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Marion Brasch: Ab jetzt ist Ruhe Marion Brasch: Ab jetzt ist Ruhe
Ab jetzt ist Ruhe - irgendwie auch ein Nachruf. Marion Braschs Erstlingswerk "Ab jetzt ist Ruhe" vermittelt uns ein Stück erlebter, deutscher Geschichte, nimmt uns mit in ihre Familie, deren Lebensform der sozialistischen Prägung der DDR Tribut zollen muss. Vater und Mutter waren nach dem zweiten Weltkrieg aus dem englischen Exil nach Ostdeutschland gekommen, aus ihm, dem gläubigen Katholiken wurde schon vorab ein Kommunist und darauf ein hoher Parteifunktionär, sie als Wiener Exil-Jüdin aus wohlhabendem Hause, nahm die neue Heimat mit all ihrer gelebten Engstirnigkeit nur widerwillig an. Die drei Brüder der Schriftstellerin standen dem Regime von Beginn an misstrauisch, wachsam und aufbegehrend gegenüber. Marion als Letztgeborene spielte eine sehr zwiespältige Rolle. In einer... – weiterlesen (Rezension vom 06. April 2012)
 
Camilla Macpherson: Am Tag und in der Nacht Camilla Macpherson: Am Tag und in der Nacht
Schicksalsbriefe. Rob und Claire leben in London, sind glücklich verheiratet und freuen sich gemeinsam auf ihr Kind, das Claire in wenigen Monaten erwartet. Ein Unfall, bei dem Rob durch eine Verspätung nicht zugegen ist, lässt Claire den kleinen Sohn, der Oliver heissen sollte, verlieren. Von diesem Moment an verändert sich das Leben der beiden Liebenden. Claire gibt Rob die Schuld an diesem Unglück, zieht sich mehr und mehr zurück, verharrt erst in Gleichgültigkeit und dann in Ablehnung. Durch den Nachlass von Robs Großmutter Elisabeth gerät ein Päckchen in Claires Hände, das ein Foto der beiden Freundinnen Elisabeth und Daisy sowie ein Bündel Briefe aus den Jahren 42/43 enthält. Sie sind an Elisabeth gerichtet und kommen von Daisy, die damals im vom Krieg erschütterten London lebte.... – weiterlesen (Rezension vom 25. September 2011)
 
Rona Jeffe: Das Beste von allem Rona Jeffe: Das Beste von allem
Die Endstation der Sehnsucht für fünf junge Frauen scheint New York zu sein, die glitzernde, verlockende, freizügige amerikanische Metropole, in der sich zu Beginn des Jahres 1952 ihre Wege kreuzen. Es mag sein, dass die Anzeige in der New York Times, welche lautet "Sie verdienen das Beste von allem, den besten Job, die beste Umgebung, die beste Bezahlung, die besten Kontakte" eben vom Verlag Fabian Publications aufgegeben wurde, der dort in einem Wolkenkratzer über fünf klimatisierte Etagen hinweg seinen Sitz in Radio City hat. Hier konzentrieren sich die Hoffnungen der fünf verschiedenen Frauen auf einen beruflichen Neustart, der die unterschiedlichsten Beweggründe hat. Sie treffen einander zum erstenmal, tauschen die frühen Worte des Bekanntwerdens und werden von nun an morgens... – weiterlesen (Rezension vom 05. Juni 2012)
 
John Hart: Das eiserne Haus John Hart: Das eiserne Haus
Tritt ein, Kind, und fürchte nichts außer Gott, sagten die Lettern, welche auf eine Metalltafel graviert waren, die man an einer Mauer von Iron Mountain, dem Erziehungsheim für Jungen, angebracht hatte, das einsam in den Bergen von North Carolina lag. Dass es sehr wohl eine Menge mehr zu fürchten gab als Gott, erfuhren die beiden Brüder Michael und Julian, die als Waisenjungen dort untergebracht waren. Besonders Julian, der schwächere der beiden, wurde von den Mitschülern brutal gedemütigt und geschlagen. Michael verteidigte seinen Bruder, schützte ihn, wo er konnte, war jedoch nicht in der Lage, die Bluttat, die Julian eines Tages im Affekt beging, zu verhindern. Nur eines konnte er - das Verbrechen auf sich nehmen, um dem Bruder Strafe zu ersparen und selbst aus Iron House zu fliehen. ... – weiterlesen (Rezension vom 12. April 2012)
 
Jasmin Ramadan: Das Schwein unter den Fischen Jasmin Ramadan: Das Schwein unter den Fischen
Schräge Kost a la carte. Nicht nur ein Imbiss ist das, was uns die Autorin Jasmin Ramadan mit ihrem Werk "Das Schwein unter den Fischen" anbietet. Es ist schon ein komplettes Menu, das sich hier aus den skurrilen Typen zusammensetzt, mit denen es Celestine zu tun hat. Die absolut kürzeste Rolle spielte dabei wohl ihre leibliche Mutter, die sich nach Beendigung ihrer Au-Pair-Zeit wieder nach Frankreich absetzte und Stine - oder auch Stint - beim Vater Reiner ließ und damit ihr Aufwachsen in einem stark unterpriviligierten Milieu heraufbeschwor. Ihre Stiefmutter Ramona, in die der verlassene Reiner sich rettungslos verliebte, weil sie mit unnachahmlicher Grazie und leuchtend rot lackierten Fingernägeln an der Tankstelle selbst geschmierte Mettbrötchen an ihn verkaufte, brachte auch... – weiterlesen (Rezension vom 04. März 2012)
 
Britta Hasler: Das Sterben der Bilder Britta Hasler: Das Sterben der Bilder
1905 wurde Wien von einem Mörder in Atem gehalten, der seine Taten in Form von Bildkopien dokumentierte - schaurige Repliquen alter Meister, in die er seine Opfer anscheinend wahllos als Dekorationen einbrachte. Eine Verbindung zwischen den Ermordeten konnte nicht hergestellt werden. Julius Pawalet, ein mittelloser junger Mann, wäre wahrscheinlich trotz einer gewissen Begabtheit nie aus der Anonymität herausgetreten, die er mit jedem beliebigen Bürger des alten Wien zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gemein hatte, wenn nicht ein geheimnisvoller Zufall in seinem Leben eine besondere Rolle gespielt hätte. Er trat die Stelle des Saaldieners im berühmten Kunsthistorischen Museum an und wurde damit Nachfolger seines Vaters Joseph, der unter vorerst nicht geklärten Umständen ums Leben kam.... – weiterlesen (Rezension vom 19. Januar 2013)
 
Sam Hayes: Der fremde Sohn Sam Hayes: Der fremde Sohn
Reality check - durch diese aktuelle, rücksichtslose Fernsehsendung wurde Carrie Kent zu einer berühmten Fernsehmoderatorin, die ihre Kandidaten bis über die absolute Peinlichkeitsgrenze und Menschenwürde hinaus nach den intimsten Dingen ihres Lebens befragte und nur Eines dabei im Kopf hatte: die Einschaltquote hochzutreiben - gleichgültig um welchen Preis. Sie sonnte sich in dem Gedanken, anders zu sein als die Befragten, im Gegensatz zu ihnen einer anderen Schicht anzugehören, die priviligierter, reicher und unabhängiger war. Dass ihre Ehe mit dem farbigen, blinden Mathematikprofessor Brody Quinell gescheitert war und ihr gemeinsamer 15jähriger Sohn gerade ein Luxusinternat verlassen hatte und jetzt täglich eine andere, qualitativ schlechtere Schule besuchte, die in der Nähe der väterlichen... – weiterlesen (Rezension vom 09. Mai 2012)
 
Andrej Kurkow: Der wahrhaftige Volkskontrolleur Andrej Kurkow: Der wahrhaftige Volkskontrolleur
Der russische Stern leuchtet über Gerechten und Ungerechten, so wie auch über Pawel Aleksandrowitsch Dobrynin, der in der Kolchosversammlung seines Heimatortes zum wahrhaftigen Volkskontrolleur des russischen Reiches gewählt wurde. In hohem Grade unbeliebt bei seinen Mitbürgern, die ihre Abneigung sogar auf seinen alten Hund Mitja übertrugen, so war er auch überdurchschnittlich ehrenhaft und unbestechlich. Daher kam diese Auszeichnung nicht von ungefähr und war so ehrenvoll, dass er Weib und Kind zurückließ - wenn auch nicht ohne Kummer - und dem Ruf in den Norden des Landes folgte, wo es seiner dringend bedurfte um Recht und Ordnung wieder herzustellen. Auf vornehmste Art und Weise per schwarzem Automobil oder Schienenverkehr wurde er zuerst nach Moskau geleitet und dann weiter, seiner eigentlichen... – weiterlesen (Rezension vom 29. August 2011)
 
Vicki Myron: Dewey und ich Vicki Myron: Dewey und ich
Liebeserklärung an vier Pfoten. Alles veränderte sich in im Staat Iowa, als am Montag, den 18. Januar 1988 nach einer frostigen Nacht, in der das Thermometer auf minus fünfzehn Grad gesunken war, die Bibliothek in der kleinen Stadt Spencer ihre Türe öffnete. Vicki Myron, die Bibliothekarin, und ihre Kollegin Jean Hollins Clark hörten plötzlich ein Geräusch - ein klägliches Miauen kam aus der Bücherklappe. Das war eine große Metallkiste, die einen Schlitz nach aussen hatte, in den die Kunden Bücher werfen konnten, die sie zurückgeben wollten. Eiskalt und durchgefroren lag einer kleiner Kater darin. Er erhielt den Namen Dewey und wurde als Bibliothekskater adoptiert. Es begann sein unvergleichlicher Siegeszug in die Herzen des Personals, der Leser und aller übrigen Bürger von Spencer und darüber... – weiterlesen (Rezension vom 19. September 2011)
 
Isabel Beto: Die Bucht des grünen Mondes Isabel Beto: Die Bucht des grünen Mondes
Brasilianische Legende Berlin 1896. Für die junge Fabrikantentochter Amely verändert sich das Leben von einem Moment zum anderen als sie erfährt, dass ihr Vater sie aus geschäftlichen Interessen mit Kilian Wittstock verheiraten will. Der um viele Jahre ältere Wittstock lebt in Brasilien, gehört zu den Kautschukbaronen und ist ebenso grenzenlos vermögend wie brutal, unbeherrscht und grausam.Der Verlust seiner Frau und die Ermordung seines Sohnes Ruben haben ihn verbittert. Amely beginnt ihr Leben in Brasilien, eine fremde, gefährliche Welt erwartet sie dort. Ihre Ehe bringt sie in die Klasse der herrschenden, korrupten und machtmissbrauchenden Schicht der Gesellschaft. Ihre Bereitschaft zur Liebe, die sie Kilian nicht schenken kann, führt sie gefühlsmäßig auf gefährliche Pfade, zu Menschen,... – weiterlesen (Rezension vom 21. Dezember 2011)
 
Katarina Münk: Die Eisläuferin Katarina Münk: Die Eisläuferin
Eiskalt erwischt hatte es den Hippocampus der Regierungschefin eines westlichen Landes, als in Omsk ein Bahnhofsschild auf sie herunterstürzte. Die westliche First Lady befand sich gerade auf einem "incognito-Urlaub" mit der Transsibirischen Eisenbahn. Begleitet wurde sie nur von ihrem Ehemann und dem von Tolstoi erschaffenen Werk "Krieg und Frieden". Mitwisser dieser geheimen Urlaubsaktion war Herr Bodega, ihr Generalsekretär, der enge sms-Verbindung zu ihr hielt. Durch den unvorhergesehenen Kontakt mit dem maroden Bahnhofsschild wurde eine Amnesie ausgelöst, die eine Erinnerung von ca. zwanzig Jahren zunichte machte. Als diese Erkenntnis im kleinen Kreis der Eingeweihten amtlich wurde, setzte man eine Welle von Massnahmen in Gang, welche die Situation vertuschen sollten.... – weiterlesen (Rezension vom 07. November 2011)
 
Traude Engelmann: Die Geldwäscherin Traude Engelmann: Die Geldwäscherin
Eine Frau will nach oben. Eine rosige Zukunft wartet in dieser Lebensphase nicht auf sie, darüber ist sich Gisela Schikaneder im Klaren. Mit ihren 55 Jahren, arbeitslos, mit überzogenem Konto und zwei erwachsenen Kindern, die eigentlich nur aufkreuzen, wenn sie klamm sind oder Probleme haben, fehlen natürlich auch die Voraussetzungen für ein sorgloses Wohlleben, wie sich unschwer erkennen läßt. Aber das Schicksal scheint ihr eine Chance zu geben, indem es ein Treffen mit Enrico Wutzler arrangiert. Dieser Mann ist nicht nur charmant und attraktiv, sondern auch in leitender Funktion bei der Firma International Pharmacy Association Domain Germany tätig und bietet Gisela einen gut dotierten, interessanten Job an. Wie sich allerdings nach kurzer Zeit herausstellt, wird der Schwerpunkt von... – weiterlesen (Rezension vom 11. Februar 2013)
 
Nicole Steyer: Die Hexe von Nassau Nicole Steyer: Die Hexe von Nassau
Man schreibt das Jahr 1676. Im Herzogtum Nassau regiert Graf Johannes, ein strenggläubiger, gesetzestreuer Landesfürst, dem das Wohl seiner Untertanen ebenso am Herzen liegt wie sein gottgefälliges Handeln, mit dem er glaubt, Gottes Wohlwollen für die Ewigkeit zu erreichen. Als nun Mutmaßungen aus dem Kreise seiner Vertrauten an sein Ohr dringen, dass in einigen Fällen Hexenwerk im Gange sei, das den Bauern das Vieh sterben ließ und allerhand Schadenzauber Krankheit und Tod über die Menschen bringe, sieht er die Stunde gekommen, die Hexen aufspüren und einholen zu lassen, um damit sein Ansehen bei Gott zu erhöhen und Ungemach von seinem Volk abzuwenden. Das ist willkommene Arbeit für den in seinen Diensten stehenden Henker Leonard Busch, den das Volk fürchtet, als sei er ein Abgesandter... – weiterlesen (Rezension vom 21. November 2012)
 
Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como
Wie konnte es geschehen, dass aus einem im Miteinander existierenden Planetensystem der größte dieser Himmelskörper sich entfernte, der mächtigste von ihnen, um den alle anderen Gestirne kreisten, in seiner Mitte verglühte und alle übrigen - ihrer konzentrischen Bahnen beraubt - auseinanderdriften und von der Unendlichkeit des Alls aufgesogen werden? Der Pianist Tom Holler hat gerade den Abschied von seiner Frau Hedda hinter sich, der nicht mehr Dramatik in sich trug, als die Aufzählung der Gegenstände, die ihr mitnehmenswert erschienen und befindet sich mit seiner Berliner Band auf Konzerttour durch Italien, genauer gesagt, auf dem Weg nach Neapel, um seine große Liebe Betty Morgenthal dort zu treffen. Eigentlich ist er auf dem Weg in die Vergangenheit, sucht er Spuren zurück zu den Ereignissen,... – weiterlesen (Rezension vom 24. April 2013)
 
Sam Hawken: Die toten Frauen von Juarez Sam Hawken: Die toten Frauen von Juarez
Eine mexicanische Tragödie bildet den Rahmen für Sam Hawkens Roman über die toten Frauen von Juárez. Hier - in der Grenzstadt zu El Paso in den USA - herrscht die Mafia der Drogenbosse mit den Waffen der Gewalt, Brutalität und Menschenverachtung. Immer wieder werden Frauen und Mädchen vermisst, die niemals lebend zurückkehren und deren Verschwinden keiner aufklärt. Man weiß, dass solche Dinge passieren, spricht aber nicht darüber. Sie sind die "Mujeres sin voces", für die nur eine kleine Truppe Engagierter kämpft - nahezu machtlos, wie David gegen Goliath. Auch Kelly Courter, ein heruntergekommener amerikanischer Boxer, weiß von solchen Frauen, die jedoch wenig Raum einnehmen in seinen Gedanken. Er arbeitet für den Dealer Estéban als Drogenkurier und spielt in der Boxarena den punchingball... – weiterlesen (Rezension vom 24. April 2012)
 
Hendrik Berg: Dunkle Fluten Hendrik Berg: Dunkle Fluten
Ein Spreewaldtrauma statt eines Spreewaldtraums beginnt für den Berliner Kommissar Robert Lindner und seine Familie mit dem Tag ihres Umzugs von Berlin nach Glubitz. Seine Frau Marie hat dort ein vernachlässigtes, heruntergekommenes Hotel geerbt und ist fest entschlossen, diesen "Spreewaldhof" wieder zum Leben zu erwecken und für Gäste attraktiv zu renovieren. Ungern schließt Robert sich ihrem Vorhaben an, aber eine Alternative bleibt ihm nicht. Ein Unfall im Dienst hat seine Gesundheit zerstört, ständige Rückenschmerzen mit mangelnder Belastbarkeit und täglichen Tabletteneinnahmen zwingen ihn, seine Polizeiarbeit aufzugeben. Deprimiert und ständig mit seinem Schicksal hadernd wechselt er von West nach Ost, voller Abneigung gegen die "Ossi-Bevölkerung" und nicht bereit,... – weiterlesen (Rezension vom 27. Juni 2012)
 
Josh Bazell: Einmal durch die Hölle und zurück Josh Bazell: Einmal durch die Hölle und zurück
Der mysteriöse Unfall, der sich vorletzten Sommer im White Lake ereignete, bildet den fulminanten Einstieg in Josh Bazells neuen Roman. Ein junges Paar verschwindet beim Schwimmen wie von einem blutrünstigen Monster verschlungen, und die Geschichten um ein im See lebendes Ungeheuer erhalten neue Nahrung. Der ehemalige Auftragskiller Pietro Brnwa alias Lionel Azimuth, der - seekrankgefährdet - momentan als Schiffsarzt arbeitet, erhält einen neuen Auftrag. Der Millionär Rec Bill will durch seine Recherchen erfahren, ob er bei seinen Planungen einem Schwindel aufgesessen ist oder nicht. Zur Seite steht ihm die attraktive Paläontologin Violet Hurst, wodurch für ein Liebesgeplänkel in der Story einige Weichen gestellt sind. Die Expedition erweist sich als äußerst brisant, die Beteiligten geraten... – weiterlesen (Rezension vom 16. November 2011)
 
Louisa Young: Eins wollt ich dir noch sagen Louisa Young: Eins wollt ich dir noch sagen
Die Geschichte nimmt ihren Anfang im Winter des Jahres 1907, als sich Nadine Waveney und Riley Purefoy als Kinder im Park kennenlernen. Die aufkeimenden Gefühle zwischen den Beiden werden von Nadines Mutter wegen der gesellschaftlichen Unterschiede, die zur Arbeiterfamilie Purefoy bestehen, nicht akzeptiert und auf erfolgreiche Weise boykottiert. Der Weg der jungen Leute driftet auseinander. Nach einem Zeitsprung von 10 Jahren werden wir wieder Zeuge ihres weiteren Lebensverlaufs. Riley hat sich inzwischen, enttäuscht von unerfüllter Lebensliebe, freiwillig an die Front des gerade entbrannten ersten Weltkrieges gemeldet, und Nadine arbeitet in einem Lazarett als Krankenschwester. Keiner weiß vom Anderen, ihr Leben wurde von einem Augenblick zum nächsten in eine entsetzliche Parallelität... – weiterlesen (Rezension vom 22. Oktober 2011)
 
Vera Sieben: Frösche, die quaken, töten nicht Vera Sieben: Frösche, die quaken, töten nicht
Erholung für Körper und Seele verspricht das bekannte Düsseldorfer Nobelhotel, das seinen Gästen exclusive Wellness offeriert. Auch die Kriminalreporterin Liv Oliver hat sich für ihre Auszeit diese Wohlfühl-Oase ausgesucht, nicht ahnend, dass eine Überraschung der besonderen Art auf sie wartet. Als der Seniorchef des Hauses an einem Morgen am für ihn reservierten Tisch mit dem Gesicht in seiner Müslischüssel liegt, signalisiert Livs untrüglicher Spürsinn, dass hier ein übles Verbrechen vorliegt. Die Leitung des ermittelnden Polizeiteams hat Livs Ex, Frank Golström, dessen Anblick ihr immer noch nicht absolut gleichgültig ist. Nach einem Anruf vom Verlagsboss ihrer Zeitung, dass der komplette Wellness-Urlaub auf Geschäftskosten stattfinden könne, wenn nur eine Exklusiv-Story dabei herauskäme,... – weiterlesen (Rezension vom 19. Januar 2013)
 
Ursula Poznanski: Fünf Ursula Poznanski: Fünf
Spuren der Rache erschließen sich in grausiger Deutlichkeit, als sich das junge Ermittlerteam Beatrice Kaspary und Florin Wenninger um die Ermittlungen im Fall einer unbekannten Toten kümmern muss. Die junge Frau wird am Fuße eines Abhangs auf einer Kuhweide gefunden, gekleidet wie eine elegante Fußgängerin, jedoch mit nackten, schmutzigen Füßen, die eine makabre Besonderheit aufweisen - sie sind unter den Sohlen mit Koordinaten tätowiert, die man beim Geocaching verwendet. Auf Grund einer Vermißtenanzeige und dort erwähnter Merkmale wird die Tote als Nora Papenberg identifiziert, die allerdings nach Aussage ihres Mannes keine Beziehung zu dieser Sportart hatte, bei der man "caches" irgendwo in der Natur versteckt, die Koordinaten im Netz hinterläßt, wo passionierte Geocacher... – weiterlesen (Rezension vom 06. April 2012)
 
Robert Naumann: Ich hartz dann mal ab Robert Naumann: Ich hartz dann mal ab
Der Hartzer - eine vielfältige Spezies. Robert Naumann, seines Zeichens Beschäftigter einer Agentur - wie seine Antwort lautete, wenn man ihn nach seinem Beruf fragen würde - ist Langzeitarbeitsloser und als solcher in ständigem Kontakt mit der Agentur für Arbeit, die man früher noch schlicht als Arbeitsamt bezeichnete. Hier in diesem JobCenter im Zimmer 211 wartet seine PAP (persönliche Ansprechpartnerin) Frau Streputat auf ihn, die sein Leben nun mit vertrauensvollen Gesprächen und sachdienlichen Hinweisen begleiten wird. Vorbei das lockere Vorbeischau'n beim Arbeitsamt, um sich den Stempel zur Auszahlung der Sozialleistung abzuholen. Jetzt ist vierteljährliches Erscheinen vorgeschrieben, dazu die Vorlage von mindestens vier bis acht schriftlichen Bewerbungsbemühungen. Anderenfalls wird... – weiterlesen (Rezension vom 26. November 2011)
 
Noemi Jordan: Insel der schwarzen Perlen Noemi Jordan: Insel der schwarzen Perlen
Man schreibt das Frühjahr 2011. Auf Kauai, am Applerock, verfolgen Maja und Keanu den Bau ihres neuen Hauses. Maja, die auch einen Teil hawaiianisches Blut in sich trägt und Keanu auf einem Seminar in Nizza kennenlernte, hatte sich von ihrem damaligen Verlobten Stefan getrennt und war dem Geliebten in seine Heimat Hawaii gefolgt. Sie hatte München vor drei Monaten verlassen, damit das Kind, das sie von ihm erwartet, dort zur Welt kommen konnte, wo ihre gemeinsame Zukunft lag, dort wo man dem Paradies am nächsten zu sein schien. Ebenso erlebte Eliza, die Tochter eines erfolgreichen Reeders aus Hamburg, die nach dessen Tod 1893 mit ihrer Mutter nach Kauai übergesetzt war, die Erfüllung ihres Schicksals in der Liebe zu Kelii, dem stolzen Hawaiianer aus dem Klan der Haifische, der sie lehrte, sein... – weiterlesen (Rezension vom 15. November 2012)
 
Elena Santiago: Inseln im Wind Elena Santiago: Inseln im Wind
Man schreibt das Jahr 1649. In London wurde Charles I. hingerichtet, und der Adel muss um sein Leben fürchten. Elisabeth Raleigh bangt auch um das Leben des Vaters, aber eine Ehe mit dem regierungstreuen Robert Dunmore enthebt sie dieser Sorge. Sie wird England verlassen müssen, um in Barbados zu leben, wo Roberts Vater Harold als einflußreicher Mann eine große Plantage bewirtschaftet. Einige Tage vor der Abreise begegnet Elisabeth dem Freibeuter Duncan Haynes, der ihre Gefühle total durcheinander bringt. Dennoch geht sie die eheliche Verbindung mit Robert ein und begibt sich mit ihm an Bord der "Eindhoven", die sie ihrem neuen Leben entgegen trägt, einem Leben voller Gefahr, Intrigen und dunkler Geheimnisse, in einer fremden, unbekannten Welt. Aber auch große Gefühle werden ihr begegnen... – weiterlesen (Rezension vom 06. Februar 2012)
 
Florian Beckerhoff: Karl Konrads heimliches Afrika Florian Beckerhoff: Karl Konrads heimliches Afrika
Karls Afrika ist nicht meins. Karl Konrad lebt als pflichtbewußter, überaus kauziger, eigenbrötlerischer Sohn in einem kleinen, verschlafenen, ziemlich stumpfsinnigen Dorf im Osten Deutschlands und pflegt dort seine bettlägerige Mutter, da Vater und Bruder frei von jeglicher Bürde als Auswanderer nach Afrika gegangen sind. Wenn man es recht betrachtet, ist das Dörfchen nicht nur verschlafen und stumpfsinnig sondern liegt es eigentlich in den letzten Zügen, von nahezu allen Einwohnern verlassen, mit einer Kneipe, einem Gemischtwarenmarkt, der Metzgerei und der Kirche, der es an Besuchern mangelt. Elke, die blonde Metzgereiangestellte, ihres Zeichens Dorfschönheit(da konkurrenzlos) und Fleischereifachverkäuferin ist die Hauptattraktion der Gemeinde und damit Ziel ihrer begehrlichen Gedanken... – weiterlesen (Rezension vom 11. August 2012)
 
Olaf Kolbrück: Keine feine Gesellschaft Olaf Kolbrück: Keine feine Gesellschaft
Mehr Schein als Sein. Eva Ritter ist Kommissarin mit Leib und Seele, oder besser gesagt, außerdem noch mit Herz und Verstand. Dass mittlerweile ein "Ex" vor der Kommissarin steht, das sie ihrer mysteriösen Krankheit zu verdanken hat, der ihr schwächer werdender Körper Tribut zahlen muss, stört sie nur bisweilen. Als in einer Gartenbox in der beschaulichen Kleingartenanlage am Rande von Frankfurt die Leiche eines Investmentbankers gefunden wird, ist sie Hals über Kopf in den Ermittlungen eines Mordfalles. Die Entdeckung einer zweiten - diesmal weiblichen - Leiche auf dem Feldberg bei der Ruine vom Römerkastell läßt die Spekulationen hohe Wellen schlagen. Könnte es sich hier um ein Verbrechen aus Leidenschaft handeln? Ein Liebesdrama, das auf der Bühne der besseren Kreise stattgefunden... – weiterlesen (Rezension vom 07. Oktober 2012)
 
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