Liste der Bücher

Hier findest du die Rezensionen, die wir bisher auf Buchtips.net veröffentlicht haben. Mit Hilfe der Suche kannst du nach Autoren, Verlagen und Themengebieten suchen.

Suche
Titel:
Autor:
Verlag:
Genre:
Bewertung in Sternen:
Volltextsuche in den Rezensionen:
Suchformular verbergen


Neu: Add to Google

die 25 neuesten Bücher zeigen
Autor [Sortierung: A - Z :: Z - A] Titel [Sortierung: A - Z :: Z - A]
Jan Schönfelder (Herausgeber): Das Wunder der Friedlichen Revolution
Ideologischer Anspruch und die politische Realität standen sich in der DDR stets gegenüber. Zwischen ihnen klaffte eine über 40 Jahre existente Lücke, die aufgrund divergenter Handlungsmuster und widerspruchsvoll-opportunistischer Berichterstattung dauerhaft vorhanden war. Die DDR war ein auf Dauer angelegtes und beständig um ihr eigenes Überleben kämpfendes Provisorium. Es wäre ohne Repression und ideologische Einflußnahme bereits in frühen Jahren vernichtet worden und hatte damit nach heutiger Betrachtungsweise unter der Beachtung der völlig mangelnden gesamtgesellschaftlichen Akzeptanz keine Existenzberechtigung. Allein 1991 wurden 9000 Verfahren mit 2000 beschuldigten DDR-Funktionären geführt. Dieses Bewußtsein vom Unrecht externalisierte sich schließlich 1989 infolge der Zuspitzung der... – weiterlesen (Rezension vom 01. Juni 2009)
 
Alice Schwarzer (Hg.): Es reicht. Gegen Sexismus im Beruf
Die vor einiger Zeit bekannt gewordenen sexistischen Äußerungen des deutschen Wirtschaftsministers Rainer Brüderle haben in der Öffentlichkeit eine breite Debatte ausgelöst über die vielen Belästigungen, die Frauen in der Berufswelt nach wie vor durch Männer ertragen. Alice Schwarzer hat dies zum Anlass genommen, in einem sehr schnell zusammengestellten Sammelband viele alte und etliche neue Texte dazu zu veröffentlichen. In einem Vorwort weist sie darauf hin, dass die Debatte um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz nicht neu ist, sondern schon in den 1970 er und 1980 er Jahren geführt wurde, mit entsprechenden Konsequenzen in der Gesetzgebung. Viel der hier noch einmal dokumentierten Texte u.a. von Susan Brownmiller, Susan Faludi u.a. beschreiben die "erste Welle" der Empörung... – weiterlesen (Rezension vom 04. Mai 2013)
 
Gerd Herholz (Hg.): Stimmenwechsel - Poesie entlang der Ruhr
Anthologien bieten Lesern die Möglichkeit, Entdeckungen machen zu können. Im Januar ist anlässlich zum Jahr der Kulturhauptstadt 2010 der Titel "Stimmenwechsel. Poesie längs der Ruhr" im Essener Klartext Verlag erschienen, ein Hardcover-Band mit 149 Seiten. Auffallend ist die außergewöhnliche Gliederung: Im ersten Teil des Bandes findet sich eine Sammlung von stilistisch sehr verschiedenen Gedichten, im zweiten einige individuell gestaltete Interpretationen von Texten, die im ersten Teil nicht zu finden waren. In einer Zeit, in der der Markt für Gedichte und ihre Kritik eng geworden ist, sich die Aktivitäten inselhaft ins Internet verschoben haben, ist es fast ein Sonderfall, mal wieder ein Buch in den Händen halten zu können. Erleichtert wurde die Publikation mit öffentlichen Fördermitteln.... – weiterlesen (Rezension vom 12. Februar 2010)
 
Hannes Etzlstorfer (Hg.): Freud wörtlich
Der Titel dieses sehr empfehlenswerten Buches täuscht zunächst etwas über seinen Inhalt. Denn die beiden Herausgeber Hannes Etzltorfer und Peter Nömaier haben in insgesamt 10 themenorientierten Kapiteln nicht nur Zitate und Aphorismen des Entdeckers der Paschanalyse Sigmund Freud zusammen getragen, sondern sie haben den jeweiligen Kapiteln Einführungen vorangestellt, die in einer anspruchsvollen und dennoch gut verständlichen Sprache kurze wissenschaftliche Einführungen geben in das Leben und das Werk eines Mannes, bei dem die unterschiedlichsten Lebenswelten, Mentalitäten, Traditionen und wissenschaftlichen Methoden aufeinandertrafen und der versuchte, sie in seiner Theorie und Praxis zu integrieren. Es geht um • Persönliches und Zwischenmenschliches • Wien und die Welt • Gesellschaft... – weiterlesen (Rezension vom 27. Mai 2011)
 
Harald Roth (Hg.): Was hat der Holocaust mit mir zu tun? 37 Antworten
Gestern jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 69. Mal. Anlass für die Medien und die offizielle Politik in Ansprachen und Gedenkfeiern diesen Tag zu würdigen und zu mahnen, wie Bundestagspräsident Lammert sagte, dass sich so etwas nie wieder wiederholen dürfe. In vielen Schulen, auch am Heimatort des Rezensenten in Ober-Ramstadt ist die historische Erinnerungsarbeit fester Bestandteil des Schullebens. Viele Schüler, die keinen familiären oder persönlichen Bezug mehr zu dem damaligen Geschehen haben, interessieren sich dafür und verbringen viele Stunden ihrer Freizeit mit dem Erstellen von Arbeiten und Dokumentationen, mit der Vorbereitung von Ausstellungen und Gedenkveranstaltungen. Dennoch: nur noch wenige Überlebende des Holocaust können... – weiterlesen (Rezension vom 28. Februar 2014)
 
Hunter Davies (Hg.): The John Lennon Letters: Erinnerung in Briefen
Der Herausgeber dieses Buches, Hunter Davies, ist der erste Biograph der Beatles gewesen und kannte deren Gründer John Lennon seit Mitte der sechziger Jahre. Über viele Jahre hat er alles, was er von Fans, Freunden, in Auktionshäusern und Archiven von John Lennon bekommen konnte, akribisch gesammelt und nun all diese unbekannten Schriftstücke der unterschiedlichsten Art in einem Buch veröffentlicht. In "The John Lennon Letters" findet der an Lennon und/oder den Beatles interessierte Zeitgenosse aber nicht nur Briefe, sondern auch Einkaufszettel und andere kleine Notizen und auch etliche Zeichnungen Lennons. Die "John Lennon Letters" erstrecken sich über einen Zeitraum von seiner frühen Jugend bis zu einem Autogramm das Lennon und Yoko Ono der Telefonistin eines New Yorker... – weiterlesen (Rezension vom 22. Oktober 2012)
 
Lu Decurtins (Hg.): Zwischen Teddybär und Superman. Was Eltern über Jungen wissen müssen
Vollkommen überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht erscheint dieser schon vor etwa zehn Jahren bei Orell Füssli in der Schweiz veröffentlichte Ratgeber für Eltern von Jungen nun beim Ernst Reinhardt Verlag in Stuttgart. Lu Decurtins, selbst Vater von zwei Jungen und seit vielen Jahren engagiert in der Jungen- und Männerarbeit in Zürich hat über ein Dutzend Autoren gewonnen, die mit ihren wissenschaftlich fundierten, aber dennoch sehr verständlichen Beiträgen verschiedene Aspekte der Sozialisation, der sexuellen Entwicklung und der Lebenswelt von Jungen beleuchten. Der Herausgeber hat sie unter acht Themenfelder gruppiert: • Jungen - Wie sie sind und was sie prägt Hier geht es um die Rolle der Eltern in der Sozialisation, die Rolle der Frauen in der Entwicklung der Jungen und... – weiterlesen (Rezension vom 14. Januar 2013)
 
Martin Kölbel (Hg.): Willy Brandt und Günter Grass. Der Briefwechsel
Die hier vorliegende sorgfältig edierte und mit vielen aufschlussreichen und hilfreichen Anmerkungen versehene Ausgabe des Briefwechsels zwischen Willy Brandt, zunächst noch Regierender Bürgermeister von Berlin, später Bundeskanzler der ersten sozialliberalen Koalition und dem Schriftsteller Günter Grass ist nicht nur für Freunde von Günter Grass sehr aufschlussreich, sondern ist auch ein zeitgeschichtliches Dokument, das ein wichtiges Schlaglicht wirft auf das Bündnis von Macht und Geist in den sechziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Auf 1200 Dünndruckseiten werden 288 Briefe, Telegramme und Postkarten dokumentiert und ergänzt durch viele Dokumente und Abbildungen. Nur etwa ein Viertel der Korrespondenz umfassen die Briefe von Willy Brandt, der immer wieder, in späteren... – weiterlesen (Rezension vom 02. Juni 2013)
 
Mechthild Schroeter-Rupierer (Hg.): Niemals geht man so ganz. Ein Buch voller Erinnerungen
Schon vom Tode gezeichnet, sang die Schauspielerin Trude Herr im Jahr 1987 zusammen mit Wolfgang Niedecken und Tommy Engel von den Black Fööss ein Lied, das sie als Mutmachlied an ihre vielen Freunde empfand und das seitdem vielen Menschen Kraft und Trost gegeben hat: "Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier, es hat seinen Platz immer bei dir. Nie verlässt man sich ganz, irgendwas von dir geht mit, es hat seinen Platz immer bei mir." Dieser Refrain hat dem hier vorliegenden, von der Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper herausgegebenen Buch seinen Titel gegeben. Beginnend mit Wolfgang Nieecken, der vom Abschied von Trude Herr erzählt, hat sie mehrere Dutzend bekannte und unbekannte Menschen gebeten, ihre Erinnerungen an einen geliebten oder befreundeten... – weiterlesen (Rezension vom 17. Oktober 2012)
 
Karl Heinz Brisch (Hrsg.): Bindung und frühe Störungen der Entwicklung
Karl Heinz Brisch ist einer der ausgewiesensten Kenner der Bindungs-Theorie, die er in den letzten Jahren durch verschiedene Veröffentlichungen zusammen mit anderen weiter entwickelt hat. Im Klett-Cotta Verlag sind bisher von ihm erschienen: * Bindungsstörungen * Kinder ohne Bindung * Die Anfänge der Eltern-Kind-Bindung * Der Säugling - Bindung, Neurobiologie und Gene * Wege zu sicheren Bindungen in Familie und Gesellschaft * Bindung, Angst und Aggression Alle seine Bücher handeln von der wichtigen und grundlegend prägenden Zeit der Schwangerschaft und der ersten Lebensjahre, wo sich an der Qualität der Bindung zwischen Mutter und Fötus, später dem Baby, entscheidet, wie das Kind reifen und seine neurobiologische sich entwickeln wird. Der vorliegende Sammelband "Bindung... – weiterlesen (Rezension vom 03. Februar 2012)
 
Wolfram Huncke (Hrsg.): Gestern ist heute
Für eine nachhaltige Zukunft Trotz ihrer intensiven Freundschaft stellten Heinz Haber und Robert Jungk zu ihrer Zeit zwei Pole vor allem im Blick auf die Bewertung von Wissenschaft, Technik und Wirtschaft dar. Robert Jungk, Kritiker vor allem des ungezügelten Wirtschaftswachstums und Vordenker für eine "nachhaltige" Gesellschaft, strikter Gegner der Kernenergie, einer, der sich selbst "Maschinenzähmer" nannte. Und Heinz Haber, Physiker, der in der Entwicklung, teils auch in der sprunghaften Entwicklung in Wissenschaft und Technik immer einen Voranschreiten der Menschheit sah und daran in Teilen maßgeblich mitwirkte. "Gegensatz lebt mit Respekt", diese freundschaftliche Grundhaltung bildet die Atmosphäre des Buches, dem Gespräche der Beiden in den 80er... – weiterlesen (Rezension vom 28. April 2011)
 
Wolfram Huncke (Hrsg.): Gestern ist heute
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich als junger Pfarrer Anfang der 80 er Jahre von meiner Kirchenleitung nach Biblis geschickt wurde um dort mitten in einem sich zuspitzenden Konflikt als Gemeindepfarrer zu arbeiten und wenn möglich zwischen den Positionen zu vermitteln. Ich kann mich im Rahmen meines damals stark mit den ökologischen Themen zusammenhängenden Literaturstudiums auch erinnern an zwei mittlerweile schon lange verstorbenen Wissenschaftler, die damals neben anderen mit ihren gegensätzlichen Positionen die gesellschaftliche Debatte mitbestimmten. Heinz Haber als populärer, in den Medien schon damals stark präsenter "Fernsehprofessor", der die Entwicklung von Wissenschaft und Technik als Fortschritt für die Menschheit wahrnahm und sich dafür auch einsetzte.... – weiterlesen (Rezension vom 25. Mai 2011)
 
Raumstation Alpha-Base 1: Freund oder Feind
Nach ihrem ersten Kontakt auf Zulu-1 werden Abisai Abel und Olsen noch auf dem fremden Schiff gefangen gehalten. Eines Nachts bekommt Abel Besuch von einer Frau namens Mia Ewigk, die ihn in einer brisanten Sache um Hilfe bittet. Unterdessen bekommt Captain Nicole Schwing Besuch vom imperialen Konsul Al Cardel. Der Konsul bietet der Alpha-Base seine Hilfe an, doch Captain Schwing ist sich noch nicht sicher, was sie von der Offerte des Konsuls halten soll. Ihre Skepsis soll sich recht bald als berechtigt herausstellen. Mit der dritten Folge "Freund oder Feind" geht die SF-Serie um die Abenteuer der Alpha-Base richtig los. Ein Seiteneinstieg in die Serie ist spätestens jetzt nicht mehr zu empfehlen, da es schon sehr hilfreich ist, die verschiedenen Charaktere und die bisherigen Verwicklungen... – weiterlesen (Rezension vom 21. Mai 2014)
 
Offenbarung 23: Das Wissen der Menschheit
Auf der Suche nach einer Chiffre des verstorbenen Hackers Tron stößt Kim Schmittke eher zufällig auf eine alte Dudelsackmelodie. Er spielt sie seinem Freund Georg Brand, besser bekannt als Hacker T. Rex vor und gemeinsam begeben sich die beiden nach Schottland. Ihr Ziel ist die berühmte Rosslyn-Kapelle, eine alte Kirche der Tempelritte. Hier treffen die beiden jungen Männer auf einen alten Bekannten von Georg Brand: Saint Clair. Seine Familie behütet seit Jahren das Wissen der Menschheit. Und Georg ist ziemlich überrascht, was Saint Clair ihnen offenbart. "Das Wissen der Menschheit" ist der Auftakt zur dritten Staffel. Ein Auftakt, der sehr wortlastig ist und weniger Handlung beinhaltet. Gerade Saint Clairs Monolog über die Zusammenhänge der Astronomie, der Astrologie und das heutige... – weiterlesen (Rezension vom 14. Mai 2008)
 
Offenbarung 23: Die Illuminaten
Georg Brand alias Hacker T.Rex hält sich weiter in der Schweiz versteckt. Dabei gerät er zwischen die Fronten, da sowohl der amerikanische Geheimdienst, als auch der umtriebige Ian G. ein Interesse an Georg haben. Das Interesse von Ian G. ist jedoch eher tödlicher Natur. Zum zweiten Mal wagt die erfolgreiche Hörspielserie Offenbarung 23 einen Neustart. Nach 29 Folgen aus der Feder von Autor Jan Gaspard war seinerzeit Schluss. Ein Zerwürfnis zwischen Gaspard und dem damaligen Verlag Lübbe Audio führte dazu, dass die Serie mit neuen Figuren einen verheerenden Neustart hinlegte. Zeichneten sich die ersten Folgen durch stellenweise grandios verschachtelte Plots aus, war ein Großteil der Folgen zwischen 30 und 41 einfach nur schlecht. So war es auch nur gut, dass die Serie seinerzeit beendet... – weiterlesen (Rezension vom 12. Dezember 2012)
 
Offenbarung 23: Die Pyramiden-Saga
Die Pyramiden von Gizeh sind einer der magischsten Orte dieser Welt. Hierhin bringt Georg Brand das junge Mädchen Annie, um es vor den Ärzten in Berlin zu verstecken. Doch auch Ian G. und Tom sind in Ägypten und führen Georg auf eines der größten Rätsel der Menschheit. Was hat vor 45 Jahrhunderten die Menschen bewogen, diese verstörenden Bauwerke zu errichten? Mit dem richtigen Standpunkt findet Georg heraus, dass die Lösung aller Pyramiden-Geheimnisse sehr einfach ist. Als auch noch seine Widersacherin Margo auftaucht, kommt es zum Showdown. Und wieder einmal kommt es anders, als Georg denkt. "Die Pyramiden-Saga" ist die finale Folge der fünften Staffel und kann das Niveau der bisherigen Folge nicht ganz halten. Wurde man gerade bei den vorherigen Finalfolgen immer von einem... – weiterlesen (Rezension vom 07. August 2008)
 
Offenbarung 23: Die traurige Prinzessin
In einer Serie, die sich mit verschiedenen Verschwörungsszenarien beschäftigt, darf natürlich das Schicksal von Lady Diana nicht fehlen. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis sich Georg Brand auch auf diese Spur begibt.

Leider ist dieses Thema durch diverse Medienberichte schon so strapaziert, dass das hier aufgestellte Verschwörungsszenario nur bedingt überzeugen kann. Die Prinzessin von Wales und ihr ägyptischer Freund waren schon zu oft Gegenstand von Mordspekulationen.

Im Vergleich zu anderen Serien bietet aber auch diese Folge gute Hörspielkost. Garant dafür sind die gewohnt souveränen Sprecher wie David Nathan, Till Hagen oder Hellmuth Krauss. Sie sorgen dafür, dass man der etwas strapazierten Story trotz allem fasziniert zuhört. – weiterlesen (Rezension vom 15. Mai 2007)
 
Offenbarung 23: Sündenfall
Der Hacker T.Rex stößt durch eine Chiffre von Thron auf Ungereimtheiten in der Schöpfungsgeschichte. Er gräbt ein wenig tiefer und findet heraus, dass zwischen der katholischen Kirche und verschiedenen aufklärerischen Orden ein erbitterter Kampf stattfindet. Diese Orden wollen zum entscheidenden Schlag ausholen und haben die Achillesferse der katholischen Kirche ausgemacht. Folge 49 der Hörspielserie Offenbarung 23 ist alles andere als leichte Kost. Waren die letzten Folgen stark auf Spannung ausgelegt, wird das Tempo hier deutlich zurückgefahren. Das ist an sich kein Problem, hat die Serie doch auch in ruhigeren Momenten echte Perlen hervorgebracht. Und so ist auch das Thema dieser Folge durchaus interessant und wirft viele Theorien und Fragen auf, über die es sich durchaus lohnt nachzudenken.... – weiterlesen (Rezension vom 12. Februar 2014)
 
Ben Aaronovitch: Die Flüsse von London
Der Klappentext der "Flüsse von London" wirbt mit dem Schlagwörten Zauberlehrling, Vampire kommen auch drin vor - das wirkt auf den ersten Blick suspekt, umgekehrt soll es aber auch um einen Waffenstillstand zwischen Flussgöttern gehen und die gesamte Magie-Thematik scheint nicht kritiklos, sondern mit einer guten Portion Witz abgehandelt werden... Aber fangen wir von vorne an: Peter Grant ist gerade mit seiner Ausbildung bei der Londoner Polizei fertig und erwartet gespannt, in welchem Bereich er eingesetzt werden soll. Dass der Ausbildungsleiter ihn aber gerade in den Innendienst schicken will, ist eine herbe Enttäuschung. Dann begegnet ihm im Rahmen der letzten Ermittlung vor der Versetzung Detective Chief Inspector Thomas Nightingale, der ihn dabei erwischt, am Tatort eines... – weiterlesen (Rezension vom 29. März 2013)
 
Isabel Abedi: Whisper
Kate und Gilbert haben sich ein Fachwerkhaus im Westerwald gekauft und sind nun mit Kates Tochter Noa und den Katzen Pancake und Hitchcock in einem vollbepackten Auto unterwegs zu ihrem ersten Urlaub auf dem Land. Kate ist Schauspielerin und nennt sich lieber Kat, auch die 16-jährige Noa hat einen Buchstaben aus ihrem Namen entfernt, weil sie Nora unpassend für sich findet. Das Haus hat lange leer gestanden und soll nun mit tatkräftiger Hilfe von David aus dem Dorf renoviert werden. Zwischen David und Noa bahnt sich bald eine Beziehung an. Abgesehen vom unheimlichen Knacken und Rascheln in dem idyllischen alten Haus macht sich beim Lesen eine beklemmende Atmosphäre breit, die durch die Tagebucheinträge des Mädchens Eliza zu Beginn jedes Kapitels noch gesteigert wird. Bald findet Noa heraus,... – weiterlesen (Rezension vom 28. August 2008)
 
Daniel Abraham: Sommer der Zwietracht
Die magischen Städte 1. Band Saraykeht ist eine mächtige Stadt, reich und bedeutend. Saraykeht ist eine Stadt des Friedens und des Fortschritts. Saraykeht ist das Opfer der Begierde anderer Städte, die nicht so reich sind. Die Stadt wird von einem Khai regiert, der von einer Art Unteradel, den Utkhais unterstützt wird. Der Khai ist der Regent der Stadt. Ihm obliegt es, die Politik des Stadtstaates zu führen, Steuern und Zölle zu erheben und Ruhe und Ordnung aufrecht zu erhalten. Durch den relativen Reichtum und den damit verbundenen Frieden in der Stadt, ist letzteres sehr leicht durchzusetzen. Aber die Bedeutung des Khai verblasst hinter den Dichtern und deren Kräften. Die Dichter, wie es Heshai einer ist, haben es gelernt, die Naturkräfte so zu beschreiben, dass sie menschenähnliche Gestalt... – weiterlesen (Rezension vom 19. November 2008)
 
Marko Ackermann: Spione wie wir
Ich gebe es zu, ich bin eigentlich ein Fan des Fantasy Genres, und habe in der Regel sehr wenig mit Ratgebern und dergleichen im Sinn. In diesem Fall aber machte ich mal eine Ausnahme, weil ich zufällig andere Bücher des Autors kenne, und mich einfach mal interessiert hat, wie ein Fantasyschreiber in ein solch völlig anderes Genre eintaucht. Auf meine Anfrage hin, hat mir der Autor auch sehr schnell und günstig ein nett signiertes Exemplar zugeschickt. Der erste Blick, etwas ungewöhnliches Format für einen Ratgeber, aber sonst von der Aufmachung her okay. Aber darauf kommt's ja letztlich auch nicht an, weshalb ich mich gleich mal in die ersten Seiten hineingelesen habe. Im Moment kann ich nicht so recht sagen: War ich erschüttert? War ich verwundert? Vielleicht auch erschrocken? Oder... – weiterlesen (Rezension vom 22. Juli 2007)
 
Paul Ackermann: Grundwissen Politik
Das "Grundwissen Politik" enthält eine sehr gute Einführung in die Bereiche Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland. Im einzelnen sind die Kapitel untergliedert in: 1.) Gesellschaft in Deutschland - Strukturen und Konflikte 2.) Wirtschaftsprozesse, Wirtschaftsordnungen und Wirtschaftspolitik 3.) Das politische System der Bundesrepublik 4.) Recht und Rechtsprechung 5.) Massenmedien 6.) Umweltpolitik 7.) Europäische Union 8.) Internationale Beziehungen: Regionale und globale Friedenssicherung 9.) Entwicklungsländer und Entwicklungspolitik: Der Nord-Süd-Konflikt. Die Grundlagen werden sehr gut und anschaulich vermittelt. Viele Tabellen und Abbildungen tragen zu einer Vertiefung des Gelesenen bei. Die Konzentration auf das Wesentliche erlaubt auch neben dem systematischen... – weiterlesen (Rezension vom 13. November 2004)
 
Rolf Ackermann: Die verschollene Karawane
Landkarten sammeln ist ein kurzweiliges und aufregendes Steckenpferd. Peter Föllmer ist einer jener Kartensammler. Dafür geht er Meilenweit. Der nächste Weg führt ihn deshalb nach Kairo. Er erfuhr, dass ein Antiquar eine ganz besondere Karte in seinem Besitz befindet. Peter Föllmer macht sich bei dieser Nachricht sofort auf den Weg nach Ägypten um in Kairo den Mann aufzusuchen. Sein Weg soll ihn zuerst zu einem Freund führen, der von dieser Karte berichtete, doch leider ist dieser tot. Grausam ermordet. Weil er sich nicht auf die Polizei verlassen will, beginnt er mit eigenen Ermittlungen. Denn es geht nicht nur um die Karte an sich. Eine in der Sahara verschwundene Karawane mit unermesslichen Schätzen, deren Route hier eingetragen ist, stellt das eigentliche Ziel der Suche dar. Diese Karawane... – weiterlesen (Rezension vom 28. Juni 2010)
 
Olivier Adam: Gegenwinde
Dieser neue Roman des französischen Schriftstellers Olivier Adam, dessen Roman "Keine Sorge, mir geht`s gut" als Buch und besonders als Film in Frankreich und in Deutschland sehr erfolgreich war, führt seinen Leser auf eine regelrechte emotionale Achterbahn. Von der ersten Seite an nimmt das Buch mit seiner Geschichte gefangen. Über Paul, einen Schriftsteller und seine beiden Kinder, sieben und neun Jahre alt, ist das größte denkbare Unglück gekommen. Über Nacht ist seine Frau Sarah, die Mutter der beiden Kinder, spurlos verschwunden. Bis ins Mark erschüttert hoffen sie monatelang auf ihre Rückkehr, bis Paul endlich das gemeinsame Haus voller Erinnerungen verkauft und mit seinem Sohn und seiner Tochter aus der Stadt in seinen Geburtsort zieht. Ein kleiner Ort an der bretonischen... – weiterlesen (Rezension vom 02. Mai 2011)
 
1944 Rezensionen gefunden [nächste Seite]

Buchtips.net 2002 - 2014  |  Kontakt  |  Impressum