Auf einem Spaziergang begegnen die Freunde Enfield und Utterson der dämonischen,
furchterregenden Gestalt von Mr. Hyde. Schnell stellt sich heraus, dass diese
zwielichtige Person in enger Beziehung zu dem bekannten, geachteten Dr. Jekyll
steht. Der hellhörig gewordene Notar Utterson stellt Nachforschungen an, geheime
Aufzeichnungen Dr. Jekylls bestätigen schließlich den grotesken Verdacht. Dr.
Jekyll, der seit Jahren an einer schweren Identitätskrise leidet, ist es
gelungen, ein gefährliches Elixier herzustellen. Durch dessen Wirkung ist es
ihm, der immer versuchte sein grundschlechtes Naturell zu unterdrücken, möglich
eben dieses Naturell nach außen zu kehren und seine negative Energie auszuleben.
Fazit
Der Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde war von Stevenson ursprünglich als
verblüffende Kriminalgeschichte gedacht, an deren Ende die Auflösung der wahren
Identität ein und der selben Person stehen sollte. Leider wird die Auflösung des
Rätsels durch die von vornherein bekannte Tatsache, das es sich um ein und die
selbe Person handelt, zunichte gemacht, weshalb das Buch eher langatmig zu lesen
ist.
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