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Margaret Atwood: Moralische Unordnung Margaret Atwood (Biografie): Moralische Unordnung
Nell und Tig, ein alterndes Ehepaar, haben noch nicht gefrühstückt, doch eifrig berichtet Tig seiner Frau zu dieser unpassenden Zeit die Hiobsbotschaften des Tages. Margaret Atwood spricht das Altern des Paares nicht direkt an. Nell und Tig brauchen über das Alter nicht mehr zu witzeln, sie sind einfach alt. Das Zusammenleben der beiden als Paar klappt gerade noch so eben, doch Vergesslichkeit und nachlassende Kräfte werden zunehmend zu Missverständnissen führen. Margaret Atwoods ineinander verwobene Geschichten um Nell und ihre Familie brauchen nur wenige knappe Sätze, um vordergründig unspektakuläre Ereignisse in lange nachwirkenden Bildern zu vermitteln. In den weiteren Geschichten folgen wir Nell in ihre Kindheit, als Nells Mutter 10 Jahre nach Nells Geburt ihr drittes Kind... – weiterlesen (Rezension vom 09. Juli 2008)
 
Aimee Bender: Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen Aimee Bender: Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen
Essen mit Gefühl Eine besondere Gabe besitzt Rosie, Hauptfigur und Ich-Erzählerin des neuen Romans von Aimee Bender. Alles, was sie isst, all jenes, in dass sie hinein beisst, offeriert ihr nicht nur den entsprechenden Geschmack der Lebensmittel, sondern zugleich immer auch einen Anhauch eines Gefühls. Jenes Gefühl, dass der Ersteller der jeweiligen Speise bei der Zubereitung empfunden hat. Eine "Gefühlsesserin" somit ist diese Rosie. Daher ist zunächst der etwas absonderliche Titel des Buches bereits gut erklärbar. Das Stück Zitronenkuchen, von der Mutter gebacken, das schmeckte nun einmal nach einem Hauch von Traurigkeit. Wie alle anderen Speisen je auch einen "Gefühlsinhalt" in sich tragen. Rasch lernt Rosie zuzuordnen und zu unterscheiden zwischen, Wut,... – weiterlesen (Rezension vom 06. Juni 2011)
 
William Boyd: Ruhelos William Boyd: Ruhelos
Es ist der Sommer 1976, die Hitze hat England erfasst und Ruth arbeitet als Englisch-Lehrerin in Oxford und unterrichtet Studenten aus dem Ausland. Ruth Gilmartin ist um ihre Mutter besorgt, die ständig den Wald hinter ihrem Cottage mit einem Fernglas beobachtet und immer seltsamer wird. Das Telefon hebt sie nur nach einem vereinbartem Klingelzeichen ab und das Haus verlässt sie nur in einem Rollstuhl, obwohl sie vollkommen gesund ist. Schließlich eröffnet die Mutter ihrer Tochter, dass sie sich bedroht fühlt und überlässt ihr gleichzeitig ein Manuskript, dass Ruth mehr als überrascht. Denn ihre Mutter heißt in Wirklichkeit Eva Delektorskaja und hat während des Zweiten Weltkriegs als Spionin gearbeitet. Angeworben von Lucas Romer in Paris des Jahres 1939 arbeitete sie in Frankreich,... – weiterlesen (Rezension vom 03. April 2007)
 
Ben Brooks: Nachts werden wir erwachsen Ben Brooks: Nachts werden wir erwachsen
Im socielnet- und Lebenstaumel Jasper hat es einerseits nicht einfach und andererseits sehr. Nicht einfach, sich in seinem Leben emotional "vorkommen zu lassen", dies ist zumindest der Anschein, den er erweckt. Einfach allerdings, da er sich fast völlig auf dieses sein "facebook - party - erlebnis - Leben" konzentrieren kann. Gut gut, die Stunden mit der Therapeutin (er hat eine Katze getötet. Folgt man ihm, war es Erlösung, folgt man dem Bild der anderen war es zumindest jugendliche Quälerei) waren zunächst lästig, bis er herausbekommen hat, was die Frau hören will und wie er das zu formulieren hat, seitdem verstreichen auch diese Stunden im Geplätscher der Zeit. Zeit, die gefüllt ist mit "Sex and Drugs and Party". Nebenbei noch mit ein wenig... – weiterlesen (Rezension vom 02. März 2012)
 
Flavia Company: Die Insel der letzten Wahrheit Flavia Company: Die Insel der letzten Wahrheit
Gegeneinander Überleben Nur knapp 130 Seiten umfasst dieses schmale Buch, Seiten, die nur auf den ersten Blick das altbackene Thema eines Schiffbrüchigen auf einer einsamen Insel aufwärmen, die sich aber auf den zweiten Blick als ein intensives und dichtes Psychogramm zweier Männer herauskristallisieren, die in wunderbarem Stil niedergeschrieben sind und am Ende mit einer faustdicken Überraschung aufwarten. Matthew Prendel ist wieder da. Fünf Jahre war er verschollen und nun ist er wieder, allerdings nur rein körperlich, wieder Teil der Gesellschaft. Verändert hat er sich, stark. Vermögend plötzlich, das zum einen, aber vor allem irgendwie innerlich nie ganz anwesend, wie über den Dingen, den Menschen schwebend. Sein Segelboot wurde zu Zeiten von Piraten aufgebracht, seine... – weiterlesen (Rezension vom 04. April 2011)
 
Andrew Davidson: Gargoyle Andrew Davidson: Gargoyle
Schwerste Verbrennungen hat er zurückgetragen. Ein dummer Autounfall hat ihn zu einem Pflegefall gemacht, der selbst kein Licht am Ende des Tunnels mehr sieht. Einziger Ausweg scheint der Freitod zu sein. Doch gerade als er sich dazu überwinden wollte (und konnte), erscheint eine Frau in seinem Krankenzimmer: Marianne Engel, Bildhauerin. Sie behauptet, ihn zu kennen, doch er hat sie noch nie in seinem Leben gesehen. "Nicht in diesem Leben!" beschwichtigt sie ihn und beginnt ihm eine Geschichte zu erzählen. Aus dem Mittelalter. Ein Ritter und eine angehende Nonne. Sie seien einst ein Liebespaar gewesen. Sie kommt immer wieder, erzählt die Geschichte weiter und scheint ihm wieder Lebensmut zu geben. Das Atmen fällt leichter, die Verbrennungen tun nicht mehr so weh. Andere... – weiterlesen (Rezension vom 21. Februar 2010)
 
Patricia Duncker: Der tödliche Zwischenraum Patricia Duncker: Der tödliche Zwischenraum
Der 18jährige Toby wächst ohne Vater bei seiner kaum 15 Jahre älteren Mutter Iso in einem Londoner Vorort auf. In einer Welt ohne gleichaltrige Freunde stellt die Liebe zu ihr seinen Lebensmittelpunkt dar. Diese festgefahrene Beziehung wird eines Tages erschüttert, als Toby merkt, dass seine Mutter einen Liebhaber hat. Neugierig und rasend vor Eifersucht zugleich, versucht er herauszufinden, wer diese ominöse Roehm ist, der seine Mutter für sich einnehmen konnte. Doch Roehms Herkunft und Identität bleiben undurchschaubar. Und nicht nur das: Auch Toby selbst fühlt sich zu Roehm hingezogen. Seine sexuelle Präsenz ist allgegenwärtig, auch wenn er nur wenige Male mit ihm zusammentrifft. Die innige Beziehung zwischen Toby und Iso zerbricht. Es kommt zum Zerwürfnis, bis beide sich wieder... – weiterlesen (Rezension vom 21. Mai 2003)
 
Gerhard Falkner: Apollokalypse Gerhard Falkner: Apollokalypse
Berlin, Berlin und das streunende Leben Es sind die Zeiten Mitte der 80er Jahre. RAF noch hoch aktuell, Kalter Krieg, Berlin, Kreuzberg (aber auch ein kleiner Abstecher nach Amsterdam ist für Protagonisten drin). "Beide waren sie ganz und gar Vertreter dieses neuen Typs junger Männer…… Mit Vorsprung auf die Welt gekommen. Söhne, Erben, Luxusausführungen mit Sonderausstattung". Die beiden engeren Bekannten des nicht richtig greifbaren Georg Authenrieth, aus dessen Perspektive Falkner dieses "Streunen durchs Leben" jener gesellschaftlichen Gruppe und jener Zeit erzählt. Sex, das Wichtigste. Drogen zudem. Irgendwie "Kunst" sein, das vor allem. In einem Kreuzberg, dass noch ein "dunkles Loch" war. Als die Luft an nicht wenigen Orten in Berlin... – weiterlesen (Rezension vom 25. November 2016)
 
Richard Flanagan: Tod auf dem Fluss Richard Flanagan: Tod auf dem Fluss
Aljaz war klar, dass er jetzt ertrinken würde, wenn ihn nicht sofort ein Mitlied der Rafting-Crew aus der Felsritze des Wasserfalls retten könnte. Die Touristen waren unselbständig wie kleine Kinder - doch wo blieb Kakerlak, sein zweiter Mann im Boot? In für den Leser schwer erträglicher Ausführlichkeit zieht an dem jungen Bootsführer Aljaz aus Tasmanien sein Leben samt der Geschichte seiner Vorfahren vorbei. Zunächst ist noch nicht klar, wer da erzählt und in welcher Beziehung die Personen zu Aljaz stehen, deren Erzählstimme wir vernehmen. Träume und Erinnerungen führen immer weiter in die Vergangenheit, führen und nach Europa, von wo die Vorfahren jedes Australiers einmal gekommen sein müssen. Auch Aljaz Eltern Harry und Sonja waren aus Europa nach Australien ausgewandert,... – weiterlesen (Rezension vom 09. November 2008)
 
Aminatta Forna: Abies Steine Aminatta Forna: Abies Steine
Abie bekommt einen Brief aus Afrika, der sie über eine Plantage berichtet, die ihr gehört. In Afrika erzählen ihr 4 Tanten von ihren Leben in Afrika. Der Roman ist in 3 Staffel geteilt, in der 1. Staffel berichten sie über die Kindheit, in der 2. Über Ehen und andere Entwicklungen und in der 3. Ziehen sie Resümee. Sie erzählen von ihrem afrikanischen Leben und den unterschieden zu einem westlichen Leben. Auf der einen Seite steht das Okkultistische und Einfache, auf der anderen Seite das Rationale und Komplizierte. Teilweise werden amüsante Vergleiche gezogen, wie z.B. wie schwer es sich weiße Menschen machen: anstatt ein Bündel Bücher auf dem Kopf zu tragen, tragen sie ihn unter dem Arm und brauchen einen 2. Um ihnen Türen zu öffnen. Oder sie verwenden auf holpriger Straße... – weiterlesen (Rezension vom 26. August 2009)
 
Paula Fox: Kalifornische Jahre Paula Fox: Kalifornische Jahre
Orientierungslose Menschen Die Nase über Wasser halten, dies scheint die Hauptbeschäftigung der vielen Protagonisten des Buches von Paula Fox zu sein, die ich um die Hauptfigur des Romans, Annie, herum gruppieren, ihren Weg kreuzen, verschwinden, wieder auftauchen. Alle mir irgendwelchen Plänen, letztlich aber doch fast durchweg innerlich wie auf der Durchreise, eines verbindlichen, äußeren Rahmens beraubt in dieser Zeit um 1940 herum in Los Angeles, Hoffnungsort für viele, an dem Wellen von Emigranten aus Europa angespült wurden, die kommunistische Partei versucht, Fuß zu fassen und ganz allgemein jeder irgendwie Geld auftreiben muss und so mancher und manche den stillen Traum des Entdeckt-Werdens träumt. Natürlich trifft man hier und da im Buch auf die ein oder den anderen,... – weiterlesen (Rezension vom 12. Juni 2012)
 
Helen Garner: Drei Söhne Helen Garner: Drei Söhne
Akribisch und empathisch dokumentiert 2005 geschieht es. Ein Vater kommt in seinem Wagen von der Straße ab und landet in einem See. Seine drei Söhne sterben bei diesem Unfall, der Vater kann sich retten. Ein Ereignis, dass nicht nur die engere Umgebung des kleinen Ortes am Viktoriasee tief betroffen zurücklässt, sondern dass bald auch landesweit (und das für Jahre) Schlagzeilen machen wird. Eine nationale Tragödie in Australien. Aber ist es so, dass dies "nur" ein reiner Unfall war? Oder hatte der Vater selbstmörderische Absichten und nahm seine drei Söhne bewusst mit "in den Tod" oder war es gar so, dass der, von seiner Frau getrennt lebender Mann, "ihr eins auswischen" wollte und daher, im Affekt oder kaltblütig, seine Söhne für das Verhalten... – weiterlesen (Rezension vom 25. November 2016)
 
Katja Gloger: Fremde Freunde Katja Gloger: Fremde Freunde
Ein ausführlicher Blick auf das Deutsch-Russische Verhältnis Zu kaum einer anderen Nation, einem anderen Land (außer vielleicht zum direkten Nachbarn Frankreich), hat Deutschland eine solch wechselhafte Geschichte erlebt wie mit dem russischen Reich, der Sowjetunion und in der Gegenwart Russland. In beiden Weltkriegen erbitterte Gegner, in Zeiten zuvor in Teilen enge Verbündete (soweit das ob der Entfernung und der völlig anderen gesellschaftlichen Prägung möglich war), aber auch im Rahmend es "Eisernen Vorhangs" direkt benachbarte "Feinde". Viel wechselhafte Geschichte spätestens seit Peter dem Großen und seiner strikten Ausrichtung "nach Westen", was damals zunächst Deutschland hieß bis hin zu den Verfolgungen und der Drangsal deutschstämmiger... – weiterlesen (Rezension vom 04. Dezember 2017)
 
Arthur Golden: Die Geisha Arthur Golden: Die Geisha
Der Autor Arthur Golden erzählt die Lebensgeschichte einer sehr erfolgreichen und angesehenen Geisha. Die Geschichte beginnt in den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts und geht bis Ende der achtziger. Bereits am Anfang und auch gegen Ende des Buches wird immer wieder deutlich darauf hingewiesen, das nicht alles so verlief, wie es der Roman beschrieb. Das Werk ist also mehr Roman, als reine Biographie. Die Erzählung beginnt in einem armen Fischerdorf. Die Familie der Protagonistin ist bettelarm, die Mutter stirbt und der Vater "verkauft" seine Töchter. Das ist der Ausgangsstoff aus dem Bestsellerromane entstehen. Mit feinem Pinsel zeichnet der Autor, das Fischerdorf, die Familie und den Ablauf des Menschenhandels nach. Der Leser wird in die Geschichte hineingezogen,... – weiterlesen (Rezension vom 31. Januar 2003)
 
Sebastian Haffner: Preußen ohne Legende Sebastian Haffner: Preußen ohne Legende
Sebastian Haffners "Preußen ohne Legende" ist eine hervorragende Einführung in die preußische Geschichte - nicht so wissenschaftlich gehalten wie das Standardwerk von Hans-Joachim Schoeps "Preußen" - aber auch mehr als eine reine Bilanzierung des Phänomens "Preußen", wie sie Christian Graf von Krockow in seinem - hervorragenden - Preußen-Buch (Preußen - eine Bilanz) oder Marion Gräfin Dönhoff in ihrem kürzeren - ebenfalls sehr empfehlenswerten Werk "Preußen: Maß und Maßlosigkeit" vorgelegt haben. Haffner entwirft fesselnd einen großartigen Überblick über die 170-jährige Geschichte Preußens, welches als Großmacht erst seit 1701 bestand und erst unter Friedrich Wilhelm I. (1713-1740) und seinem Sohn und Nachfolger Friedrich dem Großen... – weiterlesen (Rezension vom 19. August 2003)
 
Christian Krockow: Wilhelm II. Christian Krockow: Wilhelm II.
Christian Graf von Krockow hat sich mehrfach mit der deutschen Geschichte zwischen der Reichsgründung 1871 bis heute beschäftigt. Sein zweifellos bestes Werk ist das leider vergriffene "Die Deutschein in Ihrem Jahrhundert 1890-1990" (Rowohlt, 1990). Schon hier - wie in seinen späteren Werken, u.a. seiner Bismarck-Biographie von 1998 zeichnet Krockow ein zwiespältiges Bild des letzten Deutschen Kaisers. Einerseits sei er ein typischer, den Fortschritten in den Naturwissenschaften und Technik äußerst aufgeschlossener Mensch seiner Zeit und daher sehr populär gewesen. Andererseits zeichnen ihn - geprägt durch seine schwere Jugend - Unsicherheit und Antimodernität aus. Seine Taktlosigkeit, seine gedankenlosen, anstößigen Reden seien dadurch zu erklären. Krockow, der wie in... – weiterlesen (Rezension vom 26. Oktober 2003)
 
Michael Maar: Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte Michael Maar: Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte
Sehr gespannt war ich auf das vorliegende Werk, welches mir empfohlen worden war. Es ist leicht lesbar und witzig geschrieben. Der Autor verrät intime Kenntnisse über Mythologie und kann so seine Thesen souverän erklären. Insgesamt ist er ein Bewunderer der Harry-Potter-Bände, die er mit dem Werk Nabokovs vergleicht. Leider ist jedoch die Interpretation der Bände etwas dürftig geraten. Viel mehr als eine Zusammenfassung der bisherigen 4 Bände finden sich nicht. Hintergründe zur Autorin sind ebenfalls nur in Ansätzen vorhanden. Besonders enttäuschend, da viel zu kurz und kursorisch abgehandelt, ist das Kapitel "Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte". Gerade aufgrund des Titels hatte ich mir dieses Buch besorgt und besonders zu diesem Themenkomplex mehr Substanz erwartet.... – weiterlesen (Rezension vom 19. Januar 2003)
 
Nick McDonell: Ein hoher Preis Nick McDonell: Ein hoher Preis
Alltägliche politische Einflussnahme Plötzlich fallen die Bomben und das kleine Dorf in Somalia ist fas völlig verwüstet. Weder von strategischer, noch von wirtschaftlicher Bedeutung war dieser unbedeutende Flecken in Afrika. Nur eines könnte hinter dem Bombardement vermutet werden, der Freiheitskämpfer Hatashil war zur Zeit des Angriffes im Dorf anwesend und das nicht zufällig. Der CIA Agent Teak war dort mit ihm verabredet, um ihm eine Sendung zu übergeben. Im Nachgang des Bombardements häufen sich plötzlich die Meldungen, Hatashil selbst hätte den Anschlag verursacht und im Rahmen dieser neuen Wendung der Ereignisse sehen sich die Protagonisten des Buches, jeder und jede an seinem und ihrem Ort, Auge in Auge mit der verborgenen und schmutzigen Art und Weise, wie diese Welt... – weiterlesen (Rezension vom 10. September 2010)
 
Haruki Murakami: Naokos Lächeln Haruki Murakami: Naokos Lächeln
Haruki Murakami erzählt das dramatische Gefühlschaos des Ich-Erzählers Toru Watanabe.
Schon in jungen Jahren hat Toru mit harten Schicksalsschlägen zu kämpfen. Sein bester Freund bringt sich um, die Gründe dafür unerklärlich. Nach und nach freundet sich der theaterwissenschaftliche Student Toru immer mehr mit Naoko, der Freundin seines verstorbenen Freundes, an, bis die beiden sich schließlich ineinander verlieben. Doch die in ihrer eigenen Welt lebenden Naoko hütet ein Geheimnis. Als dann auch noch die lebenslustige Midori in Torus Leben tritt, ist das Chaos der Gefühle perfekt. Nun muss er wohl oder übel eine Entscheidung treffen... – weiterlesen (Rezension vom 02. November 2003)
 
Haruki Murakami: Naokos Lächeln Haruki Murakami: Naokos Lächeln
Naokos Lächeln, eine Liebesgeschichte, erzählt die Geschichte vom jungen Studenten Toru, der nach vier Jahren die Freundin seines verstorbenen besten Freundes in einer U-Bahn wiedertrifft. Da beide einsam und die Erinnerungen an ihren Freund teilen, treffen sie sich nun jeden Sonntag wieder um sich einfach nur zu unterhalten. Doch nach einiger Zeit erleidet Naoko einen Nervenzusammenbruch und kommt in eine Art Heilklinik von der aus sie Toru Briefe schreibt. Toru verspricht ihr, sie immer zu lieben und auf sie zu warten, doch dann lernt er die lebenslustige Midori kennen.... – weiterlesen (Rezension vom 30. Oktober 2003)
 
Håkan Nesser: Das vierte Opfer Håkan Nesser: Das vierte Opfer
Kommissar Van Veeteren muss hier, zusammen mit seinem Helfer, Kommissar Münster, in dem idyllischen Kurort Kaalbringen, einen Serienmörder entlarven, der seine Opfer alle mit einer Axt getötet hat. Welches Motiv hat der Täter, die drei Männer, die alle neu in die Stadt gezogen sind, umzubringen? Lediglich Inspektorin Moerk, die von Beginn an sehr intuitiv an die Angelegenheit herangeht und in der Lage ist, logisch aus den vorhandenen Beobachtungen Schlussfolgerungen zu ziehen - ihr werden auch Ambitionen einer Privatdetektivin von Kommissar Münster nachgesagt - entdeckt den Täter und verschwindet spurlos...Ich habe das Buch nach der Lösung (die für mich nicht überraschend kam) ein zweites Mal gelesen. Nur dadurch werden einige Dialoge und Handlungen verständlich. Das Buch ist sehr... – weiterlesen (Rezension vom 19. Juni 2003)
 
Håkan Nesser: Der unglückliche Mörder Håkan Nesser: Der unglückliche Mörder
Hakan Nesser gehört sicherlich zu den besten Krimi-Autoren Schwedens. "Der unglückliche Mörder" ist sein sechster Kriminalroman - nachdem er mit zahlreichen anderen Titeln wie: "Das falsche Urteil", "Das vierte Opfer", "Das grobmaschige Netz", "Die Frau mit dem Muttermal" und "Münsters Fall" bekannt geworden ist. Protagonist ist sein Kommissar Van Veeteren, der mit viel Intuition glaubwürdig seine Fälle löst. Hier nun trifft es den in Ruhestand gegangenen Polizisten persönlich: Mordopfer ist sein eigener Sohn Erich, der offensichtlich seine Finger bei einer Erpressung im Spiel hatte und bei der Geldübergabe Opfer eines Mörders wurde. Dieser jedoch hat noch andere Personen auf dem Gewissen, nachdem er in angetrunkenem Zustand... – weiterlesen (Rezension vom 23. Mai 2003)
 
Ann Patchett: Die Taufe Ann Patchett: Die Taufe
Irrungen, Wirrungen, Versagen und Geheimnisse einer Familie Sehr lebendig, sehr flüssig und mit großem Wortschatz erzählt Ann Patchett ihre neue Geschichte. Von einer Art "Patchworkfamilie" der besonderen Art, die sich von heute auf morgen einer öffentlichen Wahrnehmung gegenübersieht, die wo wohl keiner der Beteiligten sich gewünscht hätte. Mit einer Vielzahl von Figuren, die Patchett immer ruhig, teils mit wenigen Worten bestens ins Licht rückt, so dass der Leser im Lauf der Lektüre mehr und mehr wie ein Teil dieser, durch einen fast unerklärlichen "Funken der Leidenschaft" auf einer Tauffeier verbundenen, Gruppe von Menschen wird. Dass Bert Cousins, Staatsanwalt, Vater von 3 1/3 Kindern, verheiratet und überfordert (warum wäre er sonst so ein "Nestflüchter",... – weiterlesen (Rezension vom 11. Juli 2017)
 
Michel Quint: Die schrecklichen Gärten Michel Quint: Die schrecklichen Gärten
In Frankreich wurde dieser kleine Roman beinahe über Nacht berühmt. Sein Autor, Michel Quint, geboren 1949, hatte bereits mehrere Romane veröffentlicht, bevor ihm mit "Die schrecklichen Gärten" ein fulminanter Erfolg beschieden war. Seit Monaten steht das Buch auf den französischen Bestsellerlisten. Es wurde bereits in vierzehn Sprachen übersetzt. Und die Lektüre lohnt sich! Zwei Geschichten werden hier verknüpft: Zum einen die eines kleinen Jungen, der unendlich darunter leidet, dass sein Vater als Clown auftritt. "Mein Vater, seines Zeichens Grundschullehrer, jagte hinter jeder Gelegenheit her, und packte sie auch beim Schopf, um sich als Amateurhanswurst zu produzieren. [...] Allein bei dem Gedanken an eine Clownfratze, eine rote Perücke, bei der Aussicht auf einen... – weiterlesen (Rezension vom 05. April 2004)
 
Anna Reid: Blokada Anna Reid: Blokada
Ein fast vergessenes Stück erschreckender Geschichte Anna Reid hat Recht, wenn sie jenen "dunklen Abschnitt unter vielen" der damaligen jüngeren russischen Geschichte als einen kennzeichnet, der im Gedächtnis der Völker stark an den Rand geschoben wurde (bewusst und unbewusst), dass manche Zeitgenossen gar "Leningrad" mit "Stalingrad" gleichsetzen. Dabei ist das Geschen um die heute wieder St. Petersburg genannte Stadt ein durchaus besonderes Kapitel der Weltkrieg 2 Geschichte (und der nachgehenden politisch gewollten Verdrängung im Russland Stalins). Aufgrund er Nähe zur Westgrenze Russlands der damaligen Zeit hat Leningrad in ganz besonderem Maße die Krieg Hitlers gegen Russlands erdulden und bezahlen müssen. Als eine der ersten, russischen Städte... – weiterlesen (Rezension vom 10. Juni 2011)
 
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