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Wilfried Wruck: Zur Ruhe kommst du, Adrian Brügge, nie. Eine Lebensbeschreibung. Wilfried Wruck: Zur Ruhe kommst du, Adrian Brügge, nie. Eine Lebensbeschreibung.
Hätte Wilfried Wruck diese "Lebensbeschreibung" in eine Elegie gefasst, wäre eine gute Elegie entstanden; so ist’s ein mäßiger, romanhafter Bericht geworden, unentschieden zwischen Autobiografie, Mein-Leben-am-Wendepunkt-Literatur ("Stehe ich noch zu meiner Tätigkeit als Beamter?"), Nachruf und Liebeserklärung an seinen Sohn Meinhard ("Aus einem zarten Wesen entwickelte... – weiterlesen (Rezension vom 10. Februar 2004)
 
Kathy Lette: Zu gut für diese Welt Kathy Lette: Zu gut für diese Welt
Kathy Lettes überaus humorvoller Roman "Zu gut für diese Welt" unterhält bis zur Unglaublichkeit. Mit sexisitsch sprühendem, politisch temporeichem, sehr makabren, teils sarkastischen Witz werden die Abgründe der Beziehung zwischen (Ehe)Frau und (Ehe)Mann beäugt. Kein Kapitel bleibt ohne dieses-Buch-ist-für-Leser-unter-18-Jahren-nicht-geeignet-Stelle. Beispiel: "Ich habe den... – weiterlesen (Rezension vom 10. Februar 2004)
 
Rolf Fuchs: Zitate ohne Tabus Rolf Fuchs: Zitate ohne Tabus
Eine Zitatensammlung, oder wenn ein Spruch Goethes, eine Erbaulichkeit aus der Bibel, und einige indische, griechische, französische Weisheiten zu tausend Seiten Kopfschwindeln werden. Rolf Fuchs, ein Österreicher, hat es besser, d. h. unterhaltsamer gemacht. Auf knapp 1000 Seiten versammelt er den "größten und aktuellsten provokanten Zitatenschatz", "Zitate ohne Tabus" betitelt,... – weiterlesen (Rezension vom 16. September 2003)
 
W. R. Frieling: Wörterbuch der Verlagssprache W. R. Frieling: Wörterbuch der Verlagssprache
Bereits in der vierten Auflage erscheint "der aktuelle Führer durch das Fachchinesisch der Verleger, Redakteure und Drucker". Sein Verfasser W. R. Frieling, erfolgreicher Verleger in Berlin, weiß, wovon er schreibt, das Lexikon schöpft aus langjähriger journalistischer und editorischer Praxis. Mit aufgenommen werden diesmal "nützliche Begriffe angrenzender Fachsprachen aus der Welt... – weiterlesen (Rezension vom 30. August 2003)
 
Alexa Hennig von Lange: Woher ich komme Alexa Hennig von Lange (Biografie): Woher ich komme
Zum einen nutzt Alexa Hennig von Lange in ihrem inzwischen vierten Roman "Woher ich komme", betont plastische Sätze ("Meine Mutter sitzt vor dem Kuhstall, beißt auf der Hornhaut ihres Daumens herum." - "Nach dem Essen mäht Papa unseren Rasen. Kräftig muss er sich gegen die hellgrüne Nähmaschine stemmen, damit sich die verrostete Trommel mit den scharfen Klingen über... – weiterlesen (Rezension vom 26. November 2003)
 
Martina Rellin: Wir sind die neuen Liebhaber Martina Rellin: Wir sind die neuen Liebhaber
Ein Seitensprung, das ist, wenn eine Ehe gerettet wird. Ein Seitensprung ist sozial. Ein Seitensprung ist eine Wohltat. Ganz nach dem Buchmotto "Angst tötet die große Liebe" schildern 20 Männer, viele verheiratet, ihre befreienden Erfahrungen rund ums Fremdgehen. Die meisten versichern, dass "das keine Liebe" sei, sondern - nur Sex; nach dieser fixen Überzeugung hat einer der... – weiterlesen (Rezension vom 15. Oktober 2003)
 
Samuel Beckett: Warten auf Godot Samuel Beckett: Warten auf Godot
Vor 50 Jahren, im September 1953, wurde "Warten auf Godot" in Berlin zum ersten Mal in deutscher Sprache aufgeführt. Zehn Jahre später erschien das Stück als Band 3 in der neu gegründeten edition suhrkamp (es). In die Reihe "40 Jahre edition suhrkamp" wurde es ebenfalls, in revidierter Übersetzung, mit aufgenommen. Der Übersetzer damals wie heute: Elmar Tophoven. In Samuel... – weiterlesen (Rezension vom 24. September 2003)
 
Ruth Gilg-Ludwig: Von Nudeln und Nächten Ruth Gilg-Ludwig: Von Nudeln und Nächten
"Gabi glaubte nicht an Fortschritt. Sie glaubte nur an Konsum, Verkauf und Liebe." damit ist alles gesagt zur Protagonistin in "Von Nudeln und Nächten". Gabi ist Nudelverkäuferin, nicht weniger, leider auch nicht mehr - - "Kunst des Verkäufers ist zu verkaufen, was da ist", "Es war schon neun Uhr fünfzehn, und Gabi hatte noch kein Kilo verkauft. Das hielt sie... – weiterlesen (Rezension vom 30. Januar 2004)
 
Fritz Köhler: Vom Beten werden keine Hände schmutzig Fritz Köhler: Vom Beten werden keine Hände schmutzig
Nach über 30 Jahren Tätigkeit bei der Deutschen Bundespost tritt Fritz Köhler in den Ruhestand. Seitdem, 1995, "stehen Aktuelles und Satirisches im Mittelpunkt seines lyrischen Schaffens", so sagt es der Buchumschlag von "Vom Beten werden keine Hände schmutzig", einem seiner gelungeneren Bücher, selbstredend erschienen im Verlag Frieling & Partner. Köhler greift tief in die... – weiterlesen (Rezension vom 22. Oktober 2003)
 
Nick Evans: VIP Nick Evans: VIP
Dieses ungewöhnliche Buch schreit nach einer ungewöhnlichen Rezension. Vielleicht beschreibt man es am besten, indem man diejenigen aufzählt, für die es geschrieben zu sein scheint. Nick Evans "VIP" also eignet sich für Menschen, die es erzählerisch so mögen: "Die Bar war kalt und düster und stank nach Tod. Aber Jim fühlte sich hier wohl, weil der Wirt, Moe, einer von diesen... – weiterlesen (Rezension vom 26. Oktober 2003)
 
Lutz Seiler: vierzig kilometer nacht Lutz Seiler: vierzig kilometer nacht
Den rar gesäten Freunden gehobener Dichtkunst rate ich zu Lutz Seilers "vierzig kilometer nacht". Brillanz, die an Unverstehbarkeit grenzt, schillernde Wortgefäße, die man vor Glanz kaum fassen kann, Liebes und Böses, Aufwendiges und Schlichtes, Glückliches und unglücklich Machendes: alles drin. Was z. B. würde ich darum geben, "Vertigo" einmal von Seiler gelesen zu hören... – weiterlesen (Rezension vom 29. Dezember 2003)
 
Martin Walser: Tod eines Kritikers Martin Walser: Tod eines Kritikers
Der Autor Hans Lach gerät in Verdacht, den überaus mächtigen Literaturkritiker Andre Ehrl-König ("In der ganzen Literaturgeschichte habe keiner soviel Macht ausgeübt wie er") ermordet zu haben, nachdem dieser Tage lang unauffindbar bleibt und einziges Überbleibsel sein blutbefleckter Pullover ist. Ein Motiv ist schnell gefunden: Ehrl-König hat wenige Stunden vor bezeichneter Mordnacht... – weiterlesen (Rezension vom 24. September 2003)
 
Arthur Schnitzler: Therese Arthur Schnitzler: Therese
Arthur Schnitzlers "Therese" ist eines der berührendsten und schönsten Bücher, die ich bis heute gelesen habe. Ein beeindruckender, jedoch immer sanfter, schnörkelloser, wunderschöner Erzählfluss, gepaart mit einem Gesellschaftspanorama des ausklingenden (österreichischen) 19. Jahrhunderts, und der sehr charmanten, zugleich dekadenten Atmosphäre Wiens. 1880, mit der 16jährigen Therese... – weiterlesen (Rezension vom 23. Februar 2004)
 
André Heller: Schattentaucher André Heller: Schattentaucher
In André Hellers "Schattentaucher" verfolgt man in blitzartigen, kurz fackelnden Aufnahmen die Existenz des Komponisten ("Klavierstimmer, eigentlich Komponist") Ferdinand Alt. Mit hoher Sensibilität ausgestattet, intelligent, interessiert, offenbart er 61 Momente seines mit Momenten gefüllten Lebens. Alt verliert sich auf hinreißende Weise an die unverbindlichsten Begebenheiten;... – weiterlesen (Rezension vom 24. September 2003)
 
Hans Carl Artmann: Sämtliche Gedichte Hans Carl Artmann: Sämtliche Gedichte
Hans Carl Artmann, 1921 in Wien geboren, schreibt seine ersten Gedichte 1945. 1954 unternimmt er seine erste große Reise, sie führt von Belgien nach Holland über Frankreich bis Italien. In den Jahren 1961 bis 1968 wohnt er in fünf verschiedenen europäischen Metropolen. Artmann, der Unstete. Artmanns Kultivertheit und breite Bildung merkt man schon seinem ersten Gedichtband med ana schwoazzn dintn... – weiterlesen (Rezension vom 10. September 2003)
 
Majgull Axelsson: Rosarios Geschichte Majgull Axelsson: Rosarios Geschichte
Hat man in "Rosarios Geschichte", die anfangs mehr Verwirrung als Berührtheit stiftet, erste Zusammenhänge entdeckt, dürfte auch der letzte Leser dieses Buch nicht aus den Händen legen. Rosario Baluyot, eines der vielen Opfer des Sextourismus auf den Philippinen, stirbt mit elf Jahren auf erschreckende Weise, "man fand einen abgebrochenen Massagestab. In Ihrem Unterleib.". Dazu... – weiterlesen (Rezension vom 12. März 2004)
 
Matthias Politycki: Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe Matthias Politycki: Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe
Mit "aller Zeit der Welt" richtet sich ein alter Chinese auf, um "Schleim, tief aus dem Schlund" auszurotzen; paar Zeilen später schmückt asiatischen Boden eine "runde Sache, gewaltig grün in seiner Art", zum Berühren verführend. So, nur viel rhythmischer und eleganter, beginnt Matthias Polityckis Gedichtband "Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe". Es folgen... – weiterlesen (Rezension vom 08. November 2003)
 
E. T. A. Hoffmann: Prinzessin Brambilla E. T. A. Hoffmann: Prinzessin Brambilla
Der mäßig talentierte Schauspieler Giglio, selbstherrlich, mehr affektiert als liebenswürdig, und die kokette Giacinta, "das holde hübsche Kind" werden erst am Ende dieser turbulenten Geschichte klug aus sich, erkennen, dass sie nicht in die kuriose Prinzessin Brambilla ("aus dem fernen Äthiopien, ein Wunder an Schönheit und dabei so reich an unermesslichen Schätzen, dass sie... – weiterlesen (Rezension vom 23. Februar 2004)
 
Günter Harzig: Mit Schwung durchs Leben Günter Harzig: Mit Schwung durchs Leben
Seltsam romantisch strahlen die Gedichte Günter Harzigs. Dass es wunderbar und naturverbunden zugeht, verrät schon der Blick ins Inhaltsverzeichnis: "Blumensprache", "Morgenstimmung" und "Naturmelodie" lauten die ersten Titel. Sie halten, was sie versprechen, und so grast Harzig fleißig die gesamte Motivlandschaft der literarischen Romantik ab. Leider verwickelt er... – weiterlesen (Rezension vom 30. Januar 2004)
 
Claudia Rusch: Meine freie deutsche Jugend Claudia Rusch: Meine freie deutsche Jugend
Als Witze über Honecker zu Arrest führten, Ernst Thälmann "für DDR-Kinder so etwas wie Robin Hood und Superman in Personalunion" war, als rot kandierte Weihnachtsäpfel einem Kind seine volle Aufmerksamkeit abverlangten, als sich Stasi-Leute, Kakerlaken ähnlich, zu ungeliebten Mitbewohnern machten, als es "keine Oliven, keinen Lachs, keinen richtigen Käse" gab, Neil Young... – weiterlesen (Rezension vom 29. Dezember 2003)
 
Hans Magnus Enzensberger: Meditationen Hans Magnus Enzensberger: Meditationen
Hans Magnus Enzensberger hat mit seinen "Meditationen" einen 99 Gedichte fassenden Band verfasst, 99fach überflüssig. Zwei, drei gute Gedichte findet man, "Kleiner Abgesang auf die Mobilität" zum Beispiel, wo es innerhalb weniger Zeilen von Bogota über Turin nach Helsinki geht, bis das Gedicht unter einem Birnenbaum zur Ruhe kommt. Oder "Die Geschichte der Wolken",... – weiterlesen (Rezension vom 15. Oktober 2003)
 
Theodor Fontane: Mathilde Möhring Theodor Fontane: Mathilde Möhring
Spät, 1969 gelingt die erste authentische Veröffentlichung von Theodor Fontanes "Mathilde Möhring". Nun legt der dtv-Verlag mit einer 158seitigen Neuauflage nach, die Hintergründe zum Text bietet, leserfreundlich gestaltet und außerdem preiswert ist. Mathilde, "quick, findig, praktisch", vermietet Hugo, dessen 1. Staatsexamen ansteht, in ihrer Berliner Wohnung ein Zimmer. Der... – weiterlesen (Rezension vom 10. September 2003)
 
Nicole Riebling, Fabian Zonk: Lexikon für Frauen / Lexikon für Männer Nicole Riebling, Fabian Zonk: Lexikon für Frauen / Lexikon für Männer
"Die natürliche Überlegenheit des Mannes basiert nicht zuletzt auf der Tatsache, nicht die Kinder gebären zu müssen", eine von zahlreichen Plattitüden, nachzulesen im "Lexikon für Männer, Lexikon für Frauen". Die Autoren Nicole Riebling und Fabian Zonk taten sich zusammen, um über die wichtigen Angelegenheiten der Frau und des Mannes zu informieren. Leider sind nicht nur... – weiterlesen (Rezension vom 16. September 2003)
 
Günter Grass: Letzte Tänze Günter Grass: Letzte Tänze
Grass eigentlichstes Metier ist bekanntlich der Roman; deswegen und weil nicht alle Gedichte seines neuesten Gedichtebandes "Letzte Tänze" geglückt sind, eignet sich dieses Buch für Grassliebhaber und für jene, die auf Gedichte, die an die Brillanz der 1956er "Die Vorzüge der Windhühner" nicht anknüpfen, nicht verzichten wollen. Dieses Buch kostet, für den Umfang, den es... – weiterlesen (Rezension vom 30. Januar 2004)
 
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