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Till Raether: Unter Wasser Till Raether: Unter Wasser
Wenn Adam Danowski mit seiner jüngeren Tochter Martha ins Spaßbad geht, muss nach dem Gesetz der Serie eine Katastrophe passieren. Ein Kreuzfahrtschiff in Quarantäne, der Elbtunnel, ein Leuchtturm – Danowskis spektakuläre Einsatzorte liegen am Wasser. Schwimmbäder hasst Danowski, aber er zwingt sich zum Besuch, weil er seine Defizite nicht an seine Töchter vererben will. Dass an dem Tag ausgerechnet die prominente jugendliche YouTuberin Billi Swapp direkt aus der Wildwasserrutsche entführt wird, darauf kommt vermutlich niemand. Als erster Zeuge am Schauplatz der Entführung befindet sich Adam Danowski in Schleswig-Holstein – der Zugezogenen aus Berlin wird hier zum Hamburger, auf den die einheimischen Kollegen nicht unbedingt gewartet haben. Da zum Zeitpunkt der Entführung junge... – weiterlesen (Rezension vom 23. Oktober 2018)
 
Nicolas Remin: Sophies Tagebuch Nicolas Remin: Sophies Tagebuch
Erika zur Linde findet ihren betagten Vater erschossen an seinem Schreibtisch vor. Davor, dass im Hause zur Linde erstaunlich viel jüdischer Besitz aufgereiht ist, hat Erika bisher offenbar die Augen verschlossen. Bechsteinflügel, kostbares Porzellan, all das durften jüdische Familien bei Ulrichs Eltern in Berlin "unterstellen", bevor sie emigrierten oder vergast wurden. Der väterliche Nachlass enthält, getarnt in mehreren Blancoheften zum Eintragen von Rezepten, die Tagebücher von Erikas früh verstorbener Mutter. Sophie zur Linde hat für die Kriegszeit ungewöhnlich offen und ausführlich Tagebuch geführt und den Namen der Hauptperson nicht verschlüsselt: Felix Auerbach, der mit ihr und ihrem Mann befreundet war. Erika erfährt, dass ihr Vater kurz vor seinem Tod einen... – weiterlesen (Rezension vom 22. Oktober 2018)
 
Oscar Wilde & Mycroft Holmes - Sonderermittler der Krone: Folge 17: Der Maharadscha der Nacht Oscar Wilde & Mycroft Holmes - Sonderermittler der Krone: Folge 17: Der Maharadscha der Nacht
In der Londoner Unterwelt häufen sich die Todesfälle. Scheinbar versucht ein neuer Unterweltboss, einen Stadtteil nach dem anderen unter seine Kontrolle zu bekommen. Und er hat Erfolg. Oscar Wilde wird Zeuge, wie in der Opiumhöhle von Quao Sing ein Mord passiert. Das ruft natürlich Mycroft Holmes es auf den Plan. Die Vorkommnisse erinnern Holmes an einen Fall in Indien und einer Bedrohung für das Empire, der man bisher nicht ganz Herr geworden ist. Daher erhält Oscar Wilde den Auftrag, zusammen mit Abel Hawthorn, den Maharadscha der Nacht zu stellen. Jonas Maas bringt in dieser siebzehnten Folge um die beiden Sonderermittler Wilde und Holmes einen neuen Gegenspieler ein, der als echte Bereicherung angesehen kann. Der geheimnisvolle Maharadscha der Nacht fordert Oscar Wildes alles... – weiterlesen (Rezension vom 22. Oktober 2018)
 
Petra Oelker: Die Brücke zwischen den Welten Petra Oelker: Die Brücke zwischen den Welten
Hans Körner ist ein erfahrener Verkäufer im Hamburger Teppichhaus Weise, als er zu Anfang des 20. Jahrhunderts durch einen dummen Fehler seine Stelle verliert. Gemeinsam mit einem Praktikanten der Firma entsteht der Plan, die Identitäten zu tauschen. Körner wird als Ludwig Brehm nach Konstantinopel reisen und für ein Jahr im Teppichhandel Ihmsen & Witt arbeiten. Die Stadt zwischen Orient und Okzident soll angeblich ideal zum Untertauchen sein. Brehm wird sich mit Körners Papieren Richtung Panama einschiffen. Ein gefährlicher Plan für den ahnungslosen Körner; denn Brehm könnte ein gesuchter Spitzbube sein. Der neue Ludwig Brehm nimmt die Arbeit bei Ihmsen Pascha und dessen Kompagnon Richard Witt auf. Sein Rollenwechsel erfordert mehr Konzentration als erwartet; denn seine Chefs... – weiterlesen (Rezension vom 22. Oktober 2018)
 
 Lassiter: Folge 2412: Drei Kugeln ins Herz Lassiter: Folge 2412: Drei Kugeln ins Herz
Während Lassiter auf einen Kontaktmann wartet, um den nächsten Auftrag von der Brigade Sieben entgegenzunehmen, bittet ihn eine junge Frau um Hilfe. Es handelt sich um Jane Mullins, der Chefin eines Gilrs ballet, das kürzlich den Tod eines jungen Mädchens beklagen musste. Jane fordert Lassiter auf, die Balletttruppe zu beschützen. Anfangs zögerlich willigt er ein und muss recht bald erkennen, dass die Mädchen wirklich Schutz brauchen. Wie schon in meiner Rezension zum letzten Band vermutet (Band 2411 "Drei Schritte bis zum Galgen") knüpft die Handlung dieses Romans hier nicht an dieses Werk an. Auch die Geschehnisse der Folgen 2400 bis 2409 sind hier nicht existent. Trotzdem kann auch dieser Lassiter-Roman überzeugen. Der Plot von "Drei Kugeln ins Herz" ist... – weiterlesen (Rezension vom 21. Oktober 2018)
 
Die drei Fragezeichen: Folge 190: Die drei Fragezeichen und die Kammer der Rätsel Die drei Fragezeichen: Folge 190: Die drei Fragezeichen und die Kammer der Rätsel
Mit einem eher ungewöhnlichen Auftrag werden die drei Detektive Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews beauftragt. Um eine Wette zu gewinnen, bittet sie ein Mann, an einem Rätselwettbewerb teilzunehmen. Die Aufgabe besteht darin, fünf Räume in ein einem Escaperoom schneller zu bewerkstelligen, als ein gegnerisches Team. Natürlich ist das nach dem Geschmack der drei Detektive. Doch schon die Ankunft beim Ort des Geschehens entpuppt sich als gefährlich. Im Verlauf der einzelnen Rätsel müssen sie dann erkennen, dass scheinbar viel mehr hinter dem harmlosen Auftrag steckt. Seit fast vierzig Jahren erfreuen die Abenteuer der drei Fragezeichen die Hörspielgemeinde. Autor André Minninger greift den modernen Trend der Escaperooms auf und macht daraus eine interessante Geschichte. Im... – weiterlesen (Rezension vom 17. Oktober 2018)
 
 Lassiter: Folge 2411: Drei Schritte bis zum Galgen Lassiter: Folge 2411: Drei Schritte bis zum Galgen
Johnny Wesson und zwei seiner Kumpane überfallen eine Bank in Santa Fè. Während Johnny verhaftet wird, entkommen seine Freunde. Auch Lassiter ist auf dem Weg nach Santa Fè. Kaum dort angekommen wird er in eine Schießerei verwickelt, die ihn das Gefängnis bringt, in dem Johnny einsitzt. Gemeinsam planen sie ihre Flucht, die schnell gehen muss, da der Galgen auf sie wartet. Unterdessen leidet die junge Farmersfrau Kathleen McGee unter ihrem gewalttätigen Ehemann Trevor. Als dieser aufbricht, um einen Zaun der Farm zu reparieren, sieht Kathleen die Chance gekommen, ein paar nette Stunden mit einem der Farmboys zu verbringen. Anfangs überlegt man noch, wie die drei parallel laufenden Handlungsstränge (Lassiter, Johnny, Kathleen) zueinanderfinden. Doch Stück für Stück fügt sich... – weiterlesen (Rezension vom 17. Oktober 2018)
 
Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt: Die Opfer, die man bringt Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt: Die Opfer, die man bringt
Vanja Lithner arbeitet inzwischen bei der Polizei in Uppsala und wird in ihrer neuen Dienststelle mit einer Reihe spektakulärer Vergewaltigungen konfrontiert. Zwei vollendete Taten und ein Tatversuch innerhalb eines Monats drängen die Ermittler, nach einem Zusammenhang zwischen den Opfern zu suchen. Der Täter betäubt seine Opfer und hinterlässt jedes Mal eine charakteristische Handschrift. Die gesicherten DNA-Spuren stammen von mehr als einer Person, ein Trittbrettfahrer oder ein Nachahmer als weiterer Täter erscheinen plausibel. Vanjas Chefin Anne-Lie Ulander zieht deshalb die Reichsmordkommission aus Stockholm zu den Ermittlungen hinzu, sowie als Profiler den ehemaligen Polizeipsychologen Sebastian Bergman, der inzwischen nur noch als Buchautor tätig ist. Da eine Zeugin Informationen... – weiterlesen (Rezension vom 17. Oktober 2018)
 
Harald Lesch: Wenn nicht jetzt, wann dann? Harald Lesch: Wenn nicht jetzt, wann dann?
Es drängt, aber da geht auch was "Was können wir, was kann der Einzelne tun gegen Hunger, Krieg, Umweltzerstörung, Armut, Ungerechtigkeit, Machtmissbrauch – für eine zukunftsfähige, vermögende, gedeihliche Gesellschaft, für eine Welt, in der wir leben wollen"? Ja, es sind die gro0ßen Themen. Es ist die Moral. Es ist, auch wenn der Ton im Buch eher sachlich bleibt, auch der erhobene Zeigefinger. Es sind die Themen, die zunächst Ohnmacht hervorrufen, die man aufgrund des ständigen "Zerredens" auch kaum mehr hören mag. Aber die Entwicklung zeigt, mit Abwehr reagieren, wegschauen, das Ganze als "Gut-Menschen-Tun" sprachlich abwerten, das wird nicht reichen und nicht funktionieren, denn an allen Ecken lodert es in der zivilisierten und der natürlichen... – weiterlesen (Rezension vom 17. Oktober 2018)
 
Michael Braun Alexander: Richtig Reich Michael Braun Alexander: Richtig Reich
Finanzmärkte sind, richtig betrachtet, kein undurchschaubares Hexenwerk. Es dauert nicht lange an Lektüre, bis man als Leser umfassend verstanden hat, dass Michael Braun Alexander in diesem "Handbuch der Geldanlage" das Investieren in einzelne, sorgfältig ausgesuchte "Value-Werte" und das Beachten von Geduld und Zinseszinseffekte als den Königsweg der Geldanlage betrachtet. Was allerdings nicht dazu führt, die Lektüre dann abbrechen zu können, denn ebenso wertvoll wie der Verweis auf diese (eher) konservative Anlagestrategie und die damit einhergehenden Effekte der Zins-Effekte sind zum einen die Gründe für eine solche Strategie (die Alexander überzeugend und detailliert im Buch setzt samt kritischer Betrachtungen von Fonds, selbst von den aktuell so beliebten... – weiterlesen (Rezension vom 17. Oktober 2018)
 
Jens Henrik Jensen: Oxen. Gefrorene Flammen Jens Henrik Jensen: Oxen. Gefrorene Flammen
Spannende Beendigung der Trilogie Ein geheimer Bund von im Kern drei Personen, der aus dem Hintergrund stark lenkend in die Geschicke Dänemarks eingreift. Der "Danehof", der sich, still, seit dem Mittelalter durchgehend eben nicht aufgelöst, sondern weiter Einfluss genommen hat. Dem der Elite-Soldat der Jäger, Oxen, in den vorhergehenden Bänden mit seinen Zweck-Verbündeten, damals noch Polizisten, fast den Garaus gemacht hätte. Allerdings nur fast und für Oxen scheinbar auf dem Meer im Feuerball eines explodierenden Bootes endend. Denn nirgends ist man sicher vor den vielfachen (und langen) Armen des "Danehofes". Doch Oxen hat überlebt. Und besitzt ein ebenso starkes Motiv, nun mit all seiner Kraft zurückzuschlagen. Denn als gejagter und für tot gehaltener Mörder... – weiterlesen (Rezension vom 17. Oktober 2018)
 
Tobi Rosswog: After Work Tobi Rosswog: After Work
Ein Blick auf die Arbeitswelt aus interessanter Perspektive Neben dem soeben erschienen "Bullshit-Jobs" finden sich natürlich, Zeichen der Zeit, vielfache andere, kritische Betrachtungen der modernen Arbeitswelt. In denen es, wie im vorliegenden Werk, nun deutlich weniger um eine "innere Sicht" der Arbeit geht (wie kann man diese effektiver machen, wie kann man selbst sich im Rahmen seiner Arbeit erfüllend Verhalten und Einbringen, etc.), sondern um eine grundlegende, kritische Betrachtung der Struktur der Arbeit und der Formen der Arbeit in der Gegenwart selbst. Wobei Tobi Rosweg in seinem schmalen Band keineswegs zu kurz greift oder die Dinge nur komprimiert darstellt, sondern in sehr erfrischender, am Ende aber sehr nachdenklich zurücklassender Weise, viele "Mythen... – weiterlesen (Rezension vom 17. Oktober 2018)
 
Jens Förster: Warum wir tun, was wir tun Jens Förster: Warum wir tun, was wir tun
"Alles ist Psychologie". Was nicht meint, das man für jede kleine oder kleinste Handlung gleich Sitzungen beim einem Therapeuten absprechen sollte, aber als Leitthema des Buches den Leser von Beginn an und durchgehend darauf verweist, dass es eigentlich nichts an Handlungen eines Menschen gibt, dem man nicht auch psychologisch in tieferen Ebenen der Persönlichkeit auf die Spur kommen könnte. Was nun nicht bei jeder Lebensäußerung sein muss, am Ende aber einen überraschenden, interessanten und höchst praxisnahen Blick auf all jene verborgenen Motive erlaubt, die u.a. für umtriebige Verkäufer immer wieder breite Einfallstore darstellen. Und natürlich hilft bei der Lektüre überaus die Begeisterung für sein Fach und seinen Beruf, die Jens Förster durchweg anzumerken... – weiterlesen (Rezension vom 17. Oktober 2018)
 
Christoph Keese: Disrupt Yourself Christoph Keese: Disrupt Yourself
Digitalisierung als Bedrohung, Chance und einfach auch Fakt Wenn man sich vor Augen führt, wie kurz die zeitliche Strecke von Smart-Phones, Social Media, Tablets und allgemeiner Vernetzung im Blick auf die gesamte Zivilisationsgeschichte eigentlich ist und damit sich klar macht, welch immense und rasante Geschwindigkeit der digitale Wandel bereits mit sich gebracht hat, dann ahnt man, wie schnell "die Zukunft" in dieser Hinsicht bereits Realität werden wird. Mit allen Möglichkeiten, mit allen bedrohlichen Szenarien und auf jeden Fall mit weiteren, Person und Gesellschaft betreffenden, umwälzenden Veränderungen. So rasch liegt diese Geschwindigkeit vor, dass es Mühe macht, mitzukommen, "auf der Höhe" zu bleiben. Was bis dato eher "reaktiv" sich vollzieht... – weiterlesen (Rezension vom 17. Oktober 2018)
 
Timothy Stahl: John Sinclair - Folge 2033: Im Dartmoor geht das Grauen um Timothy Stahl: John Sinclair - Folge 2033: Im Dartmoor geht das Grauen um
Aus dem berühmten Gefängnis in Dartmoor bricht ein Häftling aus und greift eine junge Frau an, die mit ihrer Freundin gerade Urlaub in England macht. Als eine der Frauen entführt wird, erinnert sich ihre Freundin daran, als Au-pair-Mädchen für einen Reporter und dessen Familie gearbeitet zu haben. Sie bittet daher Bill Conolly um Hilfe. Auch Oberinspektor John Sinclair ist auf dem Weg nach Dartmoor, um im Gefängnis nach den Hintergründen zu suchen. Kaum dort angekommen, muss er erkennen, dass es durchaus höllische Mächte sind, die hier ihre Finger im Spiel haben. Timothy Stahl, der sich wieder einmal für einen John-Sinclair-Roman verantwortlich zeichnet, hat mit "Im Dartmoor geht das Grauen um" eine Geschichte verfasst, mit der ich nicht wirklich warm geworden bin.... – weiterlesen (Rezension vom 13. Oktober 2018)
 
Roger Fischer, Bruce Patton, William Ury: Das Harvard Konzept Roger Fischer, Bruce Patton, William Ury: Das Harvard Konzept
Seit vielen Jahren bildet das sogenannte "Harvard Konzept" ein gängiges Gerüst für gekonntes, erfolgreiches Verhandeln auf Augenhöhe. Zielsetzung ist kein schnelles Ergebnis, oder eine Einigung um jeden Preis. Ziel des Konzepts ist vielmehr das Finden eines tragfähigen und möglichst langfristig angelegten Resultats. Der Begriff des "Verhandelns" bezieht sich dabei auf eine breite Palette: angefangen von (scheinbar trivialen) Konfliktgesprächen zu Hause bis hin zu Verhandlungen von Firmen oder zwischen Vertretern verschiedener Staaten. Das "Harvard Konzept" wird zunächst in den Kapiteln I und II in seinen Grundzügen dargestellt: Dabei geht es keinesfalls um die Frage: wie feilsche ich am besten? - ganz im Gegenteil: die entscheidende Frage lautet: wie... – weiterlesen (Rezension vom 10. Oktober 2018)
 
Marta Kijowska: Was ist mit den Polen los? Marta Kijowska: Was ist mit den Polen los?
Die Autorin Marta Kijowska weiß wovon sie schreibt und spricht. Gebürtige Polin, seit langem in Deutschland lebend mit regelmäßigen Besuchen und stetem Kontakt in ihr Heimatland Polen. Beide Länder, deren Bevölkerung, Geschichte und politische Entwicklung und Wege sind ihr also bestens bekannt. Was ist mit den Polen los? - die aktuellen Entwicklungen unter der derzeitigen nationalistisch orientierten Regierung in Polen haben sie ganz offensichtlich motiviert, auf ihre selbst gestellte Frage eine Reihe von Antworten aus unterschiedlichen Bereichen des Lebens zu suchen (und zu finden). Die wechselvolle Geschichte Polens, einer Nation die nur selten eigenständig sein konnte und durfte, hat zweifelsfrei einen nachhaltigen Einfluß auf das Selbstverständnis und das Selbstwertgefühl der... – weiterlesen (Rezension vom 10. Oktober 2018)
 
Wolfgang Ischinger: Welt in Gefahr Wolfgang Ischinger: Welt in Gefahr
Ist es wirklich schon so schlimm? Der Buchtitel macht besorgt - erst recht weil das Buch von einem erfahrenen Diplomaten geschrieben wurde. Keine Angst: der Titel wurde natürlich nicht ohne Hintergrund gewählt, jedoch wird beim Lesen des Buches auch klar: es gibt Wege aus der Krise und insofern schreibt Wolfgang Ischinger ein durchaus ermutigendes Buch. Wie schon erwähnt: der Autor weiß, wovon er spricht. Er vertrat die Bundesrepublik Deutschland über viele Jahrzehnte diplomatisch auf höchster Ebene und hat viele Weltereignisse live miterlebt. Das verschweigt er durchaus nicht in seinem Buch. Aber: mit jedem Satz merkt man, dass er nicht nur ein Vollblut-Diplomat ist, sondern ein besonnener Analyst, dessen Wirken auf eine bessere, sichere Welt gerichtet war und ist. In seinem ersten... – weiterlesen (Rezension vom 10. Oktober 2018)
 
Robert B. Parker: Raues Wetter Robert B. Parker: Raues Wetter
Nun habe ich meinen ersten Spenser-Roman, jedoch nicht meinen ersten Parker-Roman gelesen. Ich muss sagen, er enttäuscht nicht. Im Gegenteil, er macht Lust auf mehr. Im Mittelpunkt dieser Krimireihe steht der Privatdetektiv Spenser, der in der gleichnamigen 80er-Jahre-TV-Serie von Robert Urich gespielt wird. Im vorliegenden Roman wird Spenser von einer High Society Lady angeheuert, um bei der Hochzeit ihrer Tochter als Mann an ihrer Seite aufzutreten. Sie selbst war dreimal verheiratet, jeweils mit Millionären, denen sie das Geld aus der Tasche gezogen hat. Die Hochzeit findet auf einer Insel, dem Anwesen ihres dritten Ex-Mannes, statt. Irgendwie hat Spenser kein gutes Gefühl bei diesem Auftrag. Einfach nur als männlicher Begleiter auftreten? Völlig ungewohnt für ihn. Rätselhaft wird... – weiterlesen (Rezension vom 09. Oktober 2018)
 
 Lassiter: Folge 2410: Legenden sterben zweimal Lassiter: Folge 2410: Legenden sterben zweimal
Eine Verbrecherbande treibt ihr Unwesen. Zahlreiche Überfälle auf Postkutschen und reiche Farmhäuser gehen auf das Konto der Bande. Augenzeugen berichten, dass ihr Anführer auf den Namen Billy hört. Das ruft Lassiter auf den Plan. Er soll herausfinden, ob es wirklich Billy the Kid ist, der hinter den Verbrechen steckt, denn der ist bereits seit einigen Monaten tot. Mit "Legenden sterben zweimal" liegt der erste Roman nach dem großen Jubiläumszyklus vor. Nachdem die Brigade Sieben zerschlagen wurde, war ich gespannt, wie es im Serienkosmos von Lassiter jetzt weitergeht. Gleich zu Beginn gibt es eine kleinere Ernüchterung. Lassiter erhält seinen Auftrag von einem Anwalt namens Douglas Kirk, wo er seinen Abschlussbericht seines letzten Abenteuers abgeben soll. Im Verlauf... – weiterlesen (Rezension vom 04. Oktober 2018)
 
Louise Hay: Vom Glück des Alters Louise Hay: Vom Glück des Alters
Die Kraft des positiven Denkens "Obwohl wir in einer Zeit leben, in der das dritte Drittel im Leben eines Menschen so viel mehr an Möglichkeiten bereithält, gehört das Älterwerden immer noch zu unseren größten Ängsten". Mit diesem Satz beginnt die 2017 verstorbene Autorin ihre Reflexionen über das Alter als positiv zu gestaltende Lebenszeit. Und schöpft dabei aus einer Fülle eigener Erfahrungen und eigener Haltung dem Leben gegenüber, die die Lektüre dieses Buches rundherum zu einem Gewinn gestalten. Denn allein schon die Betrachtung des Alterns nicht als "Verlust an Kraft", sondern als "Ernte" eines intensiven, gelebten Lebens weist bereits die Richtung, mit der Luise Hay zeitlebens dieses Leben angegangen ist. Auf den Gewinn sehen, nicht auf... – weiterlesen (Rezension vom 04. Oktober 2018)
 
Hao Jingfang: Wandernde Himmel Hao Jingfang: Wandernde Himmel
Im Jahr 2096 hat die Menschheit offenbar das Wasserproblem gelöst und den Mars besiedeln können, konzentriert auf Mars-City. Weil den Siedlern nur Sand und kein Stein zur Verfügung stand, wurde das Baumaterial Glas intensiv erforscht und entwickelt. Das Raumschiff Maerde ist auf dem Heimweg zurück zum Mars, an Bord sind 120 Besucher einer geplanten Marsmesse und 20 Schüler der Gruppe Merkur, die nach 5 Jahren von einem Schüleraustausch auf dem Planeten Erde zurückkehren. Eine der Schülerinnen ist die 18-jährige Tänzerin Luoying Sloan, die beim Anflug auf ihre Heimat grübelt, warum sie trotz schlechter Testergebnisse für den Austausch ausgewählt wurde. Wie gegensätzlich die politischen Systeme auf Erde und Mars sind, ist Luoying vermutlich erst aus eigener Anschauung auf der... – weiterlesen (Rezension vom 02. Oktober 2018)
 
Sherlock Holmes - Die neuen Fälle: Folge 32: Der Fall John Watson Sherlock Holmes - Die neuen Fälle: Folge 32: Der Fall John Watson
Als John Watson von einem auswärtigen Termin nach Hause kommt, erwartet ihn eine böse Überraschung. Sherlock Holmes ist in tiefer Trauer, da er aus der Times erfahren hat, dass Dr. John Watson in seiner Praxis ermordet wurde. Als Holmes erkennt, dass es ein anderer Watson ist, der dem Täter zum Opfer gefallen ist, fällt dem Meisterdetektiv ein Stein vom Herzen. Doch was, wenn es sich bei dem Mord nur um eine Verwechslung gehandelt hat? Holmes und Watson beginnen zu ermitteln. Als ein weiterer Mord passiert, ahnt Dr. Watson, dass er der Schlüssel zur Lösung des Falles ist. Zum dritten Mal hat Maureen Butcher ein Script für einen neuen Sherlock-Holmes-Fall verfasst. Orientierten sich die ersten beiden Hörspiele aus ihrer Feder eher an den herkömmlichen Vorlagen von Sir Arthur Conan... – weiterlesen (Rezension vom 01. Oktober 2018)
 
Ronan Farrow: Das Ende der Diplomatie. Warum der Wandel der amerikanischen Aussenpolitik für die Welt so gefährlich ist. Ronan Farrow: Das Ende der Diplomatie. Warum der Wandel der amerikanischen Aussenpolitik für die Welt so gefährlich ist.
Die USA unter Präsident Trump - ein brandaktuelles Thema! Trumps Einstellung politischen Themen gegenüber, seine Sprunghaftigkeit und Unberechenbarkeit legen es Nahe: an Diplomatie ist diesem Präsidenten wahrhaftig wenig gelegen. Diese Erkenntnis dürfte die Leser wenig verwundern. Der junge und aufgrund seiner ausserordentlichen Vita trotzdem bereits erfahrene Diplomat Ronan Farrow (31), hat aber nicht etwa das ausschließliche Ziel, den aktuellen US-Präsidenten in Bezug auf seine diplomatischen "Fähigkeiten", oder besser: sein Interesse an diplomatischem Vorgehen durch seine Ministerialbürokratie auf's Korn zu nehmen. Vielmehr erfährt der erstaunte Leser in den kurzweilig verfassten Kapiteln, dass die Abkehr von der Diplomatie und die gleichzeitige Hinwendung zu einem... – weiterlesen (Rezension vom 01. Oktober 2018)
 
Michael Wolffsohn: Friedenskanzler? Willy Brandt zwischen Krieg und Terror Michael Wolffsohn: Friedenskanzler? Willy Brandt zwischen Krieg und Terror
Willy Brandt hat die deutsche Nachkriegsgeschichte zweifelsfrei geprägt. Seine (in der damaligen Zeit nicht unumstrittene) Ostpolitik sicherte der jungen Bundesrepublik einen sicheren Platz im Konzert der europäischen Staatenwelt. Sein Kniefall an der Gedenktafel des Warschauer Ghettos war nicht nur ein Zeichen der Demut, sondern machte ihn überall auf der Welt bekannt und zumeist auch beliebt. In der Zeit des "Kalten Krieges" besaß seine Ostpolitik eine Art Vorreiterrolle in DER Konfliktzone zwischen West und Ost. Der Eiserne Vorhang zwischen Bundesrepublik und DDR trennte die beiden Machtblöcke unter der Führung der USA und der Sowjetunion. Der renommierte Politikwissenschaftler und Historiker Michael Wolffsohn widmet sein jüngst erschienenes Buch eben dieser Friedenspolitik... – weiterlesen (Rezension vom 01. Oktober 2018)
 
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