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Frank Meinshausen [Hrsg.]: Neue Träume aus der Roten Kammer. Moderne chinesische Erzählungen Frank Meinshausen [Hrsg.]: Neue Träume aus der Roten Kammer. Moderne chinesische Erzählungen
Frauen wie "Alte Tante Li", die Vorsitzende des Nachbarschaftskomitees in Fan Wus Kurzgeschichte "Im Jahr des Affen", waren lange Zeit aus dem chinesischen Alltag nicht wegzudenken. Seit den 50er Jahren gab es in jeder chinesischen Straße oder Gasse ein oder zwei alte Frauen, die offiziell im Auftrag der Partei Nachbarschafts- und Familienstreitigkeiten schlichten sollten. Wenn man in beengten Verhältnissen wohnt, im Freien in der Gasse kocht und sich eine Gemeinschaftstoilette mit anderen teilt, kann man kaum etwas vor seinen Nachbarn verbergen. Unter dem Mäntelchen des offiziellen Auftrags steckten die alten Tanten ihre Nase in jede Wohnung. Sie befriedigten ihre persönliche Neugier und meldeten natürlich jede Kleinigkeit der Partei. Ein typisches Relikt der Mao-Zeit,... – weiterlesen (Rezension vom 24. Juni 2009)
 
Katarzyna Zychla: Das Mädchen, das mit dem Wind tanzt Katarzyna Zychla: Das Mädchen, das mit dem Wind tanzt
Alexandra kämpft mit beunruhigenden Traumbildern von einem Boot an einem See und weiß zunächst nicht, wo sie ist. Sie findet sich bewegungsunfähig in einem Krankenhausbett ohne Erinnerung daran, was passiert ist. Nach einem Unfall beim Schwimmen muss Alexandra sich damit abfinden, dass sie gelähmt bleiben wird. Alexandra bekommt Schulunterricht am Krankenbett. In einsamen Stunden, die sich endlos hinzuziehen scheinen, hängt sie poetischen Vorstellungen vom Wind nach, der mit ihr spricht. Die 13-jährige Schülerin kann sich nicht vorstellen, je wieder in ihre alte Schule zurückzukommen - was soll sie tun, wenn alle anderen sie dann neugierig anstarren? Alexandra verarbeitet Schock und Selbstzweifel in ihren Gesprächen mit dem Wind und reagiert in diesen Gesprächen mit allen Sinnen.... – weiterlesen (Rezension vom 08. Dezember 2008)
 
Katharina Pietsch, Tyll Zybura: DSA - Auf Elfenpfaden Katharina Pietsch, Tyll Zybura: DSA - Auf Elfenpfaden
Die Elfen - jeder kennt sie, keiner versteht sie. Die mysteriösen Wesen sind weitaus mehr als nur wurzelkauende Baumkuschler, allerdings ist dies immer noch das vorherrschende Bild in den Köpfen der meisten Menschen (inplay und outplay), wenn sie das Wort "Elf" hören... nun, zumindest Outplay könnte dieses Buch, das sich voll und ganz um die spitzohrigen Gesellen dreht, dies etwas ändern. In fünf Abenteuern und drei Szenariovorschlägen werden die Helden quer durch Aventurien in Abenteuer mit Elfen verstrickt, wobei eine Verflechtung als Kampagne aufgrund der großen regionalen Unterschiede zumindest knifflig sein könnte. In "Saat der Hoffnung" leidet ein Dorf im Reichsforst unter einem seltsamen Fluch. Doch die Helden müssen feststellen, dass nicht nur Dämonen... – weiterlesen (Rezension vom 16. März 2007)
 
Jo Zybell: Die Traummeister Jo Zybell: Die Traummeister
Die Traummeister von Jo Zybell ist ein phantastischer Fantasy-Roman und erschien bei Hoffmann und Campe. Der fast 600 Seiten starke Roman wiegt schwer. Aber schwere Kost ist er nicht. Den Leser erwartet eine vielschichtige, bis in die Einzelheiten ausgearbeitete Welt, die mit ein paar neuen Ideen und mit einer spannenden Handlung aufwartet. Hinter allem steckt ein Mythos über die Entstehung der Welt, dessen Geheimnis nicht gelüftet wird. Auf der ersten Seite wird beschrieben, "Der Stern schlug ein", als Beginn der Geschichte dieser Welt. Es bleibt aber offen, ob der Stern ein Komet, ein Raumschiff oder eine Rakete war, oder vielleicht etwas ganz anderes. Der Leser muss dies als Beginn der Geschichte hinnehmen oder nicht. Im letzteren Fall hat er nichts verloren und nichts dazu gewonnen,... – weiterlesen (Rezension vom 04. Juli 2011)
 
Jo Zybell: Maddrax - Folge 250: Rückkehr nach Euree Jo Zybell: Maddrax - Folge 250: Rückkehr nach Euree
Matthew Drax, Aruula und Rulfan kehren in die alte Welt nach London zurück, wo inzwischen Anarchie ausgebrochen ist. Ruffan will nach seinem Vater suchen und wird dabei gefangen genommen. Der Aufstand gegen Sir Leonard Gabriel wird größer und mit Rulfan als Geisel, werden Matt und Aruula gezwungen, Leonard Gabriel zu fangen und wieder nach London zu bringen. Dem Maddrax erfahrenen Autor Jo Zybell ist die Ehre zuteil geworden, mit Band 250 den 11.Zyklus der Serie zu eröffnen. "Schatten" nennt sich dieser und wird bis Band 275 andauern. Der Auftakt zu diesem Zyklus liest sich gut, auch wenn Neueinsteiger die eine oder andere Schwierigkeit haben werden, sich an die Personen- und Ortsnamen zu gewöhnen. Zumal in der eBook-Fassung leider keine Zusammenfassung der vorangegangenen... – weiterlesen (Rezension vom 26. August 2015)
 
Jo Zybell: Maddrax - Folge 401: Neuland Jo Zybell: Maddrax - Folge 401: Neuland
Nach ihrer Ankunft in Toxx müssen Maddrax und Aruula gegen das Vergessen ankämpfen. Was Aruula aufgrund ihrer telepathischen Fähigkeiten recht leicht fällt, wird für Maddrax ein Problem. Daher brauchen sie unbedingt ihre Schutzanzüge zurück. Sie beschließen in das Gebäude der Tauchergilde einzubrechen, wo eine böse Überraschung auf sie wartet. Nach dem wirklich hervorragenden Zyklusstart hat Jo Zybell jetzt die schwere Aufgabe, dieses Niveau zu halten. Eine Aufgabe, die er jedoch mühelos meistert. "Neuland" setzt die Abenteuer von Maddrax und Aruula sehr spannend fort. Zusammen mit den beiden Hauptprotagonisten taucht der Leser in eine fremde Welt ab. Sehr erfrischend ist, dass die Serie ohne große Technikbegriffe auskommt. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Vor... – weiterlesen (Rezension vom 03. Juni 2015)
 
Jan Zweyer: Das Haus der grauen Mönche - Das Mündel Jan Zweyer: Das Haus der grauen Mönche - Das Mündel
Es beginnt im Jahre 1488 in und um Hattingen an der Ruhr. Bauer Linhard von Linden und seine Frau bewirten ihren eigenen Hof. Zu diesem gehört eine Wiese, die Herzog Johann der Zweite von Kleve und Mark unbedingt haben will. Doch Linden will sich nicht von seinem Besitz trennen. Diesen Stolz müssen er und seine Frau mit dem Leben bezahlen. Übrig bleibt einzig der neugeborene Sohn, den der Mönch Bruder Bernardo an eine Pflegefamilie gibt. Allerdings mit der Auflage, den kleinen Jorge mit seinem siebten Lebensjahr in die Obhut der Bettelmönche von Hattingen zu nehmen. Die Glaubensbrüder von Bernardo sind über den neuen Mitesser allerdings nicht erfreut und nehmen in nur mit viel Unwille auf. Ungemach droht über die Jahre auch von Seite des Hattinger Bürgertums und des Erzbischofs von... – weiterlesen (Rezension vom 18. Januar 2016)
 
Jan Zweyer: Das Haus der grauen Mönche - Freund & Feind Jan Zweyer: Das Haus der grauen Mönche - Freund & Feind
Nachdem Jorge von Linden, gerade einmal 14 Jahre jung, nach dem Tod von Bruder Bernardo Hattingen in Richtung Osten verlassen hat, schließt er sich kurzerhand an einem Kaufmann an, den er mit seiner bei den Mönchen erlernten Heilkunst, helfen konnte. Als sie in die Fänge einer Räuberbande gelangen, trifft Jorge auf seinen Freund Aron, der sich diesen angeschlossen hat. Aufgrund der engen Verbindung der Beiden wird Jorge verschont. Aber die Räuber werden verraten, Soldaten stürmen das Lager und Jorge muss mit ansehen, wie sein Freund aus Kindestagen stirbt. So macht sich Jorge wieder auf den Weg und kommt schließlich nach Schneeberg. Dort heuert er im Bergbau an und wird aufgrund seiner Fähigkeiten bald unter Tage eingesetzt. Als er das Leben eines Hauers rettet, steigt er in der Gunst... – weiterlesen (Rezension vom 18. Januar 2016)
 
Jan Zweyer: Das Haus der grauen Mönche - Im Dienst der Hanse Jan Zweyer: Das Haus der grauen Mönche - Im Dienst der Hanse
Es dauerte viele Wochen, bis Jorge von Linden endlich Lübeck erreichte. Nach dem Tod seines treuen Hundes Cerberus begab er sich auf den Weg von Schneeberg im Erzgebirge hoch nach Lübeck an die Ostseeküste. Er will zu Clas Wibbeking, dem Bergmeister, den er einst das Leben im Stollen rettete. Clas führt zusammen mit seinem Bruder Konrad ein erfolgreiches Kontor und Handelsgeschäft in der Hansestadt. Begeistert nehmen die beiden Brüder Jorge auf und stellen ihn gleich als zweiten Schreiber an. Jorge kann hervorragend rechnen, schreiben und ist der lateinischen Sprache in Wort und Schrift mächtig. Voller Freude macht er sich an die Arbeit und ist in kurzer Zeit nicht mehr aus dem Geschäft der Wibbekings wegzudenken. Doch es gärt im Staate Dänemark. Die Hanse steht im Handel mit den... – weiterlesen (Rezension vom 19. Februar 2016)
 
Jan Zweyer: Franzosenliebchen Jan Zweyer: Franzosenliebchen
Im französisch besetztem Ruhrgebiet wird im Januar 1923 eine junge Frau ermordet. Zwei französische Soldaten geraten nach der Tat sofort unter Verdacht, werden aber von der französischen Militärgerichtsbarkeit freigesprochen. Die Polizeibehörden in Berlin wollen den Fall allerdings nicht auf sich beruhen lassen. Deshalb wird der junge Polizeibeamte Peter Goldstein nach Herne gesandt, um die Mörder zu überführen. Goldstein ist für diesen Auftrag prädestiniert, da er eine französische Mutter hatte und deshalb die Sprache perfekt beherrscht. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist die Situation für Goldstein sehr gefährlich. Für die französischen Besatzungstruppen ist er ein Spion und die deutschen Widerstandskämpfer sind auch nicht gut auf den Polizisten zu sprechen. – weiterlesen (Rezension vom 04. November 2007)
 
Jan Zweyer: Goldfasan Jan Zweyer: Goldfasan
Peter Golsten, Hauptkommissar und vom Rang her auch SS-Hauptsturmführer der Kriminalpolizei in Herne, Westfalen, steht vor einem seiner schwierigsten Fälle seiner bisherigen Polizei-Karriere. Nachdem er in den 20er Jahren von Berlin in den Ruhrpott gezogen ist, hat sich einiges in seinem Leben getan. Lisbeth, seine große Liebe hat er geheiratet und nun lebt er, im Jahre 1943, mit ihr und seinem Schwiegervater, einem alten Sozialdemokraten, in einem kleinen Häuschen in Herne. Seinen wirklichen Namen Goldstein hat er in weiser Voraussicht geändert und obwohl er praktisch alle Anweisungen seiner Vorgesetzten befolgt, wurde noch nichts mit seiner versprochenen Beförderung zum Kriminalrat. Mit diesem neuen Fall, eine polnische Haushaltshilfe ist aus dem Haus des stellvertretenden Kreisleiters... – weiterlesen (Rezension vom 21. Oktober 2009)
 
Jan Zweyer: Persilschein Jan Zweyer: Persilschein
Es ist der Spätherbst 1950. Mitten im Ruhrgebiet. An einem Abend in Wanne-Eickel. Mechthild Krafzyk, Verkäuferin in einem Bochumer Kaufhaus ist auf dem Weg nach Hause, als sie eine schreckliche Beobachtung macht. In einem Hinterhof wird vor ihren Augen ein Mord begangen und sie erkennt den Täter. Peter Goldstein, Kommissar bei der Kriminalpolizei in Herne übernimmt die Ermittlungen. Dabei stößt er auf die Tatsache, dass der Ermordete ein Doppelleben geführt hat. Als er die beiden Wohnungen durchsucht, findet er neben einer Waffe ein Soldbuch, das den Besitzer als Mitglied der Geheimen Feldpolizei ausweist. Ein vermeintlich Tatverdächtiger, der relativ schnell ausgemacht war, kann sich in letzter Sekunde absetzen und wird wenig später tot aufgefunden. Anscheinend war es Selbstmord,... – weiterlesen (Rezension vom 19. Januar 2012)
 
Thomas Koch, Jan Zweyer: Tot auf Töwerland Thomas Koch, Jan Zweyer: Tot auf Töwerland
Passt tatsächlich so viel Kriminelles auf die Nordseeinsel Juist, auch Töwerland genannt? Ja, so liebenswürdig, hintergründig und spannend inszeniert, wie in dem neuesten Inselkrimi "Tot auf Töwerland", in jedem Fall. 18 Autoren wetteifern begeistert um die schönste Geschichte und es gewinnt jeder der Krimiautorinnen und -autoren auf seine Weise. Auf der so beschaulichen Insel, die ihre Besucher wegen ihre herrlichen Ruhe, den sandigen Dünen, der besonderen Ausstrahlung ihrer Bewohner und der Natur anlockt, passieren Dinge, die einem Schmunzeln und Entsetzen gleichwohl hervorlocken. Da werden Pistolen gezückt, Giftcocktails gemischt, Menschen in Kühlkammern schockgefrostet und ab und an fliegt mal ein Knüppel durch die Luft. Es kann auch passieren, dass die Polizei selbst... – weiterlesen (Rezension vom 28. März 2009)
 
Jan Zweyer: Töwerland brennt Jan Zweyer: Töwerland brennt
Rainer Esch ist immer ein bisschen klamm. Und das, obwohl er seit Jahren zusammen mit seiner Lebensgefährtin Elke Schlüter eine Anwaltskanzlei in Herne führt. Aber in Herne finden sich nun mal nur wenig lukrative Mandate und so ist Esch froh, als er von Gerrit Harms ein Angebot erhält. Er soll im Auftrag des Hoteliers auf dessen Heimatinsel Juist einen Brandstifter fangen. Weil die Polizei es wohl nicht schafft, aber schlimmer noch, Harms Drohbriefe in Versform erhält. Jedes Mal dann, wenn wieder ein Gebäude, so verfallen oder unbenutzt es auch sein mag, den Flammen zum Opfer gefallen ist. Auch wenn er mit seiner Reise nach Juist den Unmut Elke Schlüters zu spüren bekommt, schließlich muss sie sich neben ihrer Arbeit als Rechtsanwältin auch noch um das gemeinsame Kind kümmern, beschließt... – weiterlesen (Rezension vom 10. Juli 2012)
 
Stefan Zweig: Joseph Fouche Stefan Zweig: Joseph Fouche
Im vergangenen Jahr jährte sich zum 60. Mal der Todestag Stefan Zweigs, der sich in Brasilien - aus Verzweiflung über den Zweiten Weltkrieg und die Verbrechen des Nationalsozialismus - das Leben genommen hat. Seine hervorragenden Biographien, Essays und Erzählungen liegen daher vollständig vor. Besonders fasziniert hat mich - schon als Kind - immer wieder die Biographie des Polizeiministers Napoleons, Joseph Fouche. Gezeichnet wird hier meisterhaft das Portrait eines politischen Opportunisten ersten Ranges. Joseph Fouche, Sohn von Kaufleuten, wird Priesterlehrer (ohne das Gelübde zu leisten), schließt sich dann der Revolution an. Er votiert - nach langem Zögern - als Abgeordneter der Nationalversammlung für den Tod des abgesetzten Ludwigs XVI. und erlangt traurige Berühmtheit als Henker... – weiterlesen (Rezension vom 31. Dezember 2002)
 
Stefan Zweig: Maria Stuart Stefan Zweig: Maria Stuart
Zunächst muss ich subjektiv sagen: ich bin ein Bewunderer von Stefan Zweigs Werken. Seine Sprache ist bilderreich und ausdrucksvoll. Er schreibt packend und fesselnd. Dies gilt auch für die vorliegende, bereits 1935 erschienene Biographie über die schottische Königin Maria Stuart. Spannend wird der Lebens- und Leidensweg dieser so umstrittenen Persönlichkeit dargestellt, wobei Zweig leider die Position der britischen Königin und Gegenspielerin Elisabeth I. nicht genug würdigt. Elisabeth I. scheint als kalte Frau, die Maria eiskalt in die Falle laufen lässt. Zwar bilanziert auch Zweig am Ende seiner Biographie treffend: "Moral und Politik gehen besondere Wege. Immer beurteilt man darum ein Ereignis von völlig verschiedenen Ebenen, je nachdem, ob man es vom Standpunkt der Humanität... – weiterlesen (Rezension vom 11. März 2006)
 
Stefanie Zweig: Der Traum vom Paradies Stefanie Zweig (Biografie): Der Traum vom Paradies
"Wo haben Sie denn so gut Deutsch gelernt" werden Juden in Deutschland oft ganz naiv gefragt. Dann müssen sie erklären, dass jüdisch ihr Glaube und nicht ihre Nationalität ist. Stefanie Zweig will ihren Lesern mit einem Liebesroman den Alltag junger Juden in Deutschland näher bringen. Die Idee: "Christliche Frau verliebt sich in jüdischen Arzt" ist gut, die Darstellung weniger. Andrea, die ihr Studium in Romanistik erfolgreich abgeschlossen hat, wird als naives, mädchenhaftes Wesen geschildert, das sich gern auf den Schoß ihres tollen Mannes flüchtet. Sie will es ganz besonders gut machen, zum jüdischen Glauben übertreten und alle Vorschriften preußisch genau befolgen. Ihr Mann Alfred ist in seinem Zynismus und seiner Witzelei über jüdische Regeln und Normen... – weiterlesen (Rezension vom 26. Januar 2004)
 
Mirko Zwack: Die Macht der Geschichten Mirko Zwack: Die Macht der Geschichten
Wertvermittlung durch Erzählungen Dass das Erzählen von Geschichten seit Beginn des Homo Sapiens die zentrale Form der Weitergabe von Traditionen, Werten, Visionen ist, dass durch Geschichten sich eine Gesellschaft im Gesamten fundiert und ihrer selbst sich vergewissert, ist durchaus allgemein bekannt. Bücher, Medien, Zeitrungen, Fernsehen, Musik, all dies ist nichts anderes als das "Sitzen um das Lagerfeuer" mit anderen Mitteln. Zur Unterhaltung einerseits, vor allem aber zum Transport eines Weltbildes, von Werten und eines inneren Selbstverständnisses sowohl beim Erzähler als auch bei den Zuhörern. Aus diesem fundamentalen Bereich menschlicher Existenz hat Mirko Zwack ein ganz konkretes Thema in seinem Buch einer näheren, fundierten und differenzierten Untersuchung... – weiterlesen (Rezension vom 25. November 2011)
 
Markus Zusak: Die Bücherdiebin Markus Zusak (Biografie): Die Bücherdiebin
Wie sooft in meinem Leben, kaufe ich Bücher einfach nur dem Einband wegen und ich muss sagen, ich bin noch nie damit auf die Nase gefallen. So auch mit "Die Bücherdiebin". Hier waren es aber dreierlei, erstens das äußerst ansprechende Cover, reduziert aber es erzählt bereits eine Geschichte und dann der Titel. Dieser muss jeden, der Bücher liebt, neugierig machen. Reflexartig blättere ich durch das Buch und mir fällt die ungewöhnliche Kapiteleinteilung und Textanordnung auf. Es folgt keiner typischen Druckweise, es ändert die Schrift UND es hat Zeichnungen! Zusaks Roman ist einfach ein weicher Lesegenuss. Ich hab mich in seiner sanften und liebenswürdigen Sprache verloren (die Übersetzung ist sehr gelungen, wie auch Zusaks Vater festgestellt hat!). Liesel Memminger... – weiterlesen (Rezension vom 02. Oktober 2011)
 
Markus Zusak: Die Bücherdiebin Markus Zusak (Biografie): Die Bücherdiebin
Liesel Meninger kommt 1939 als Pflegekind zur Familie Hubermann nach Molching an der Amper, einem leicht verfremdeten bayrischen Ort an der Strasse zum Konzentrationslager Dachau. Die Kinder der Hubermanns sind schon erwachsen. Von ihrem Sohn, der als Soldat der Wehrmacht im Krieg ist, haben die Eltern schon lange nichts mehr gehört. Liesel erlebte, wie ihr kleiner Bruder starb. Dass die Mutter der Kinder untertauchen musste, kann man nur vermuten. Liesel wird jede Nacht von heftigen Alpträumen heimgesucht. Immer wenn das Mädchen schreiend aufwacht, sitzt Vater Hubermann an Liesels Bett. Wenn er sowieso jede Nacht an Liesels Bett wacht, weil das Mädchen nicht schlafen kann, könnte er ihr eigentlich ebenso gut das Lesen beibringen, findet Herr Hubermann. Eine merkwürdige Situation; denn... – weiterlesen (Rezension vom 30. Juni 2008)
 
Gunther Hellmann, Klaus-Dieter Wolf, Michael Zürn: Die neuen Internationalen Beziehungen Gunther Hellmann, Klaus-Dieter Wolf, Michael Zürn: Die neuen Internationalen Beziehungen
Kein Forschungsgebiet im Bereich der Politikwissenschaft hat sich - unter dem Eindruck der Auflösung der Blöcke nach Ende des Ost-West-Konfliktes und neuer Bedrohungen durch den Internationalen Terrorismus - in den letzten 15 Jahren so stark verändert wie das der internationalen Beziehungen. Dies wird besonders deutlich, wenn man bedenkt, dass es seit dem PVS-Sonderheft: "Theorien der Internationalen Beziehungen" aus dem Jahre 1989 keine Publikation gab, die den neuesten Forschungsstand auf diesem Gebiet reflektierte. Wohl gab - und gibt es - zahlreiche Einführungen in die Theorien der Internationalen Beziehungen, meines Wissens gab es aber seit 1989 kein Werk, welches den Forschungsstand auf diesem Gebiet - Zielgruppe sind fortgeschrittene Studierende des Faches - komplett wiedergab.... – weiterlesen (Rezension vom 28. Juni 2004)
 
Germano Zullo: Immer wieder sonntags Germano Zullo: Immer wieder sonntags
Wenn einer nur eine halbe Geschichte erzählt, dann hat er einen Grund dafür. Einen ziemlich triftigen Grund für nur eine "halbe Geschichte" hat Germano Zullo in "Immer wieder sonntags". Vater, Mutter, Sohn haben nur einen einzigen Lebensmittelpunkt, den Fernseher. Den ganzen Tag über dreht sich alles nur um Sport und Seifenopern, um Zeichentrick und Abenteuergeschichten. Der Flimmerkasten läuft und läuft und läuft. Als er aber eines Sonntags tatsächlich zu flimmern beginnt und endlich seinen Geist aufgibt, da ist guter Rat teuer. Schade nur, dass der sofort verständigte Monteur erst einmal gar keine Zeit für eine Reparatur hat. Die Familie ist der Verzweiflung nahe. Nach und nach fällt jedem jedoch etwas ein, womit er sich beschäftigen kann. Und bald dudelt... – weiterlesen (Rezension vom 12. Juni 2005)
 
Anthony E. Zuiker: Level 26 - Dark Origins Anthony E. Zuiker: Level 26 - Dark Origins
Steve Dark war der beste Mann einer streng geheimen Spezialeinheit, die die brutalsten Serienmörder der Welt gejagt hat. Eines Tages wird er mit einer neuen Dimension des Bösen konfrontiert: Der Killer Sqweegel stellt alle bisher dagewesenen Mörder in den Schatten. Auf der internen Skala für Verbrecher, die bis Level 25 geht, nimmt Sqweegel Level 26 ein. Und so muss Steve Dark wieder in die Gedankenwelt des Killers eintauchen - und diesmal hat er ein besonderes Ziel, den Sqweegel hat es auf Darks Frau und dessen ungeborenes Kind abgesehen. Mit "Level 26 - Dark Origins" legt der Schöpfer der weltweit erfolgreichen Krimiserie CSI seinen ersten Roman vor. Einen Roman, der in einiger Hinsicht ungewöhnlich ist. Das sich "Level 26" wie ein Drehbuch liest, ist sicherlich... – weiterlesen (Rezension vom 25. Februar 2010)
 
Anthony E. Zuiker: Level 26 - Dunkle Prophezeihung Anthony E. Zuiker: Level 26 - Dunkle Prophezeihung
Steve Dark jagt Killer der allerschlimmsten Kategorie. Doch sein letzter Fall hat ihn bis an seine persönlichen Grenzen gebracht. Er hat die Beherrschung verloren und den Killer hingerichtet. Diese Tat nagt so an Steve, dass er den Dienst quittiert. Als ein neuer Killer sein Unwesen treibt, ist jedoch sein Interesse geweckt. Die Opfer werden nach bekannten Tarot-Motiven ermordet und Steve muss erkennen, dass die offiziellen Ermittler nicht wirklich eine Spur haben. In dieser Situation tritt Lisa Graysmith in sein Leben. Sie macht ihm ein verlockendes Angebot: Zugang zu allen modernen Techniken und ein grenzenloses Budget. Einzige Bedingung: Steve Dark jagt und richtet die Killer exklusiv für sie. Anfangs zögerlich willigt Steve Dark schließlich ein und taucht ab in die Welt der Dunkelheit.... – weiterlesen (Rezension vom 21. Januar 2012)
 
Carl Zuckmayer: Die Fastnachtsbeichte Carl Zuckmayer: Die Fastnachtsbeichte
"Die Fastnachtsbeichte" des bekannten Dichters Carl Zuckmayer gehört bis heute zu den bekanntesten deutschen Novellen und handelt von einem Mord im Mainzer Dom zur Fastnachtszeit. Ferdinand, der junge, uneheliche Sohn des reichen Kaufmanns Panetta, kehrt unter falschem Namen in Sizilien bei Verwandten ein. Dort verlobt er sich mit Viola, der Tochter des Hauses. Eines Tages verschwindet er spurlos mit dem kostbaren Familienschmuck, den er sich unter einem Vorwand von Viola ausgeliehen hatte. Doch er entkommt der Rache nicht... Diese bekannteste deutsche Fastnachtsnovelle ist kunstvoll gebaut und erzählt in volkstümlicher Sprache insbesondere vom turbulenten, schrankenlosen Karnevalstreiben. Gleichzeitig ist sie ein interessanter psychologischer Roman. Die Verstrickung Ferdinands,... – weiterlesen (Rezension vom 28. Februar 2004)
 
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