Liste der Bücher
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Autor
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Titel
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Hans Carl Artmann: Sämtliche Gedichte |
| Hans Carl Artmann, 1921 in Wien geboren, schreibt seine ersten Gedichte 1945. 1954 unternimmt er seine erste große Reise, sie führt von Belgien nach Holland über Frankreich bis Italien. In den Jahren 1961 bis 1968 wohnt er in fünf verschiedenen europäischen Metropolen. Artmann, der Unstete. Artmanns Kultivertheit und breite Bildung merkt man schon seinem ersten Gedichtband med ana schwoazzn dintn herau... |
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Brigitte Ehring: Das Grauen vor dem Morgengrauen |
| Vor sechs Jahren entdeckte Brigitte Ehring das Dichten für sich; nun legt sie ihr erstes eigenes Buch vor, etwas unglücklich betitelt mit "Das Grauen vor dem Morgengrauen". 30 Beiträge zum alltäglichen und weniger alltäglichen Dasein, mal in Gedicht-, mal erzählter Form, wobei die Gedichte deutlich besser abschneiden. Vielleicht findet man ihr "Freude am Leben" in einer Anthologie... |
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Hans Magnus Enzensberger: Meditationen |
| Hans Magnus Enzensberger hat mit seinen "Meditationen" einen 99 Gedichte fassenden Band verfasst, 99fach überflüssig. Zwei, drei gute Gedichte findet man, "Kleiner Abgesang auf die Mobilität" zum Beispiel, wo es innerhalb weniger Zeilen von Bogota über Turin nach Helsinki geht, bis das Gedicht unter einem Birnenbaum zur Ruhe kommt. Oder "Die Geschichte der Wolken", was... |
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Stefan George: Gedichte, Herausgegeben und mit einem Nachwort von Ernst Osterkamp |
| Es ist wohl niemandem mehr der erfolgreich realisierte literarische Anspruch, das Menschliche in Kunst und Kunst zur Kunstreligion konvertieren zu lassen, nachzuweisen, als dem Dichter Stefan George (1868-1933). Er wurde mit diesem Anspruch zum lichtbringenden Propheten, zum Verkünder einer Wiedergeburt des Menschen und seines Reiches.
Das Werk und die Gestalt Georges, sein Kreis und seine umfassende... |
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Günter Grass: Letzte Tänze |
| Grass eigentlichstes Metier ist bekanntlich der Roman; deswegen und weil nicht alle Gedichte seines neuesten Gedichtebandes "Letzte Tänze" geglückt sind, eignet sich dieses Buch für Grassliebhaber und für jene, die auf Gedichte, die an die Brillanz der 1956er "Die Vorzüge der Windhühner" nicht anknüpfen, nicht verzichten wollen. Dieses Buch kostet, für den Umfang, den es bietet,... |
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Günter Harzig: Mit Schwung durchs Leben |
| Seltsam romantisch strahlen die Gedichte Günter Harzigs. Dass es wunderbar und naturverbunden zugeht, verrät schon der Blick ins Inhaltsverzeichnis: "Blumensprache", "Morgenstimmung" und "Naturmelodie" lauten die ersten Titel. Sie halten, was sie versprechen, und so grast Harzig fleißig die gesamte Motivlandschaft der literarischen Romantik ab. Leider verwickelt er sich... |
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Johannes Heinrichs: Revolution aus Geist und Liebe. Hölderlins "Hyperion" durchgehend kommentiert |
| Der Dichter Friedrich Hölderlin (1770-1843) ist in Deutschland und der Welt mehr durch seinen "Wahnsinn" als durch sein Werk berühmt. Nur so konnte der Erstherausgeber des hölderlinschen Gesamtwerkes, der 1916 vor Verdun gefallene Norbert von Hellingrath, 1913 schreiben, dass es lediglich das "Fremdartige" an der sich in der kurzen Epoche des deutschen Geistes hervorwagenden Dichtersprache... |
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Friedrich Hölderlin, Jochen Schmidt: Gedichte. Text und Kommentar |
| Hölderlin ist jener Dichter der Deutschen, der in einmaliger Weise Dichter und Denker zugleich war. Im Unterschied zu Goethe stand er nicht in einem gespaltenen Verhältnis zur großen professionellen Philosophie seiner Zeit. Er liebte die von Kant geprägte Kunst der Begriffe (486) und las ihren Nachfolger Fichte, obwohl der dem fichteschen Idealismus mit seiner Absolutsetzung des Subjekts ablehnend... |
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Rotraut Susanne Berner, Edmund Jacoby: Dunkel war's, der Mond schien helle |
| Sehr lange habe ich auf dem Buchmarkt Gedichte gesucht, die in anderen Publikationen verstreut anzutreffen sind. Dieser wunderschön und fast surrealistisch illustrierte Band von Edmund Jacoby und Rotraut Susanne Berner erfüllt diese Wünsche. Wer kennt nicht das Titelgedicht: "Dunkel war's der Mond schien helle?" Der Band enthält Kinderreime, Ringelreihen, Abzählreime, Limericks, Wort- und... |
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Heinz-Jürgen Kliewer: Die Wundertüte |
| Beim Durchlesen und Blättern des kleinen Reclam-Büchleins "Die Wundertüte" kommen einem so manche Kindheitserinnerungen hoch.
"Die drei Spatzen" stand in einem Buch, welches wir uns als Kinder in der Weihnachtszeit aus der Bücherei geliehen haben, "Vom Büblein auf dem Eis" hatten wir ein kleine Laparello, "Ein Hund lief in die Küche" haben wir oft gesungen und... |
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Gertrud Kolmar: Das lyrische Werk |
| Sie gilt, zusammen mit Nelly Sachs und Else Lasker-Schüler, als bedeutendste deutschsprachige Lyrikerin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Erschließung ihres Werkes gipfelt mit den sämtlichen Gedichten in drei Bänden in einem nächsten Höhepunkt. Damit hat der Wallenstein-Verlag sich nicht nur selbst, sondern vor allem allen, d. h. den wenigen Kolmar-Liebhabern einen Gefallen getan. Vom den... |
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Michael Krüger: Kurz vor dem Gewitter |
| Michael Krüger hat mit "Kurz vor dem Gewitter" einen sehr guten Gedichtband verfasst. In "Schatten und Licht", dem ersten Gedicht, fasst er die positive Feindschaft zwischen Erkennendem und Erkanntem auf eine derart nahe liegende Weise in Worte, dass man schnell, begierig, sorglos zu einem der nächsten Gedichte, zum Beispiel "Rede des Reisenden", blättert, in dem die charmante... |
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Fritz Köhler: Vom Beten werden keine Hände schmutzig |
| Nach über 30 Jahren Tätigkeit bei der Deutschen Bundespost tritt Fritz Köhler in den Ruhestand. Seitdem, 1995, "stehen Aktuelles und Satirisches im Mittelpunkt seines lyrischen Schaffens", so sagt es der Buchumschlag von "Vom Beten werden keine Hände schmutzig", einem seiner gelungeneren Bücher, selbstredend erschienen im Verlag Frieling & Partner. Köhler greift tief in die Sprach-... |
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Matthias N. Lorenz: Auschwitz drängt uns auf einen Fleck |
| Die Debatte um Martin Walser habe den nationalen Stolz in Deutschland noch problematischer gemacht. So könnte man die Meinung vieler Verfechter aus der alten Bundesrepublik, die entgegen neuen Notwendigkeiten zur Schaffung vitaler und freier Demokratien dennoch eine inferiore deutsche Staatsräson proklamieren, zusammenfassen.
Zunächst meint der Leser, im vorliegenden Buch eine Lösung zu bekommen... |
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Matthias Politycki: Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe |
| Mit "aller Zeit der Welt" richtet sich ein alter Chinese auf, um "Schleim, tief aus dem Schlund" auszurotzen; paar Zeilen später schmückt asiatischen Boden eine "runde Sache, gewaltig grün in seiner Art", zum Berühren verführend. So, nur viel rhythmischer und eleganter, beginnt Matthias Polityckis Gedichtband "Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe". Es folgen... |
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Lutz Seiler: vierzig kilometer nacht |
| Den rar gesäten Freunden gehobener Dichtkunst rate ich zu Lutz Seilers "vierzig kilometer nacht". Brillanz, die an Unverstehbarkeit grenzt, schillernde Wortgefäße, die man vor Glanz kaum fassen kann, Liebes und Böses, Aufwendiges und Schlichtes, Glückliches und unglücklich Machendes: alles drin. Was z. B. würde ich darum geben, "Vertigo" einmal von Seiler gelesen zu hören bekommen.... |
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René Sommer: eine störung erreicht westeuropa |
| Bizarre Wortwelten blühen in René Sommers "Eine Störung erreicht Westeuropa"; Beispiele für die Bilderflut bietet nicht nur die erste Zeile des Titelgedichtes - - "schon bald soll es/weiß gepolsterte kissenmonster geben/die ohne sonnenbrille & schminke/eine fantasie für orgel/& toilettenspülung spielen/hennen/die dem wolf die tür öffnen/&lackstiefel/welche ohne frau spazieren gehn".... |
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Günter Stolzenberger: Gedichte für Kinder |
| "Die Made
Hinter eines Baumes Rinde
wohnt die Made mit dem Kinde
Sie ist Witwe, denn der Gatte,
den sie hatte, fiel vom Blatte.
Diente so auf diese Weise
einer Ameise als Speise..."*
Gedichte machen Spaß. Sie sind weder antiquiert, noch angestaubt - und können auch den jüngsten Leser zum Lachen und Schmunzeln bringen. Es kommt einzig auf die Auswahl der Gedichte an, die man Kindern... |
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Jesse Thoor: Jesse Thoor: Gedichte |
| In den Literaturlexika der Gegenwart ist er mit keinem Wort erwähnt. Kein Wunder, der Dichter Jesse Thoor brachte es seinerzeit nur auf eine Publikation. Diese aber hat es in sich! Peter Karl Höfler oder Jesse Thoor, wie er sich später nannte, wurde am 23. Januar 1905 in Berlin geboren und ist am 15. August 1952 in Lienz in Osttirol gestorben. Thoor, einer der großen Unbekannten der deutschen Literatur... |
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19 Rezensionen gefunden
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