Odin wird von einem Meteoritensturm auf eine kleine Insel verschlagen, die es
nach Vorstellung der Erdbewohner gar nicht geben kann. Um Hilfe für das
gebrochene Bein seines Pferdes zu holen, überquert er das zugefrorene Meer -
doch das Meer gefriert nur alle 25 Jahre. So steht der vergessliche, kleine alte
Mann am Weihnachtstag mitten auf der Straße vor Sigbrit Hollands Auto. Sie
bringt ihn ins Krankenhaus und ahnt nicht, zu welch absonderlichen Ereignissen
ihre Hilfsbereitschaft führen wird: Odin hat weder Familiennamen, Ausweis noch
Krankenversicherung. Das ungleiche Paar gerät auf der Suche nach der Insel immer
tiefer in Konflikt mit der modernen Zivilisation, die nur akzeptiert, was man
messen, wiegen oder in Worte fassen kann.
Konkurrierende Religionsgemeinschaften, die Königin, die Presse, Politiker aus Nord und Süd wollen Odin für ihre Ziele einspannen. Der einzige vertrauenswürdige und realistische Mensch, der die Insel finden könnte, ist der Fischer Ambrosius. Kann Odins Insel eins der 12 gefährlichen Gebiete der Weltmeere sein, in denen Schiffe und Flugzeuge verschwinden wie im Bermuda-Dreieck? Doch nicht nur Sigbrit fahndet in Archiven nach uralten Landkarten. Fazit
Spannender Roman mit satirischen Anspielungen auf Europas Bürokraten, 477 Seiten
Lesevergnügen pur, nicht nur zu Weihnachten.
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