Faith van Helsing: Lucifers Tränen

Lucifers Tränen

Verlag: Russel & Brandon Company [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Horror
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Preis: 11,98 Euro bei Amazon.de [Stand: 07. Dezember 2016]
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Seit Anbeginn der Zeiten steht der Name Lucifer für das absolut Böse. Als die Mächte des Lichts ihn besiegen, vergoss er fünf Tränen, aus denen er fünf Amulette formte. Diese Tränen des Lucifer sollen seinem Träger unglaubliche Macht verleihen und werden von einem alten Priester bewacht. Jetzt hat es der Dämon Phobos auf diese Amulette abgesehen. In Griechenland wollen Faith und Christopher Lane dem alten Priester zu Hilfe kommen. Sie ahnen nicht, was ihnen dort bevorsteht.

Dies ahnt zu Beginn auch der Hörer nicht, wenn er mit der dritten Folge der Van-Helsing-Chroniken beginnt. Der Anfang mit der Entstehung der Amulette ist spannend, atmosphärisch und verspricht noch gute und gruselige Hörspielunterhaltung. Doch spätestens mit Faith'Eintreffen in Griechenland reißen die Verantwortlichen das ein, was sie eben noch gut aufgebaut haben. Es ist unglaublich, was sie ihrer Hauptfigur an Dialogen in den Mund legen. Das Faith mit dem Begriff Hellas für Griechenland nichts anfangen kann ist bereits grenzwertig, aber dass man ihr erklären muss, was Adrenalin ist, wirkt nur noch lächerlich. Überhaupt reagiert Faith eher wie eine verzogene Neunjährige, die man am liebsten über's Knie legen würde. Der Höhepunkt der Lächerlichkeit ist dann der Kampf gegen Phobos, der zu einer vertonten Bud-Spencer-Persiflage verkommt.

Punkten konnte die Serie bisher mit ihren Sprechern. Das ist auch diesmal der Fall, auch wenn Nana Spier als Faith van Helsing es an vielen Stellen übertreibt. Dafür agieren die beiden genialen Sprecher von Sherlock Holmes und Dr. Watson, Christian Rode und Peter Groeger, hier ganz hervorragend. Christian Rode ist als Pater Aassilos zu hören, Peter Groeger haucht Phobos überaus gekonnt dämonisches Leben ein.
Fazit
Insgesamt die bisher schwächste Folge der Hörspielserie. Ich hoffe, dass dieses Script ein einmaliger Ausrutscher war, denn selbst jüngere Hörer werden von dieser Art des Erzählens nicht sonderlich angetan sein. Da man sich in diesem Genre mit Serie wie John Sinclair vergleichen lassen muss, kann dieses Script nur als Totalausfall angesehen werden.
3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 02. Dezember 2014

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