Edwin de Valu ist Lektor für Lebenshilfe-Ratgeber in einem angesehenen Verlag.
Er ist einer jener unscheinbaren "wie war doch gleich ihr Name" Typen,
ein Looser, der auf der Karriereleiter seit Jahren an der selben Sprosse klebt.
Doch eines Tages verlangt sein Chef von ihm einen Vorschlag für ein neues
Lebenshilfe-Buch, einen Lückenfüller, und das am besten vorgestern. In seiner
Not legt Edwin ihm das Manuskript von Tupak Soiree vor mit dem Titel "Was
der Berg mich lehrte", ein Manuskript, das er zunächst für unwürdig hielt
und nachdem er nun in einer spektakulären Aktion auf der Müllhalde sucht.
Womit niemand gerechnet hat tritt ein: "Was der Berg mich lehrte" wird ein nie dagewesener Verkaufserfolg. Und nicht nur das: nacheinander brechen die Alkohol- Zigaretten- und Drogenindustrie zusammen. Das ganze Land steht Kopf. Alle, die das Buch gelesen haben schwelgen fortan in völliger Einheit mit dem Universum und schwören weltlichen Gütern ab. Der gute Edwin erkennt schließlich das Ausmaß der Katastrophe und weiß, was er zu tun hat... Fazit
"Glück" ist ein urkomisches Buch vom "lustigsten Autor
Kanadas", voller Ironie und hintergründiger Lebensweisheiten, schlägt es
Seite um Seite verbale Kapriolen, der sich kein Lachmuskel entziehen kann.
Bleibt nur zu hoffen, dass dies nicht das einzige Buch des Autors bleibt.
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