Guillaume Musso: Sieben Jahre später

Sieben Jahre später

Verlag: Pendo Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
ISBN-13 978-3-86612-317-5

Preis: 14,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 06. Dezember 2016]
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Seit sieben Jahren sind Sebastian und Nikki geschieden. Die vollkommen unterschiedlichen Charaktere haben nach der Hochzeit eingesehen, dass sie nicht zusammenpassen. Als es zur schmerzlichen Scheidung kommt, schlägt Sebastian eine verrückte Regelung bezüglich ihrer Zwillinge vor: Sebastian behält das Sorgerecht für Tochter Camille, während Nikki das für Sohn Jeremy behält. Fortan lebt jeder sein Leben, wobei Sebastian und Nikki so gut wie keinen Kontakt mehr haben. Dies ändert sich erst, als Jeremy verschwindet. Nikki bleibt nichts anderes übrig, als Sebastian zu informieren. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche, welche sich zu einem unglaublichen Abenteuer entwickelt, da sich der Verdacht erhärtet, dass Jeremy entführt wurde.

Mit seinem Roman "Sieben Jahre später" überrascht Guillaume Musso seine Leser, da er die Thrillerelemente, die er schon in seinem letzten Roman "Nachricht von dir" verwendet hat, in diesem Werk deutlich ausbaut. Die Suche nach Jeremy wird für Sebastian und Nikki zu einer Hetzjagd, die sie von New York über Paris bin in den Amazonas führt. Und diese Suche hat Guillaume Musso überaus unterhaltsam geschrieben. Die Spannungselemente tun der Geschichte gut, auch wenn man an der einen oder anderen Stelle geneigt ist, die Glaubwürdigkeit anzuzweifeln.

In zwei kurze Rückblicken erzählt er dann auch die Geschichte von Sebastian und Nikki, die grundverschieden sind, sich aber trotzdem geliebt haben. Gerade die beiden so konträren Figuren haben für mich den Reiz dieser Geschichte ausgemacht. Sebastian, der Kontrollfreak, der den PC seiner Tochter hakt und Nikki, das flippige Exmodel, das Jeremy jede erdenkliche Freiheit lässt. Durch das Aufeinanderprallen dieser Welten erhält die Geschichte ihre Würze.

Kritikwürdig ist in meinen Augen jedoch das Ende. Hier kann man fast den Eindruck gewinnen, als habe Guillaume Musso keine Zeit mehr gehabt. Getreu dem Motto Ex und Hopp ist die Geschichte aus, ohne ein wirkliches Ende zu haben. Dies wird auch durch den Epilog, der zwei Jahre nach der Handlung spielt, nur wenig relativiert.
Fazit
"Sieben Jahre später" ist ein typischer Roman von Guillaume Musso, der doch ganz anders ist, als seine bisherigen Werke. Die eigentliche Liebesgeschichte wird durch den Thriller in den Hintergrund gedrängt, den Musso für seine Verhältnisse relativ brutal erzählt. Trotzdem gelingt es ihm, den Leser zu fesseln, zumal die Suche nach Jeremy nicht nur für Sebastian und Nikki, sondern auch für den Leser einige Überraschungen bereit hält. Insgesamt ein wirklich guter Roman, der einige unterhaltsame Lesestunden garantiert.
8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 28. Januar 2014

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