Kerstin Gier: Saphirblau

Saphirblau

Verlag: Arena Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Jugendroman
ISBN-13 978-3-401-06347-8

Preis: 16,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 06. Dezember 2016]
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Nach ihren ersten Zeitreisen soll Gwendolyn Sheppard eigentlich aus den weiteren Geschehnissen herausgehalten werden. Als jedoch der mysteriöse Graf von Saint Germain weitere Zusammenkünfte anordnet, muss Gwendolyn sich wieder auf Zeitreise begeben. Hauptziel ist eine Veranstaltung aus der Rokoko-Zeit, für die Gwendolyn noch ausgebildet werden muss. Allerdings ist ihr Lehrer Giordano schier am Verzweifeln, fällt es Gwendolyn doch sehr schwer, sich alle Sitten und Gebräuche des 18.Jahrhunderts zu merken. Auch die Beziehung zu Gideon geht nicht wirklich voran. Mal schwebt Gwendolyn auf Wolke sieben, dann zerstört ein Wort von ihm alle Illusionen. Und am Ende des Romans muss sie an allem Zweifeln.

"Saphirblau" ist der zweite Band der Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier. Nach dem wirklich guten Auftaktband "Rubinrot" fällt dieser insgesamt etwas ab. Der Roman schließt nahtlos an seinen Vorgänger an. Leser, die den ersten Band nicht kennen, finden sich trotzdem gut zurecht, da Kerstin Gier alle vorangegangenen Handlungspunkte sehr geschickt eingebaut hat. Als neue Figur taucht Xeremius auf, der Geist eines Dämons, der als Wasserspeier sein Unwesen treibt und der nur von Gwendolyn gesehen werden kann. Er ist auch der heimliche Star dieses Romans. Alle Szenen in denen der geschwätzige Geist Auftritt zählen zu den ganz starken Momenten der Geschichte.

Leider gibt es auch einige Hänger, da die gut durchdachte Handlung in diesem Band nicht wirklich weiter gebracht wird. Auch das Wechselspiel im Verhältnis von Gwendolyn und Gideon ist nicht wirklich neu. Weiterhin ist sich Gwen der Gefühle von Gideon nicht sicher. Mal ist er freundlich und hilfsbereit, dann wieder abwesend und kühl. Genau dies wurde schon im ersten Band beschrieben. Und so plätschert die Handlung ohne wirklich neue Aspekte im Mittelteil ein wenig dahin.

Zum Ende wird es wieder besser, da es mit Gwendolyns Musical-Auftritt im 18.Jahrhundert noch einen echten Höhepunkt gibt. Am Ende wartet dann wieder ein Cliffhanger auf den Leser, der die Vorfreude auf den dritten Band, in dem sich alle Handlungsstränge hoffentlich auflösen werden, anheizt.
Fazit
Mit "Saphirblau", dem zweiten Band der Edelstein-Trilogie, reicht Kerstin Gier nicht ganz an "Rubinrot" heran. Der Plot tritt ein wenig auf der Stelle und auch die bekannten Figuren entwickeln sich nicht wirklich weiter. Frischer Wind kommt durch den Dämon Xeremius herein. Dieser Auftritt reicht aber nicht aus, um dem Roman die volle Punktzahl zu verleihen. Trotzdem ist man am Ende gespannt, wie es im letzten Band weiter geht.
6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 05. August 2013

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