Oliver Bowden: Die Offenbarung

Die Offenbarung

Verlag: Panini [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Science Fiction
ISBN-13 978-3-8332-2437-9

Preis: 14,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 11. Dezember 2016]
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Die Offenbarung von Oliver Bowden erschien am 12. März und fand schnell einige Freunde. Zumindest dort, wo die Crew von CS-MAG, einer Radiosendung von RADAR in Darmstadt, lesend Zugang zu diesem Spiel fand. Wer das Computerspiel nicht kennt, muss jedoch keine Angst haben, das Buch nicht zu verstehen. Es ist im Gegenteil eher so, dass nicht alles, was im Spiel existiert Eingang in das Buch fand und nicht alles was im Buch steht, im Spiel zu finden ist.

Der Meister-Assassine Ezio Auditore da Firenze ist inzwischen älter, weiser und tödlicher geworden, damit also sehr viel effizienter in seiner Arbeit. Die Gegner hingegen sind weiterhin mächtig und so begibt sich Ezio auf eine letzte gefahrvolle Reise. Mittlerweile im Jahr 1509 angekommen muss sich der alte Herr wieder einmal auf den Weg machen, die Welt zu retten. Zwar wurden die Templer aus Italien vertrieben, doch stellen sie immer noch eine Macht dar, die es zu besiegen gilt. Auf der Suche nach der mächtigen Waffe, die endgültig den Templern den Garaus macht, führt ihn der Weg auf die Spur der verlorenen Bibliothek seines Vorfahren Altairs. Dessen Hinweise deuten auf eine geheime Bibliothek, die der legendäre Anführer einst unter dem Hauptsitz der Bruderschaft anlegte. In der verlorenen Bibliothek erwartet ihn längst vergessenes Wissen. Eines der grössten Geheimnisse der Menschheit, das die Templer nutzen wollen, um über die Erde zu herrschen. Angeblich werden fünf Schlüssel benötigt, um die Bibliothek zu öffnen. Schon die Reise mit einem Piratenüberfall erweist sich als gefährlich, und als er sein Ziel erreicht, sind die Templer schon da. Es gelingt Ezio nicht nur, den Templern zu entkommen, sondern ein Buch von Niccolò Polo in die Hände zu bekommen, dass ihm weitere Informationen mitteilt. Auf der weiteren Suche nach den Schlüsseln sind Ezio die Templer dicht auf den Fersen. Eine Spur führ den Assassinen Ezio nach Konstantinopel. Die Metropole am Bosporus befindet sich im Umbruch. Konstantinopel, erst vor wenigen Jahren von den Osmanen zurückerobert, ist die Zentrale der Templer, die von hier aus das Reich des Sultans Suleiman ins Chaos stürzen zu wollen. Ziel wie bei allen solchen Praktiken, aus der Unsicherheit heraus Gewinn zu schlagen.
Fazit
Oliver Bowden, alias Anton Gill, seines Zeichen historischer Schriftsteller gelingt es hervorragend, die alte Zeit wieder lebendig werden zu lassen. Der mittlerweile vierte Band der Romanadaption des Computer-Spiels Assissins Creed führt die Rahmenhandlung um den Assassinen Ezio weiter. Ezio, der sein geordnetes Leben seiner Schwester hinterliess, ist noch einmal unterwegs. Ezio ist körperlich nicht mehr so belastbar wie in seiner Jugend, will nicht nur den Mitgliedern seiner Gilde zeigen, was er noch kann, sondern will zu einem endgültigen Schlag gegen die Templer ausholen. Damit bietet Oliver Bowden dem Leser nicht nur ein malerisches Zeitalter, sondern zugleich Abenteuer und Spannung. Die Nebenpersonen von Ezio sind bei Weitem nicht so gut ausgearbeitet, wie der Held. Aber nach vier Büchern kennt man ihn wirklich in- und auswendig. Die Handlung voller Tempo lässt die weniger gut ausgearbeiteten Personen schnell vergessen. Geschickt lässt der Autor historische Querverweise, sowie Wissenswertes über Konstantinopel und die Zeit des Umbruchs, lebendig werden. Packende Kampfschilderungen in einem gut geschriebenen Roman, der versucht, von einer reinen Nacherzählung abzuweichen, wechseln sich mit Geheimnissen und Verfolgungsjagden ab. Da kann man schon mal kleine Unstimmigkeiten übersehen. Der Schluss ist wie erwartet. Als lesenswerte Ergänzung sehr gut.
7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 28. Juni 2013

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