Pseudonymus Bosch: Dieses Buch ist vielleicht gar kein Buch

Dieses Buch ist vielleicht gar kein Buch

Verlag: Arena Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
ISBN-13 978-3-401-06709-4

Preis: 15,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 05. Dezember 2016]
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Pseudonymous Bosch veröffentlicht inzwischen seinen vierten Band. Unter dem Titel Dieses Buch ist vielleicht kein Buch schreibt er Kassandra alias Kass und Max-Ernest. Dabei ist er immer versucht vom Thema abzulenken, Querverweise setzen um letztendlich zur Sache zu kommen. Kommen wir also auch langsam zur Sache. Kassandra alias Kass befindet sich seit einigen Tagen im Koma. Ihr Koma ist jedoch nicht Krankheits- oder Unfallbedingt, denn sie hat sich ganz bewusst in den Zustand versetzt, indem sie ein Stück ihrer Zeitreise-Schokolade die der unheimliche Chokolatier Senor Hugo herstellte, gegessen hat. Der Eindruck, dass sie schläft ist jedoch nicht ganz richtig, da sie sich in Wirklichkeit in der Vergangenheit befindet, auf der Suche nach einem Hofnarren. Dieser war verantwortlich für einige Ereignisse, die sich in der Vergangenheit abspielten und sich auf die Zukunft auswirkten. Der Hofnarr besitzt nun wichtiges Wissen, dass Kass benötigt, um in ihrer Zeit wieder einiges gerade zu rücken.

In der Gegenwart oder der Zukunft für die in der Vergangenheit weilenden Kass, ist Max-Ernest unterwegs, wobei er auf Benjamin trifft, den er aus einem anderen Abenteuer kennt. Mit Benjamins Hilfe hatten Kass und er schon einiges erreichen können. Und wie es scheint, könnte er gekommen sein, um hinter Kass und ihm herzuspionieren. Max-Ernest sich das Monokel von Benjamin beschaffen und stellt fest, dass dadurch Unsichtbares sichtbar gemacht wird. Die Benutzung des Monokels geht sogar noch weiter und gestattet es die Gedanken anderer zu lesen. Da Max-Ernest in der Gegenwart einiges an Problemen anhäuft, die er nicht allein lösen kann, muss er nun dafür Sorge tragen, Kass aus der Vergangenheit und damit ihrem künstlichen Koma, zurückzuholen.
Fazit
Pseudonymous Bosch gibt jedem seiner Bücher Warnungen, Haftungsausschluss, Kleingedrucktes und so weiter mit, was das Buch interessanter erscheinen lässt. Mit seinem Schreibstil übermittelt er den Lesern den Eindruck, er wüsste immer genau, was der Leser in dieser Situation tut. Dabei erscheint er als ein grosser Bruder, der immer über die Schulter schaut und den Leser bei seinem Tun beobachtet. Die Besonderheit liegt im Aufbau des Buches und der dazugehörigen Handlung. So ist es ausserordentlich ungewöhnlich, wenn die Kapitel mit einem Minus beginnen und sich langsam hochzählen. Viel mehr muss man nicht darüber erzählen, denn das Buch muss man gelesen haben.
8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne

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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 18. Juni 2013

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