Andreas Gößling: Die Rache der Vampirgeister

Die Rache der Vampirgeister

Verlag: C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Kinder- und Jugendliteratur
ISBN-13 978-3-570-30699-4

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Transsylvanien: Nach seiner lebensgefährlichen Mission bei den Elfen bekommt Arvid es nun mit den Vampirgeistern zu tun. Ihre Forderung: das Schloss des Grafen Dracul in eine Gedenkstätte zu verwandeln. Dabei war Dracul entgegen aller Legenden gar kein Untoter, sondern ein höchst lebendiger Tyrann! Die Supernatural Secret Agency wird misstrauisch: Schmieden die Vampirgeister in Wahrheit ganz andere Pläne? Mit dem neuesten magischen Equipment ausgestattet, muss Arvid Licht ins Dunkel bei den Blutsaugern bringen. Verlagstext

Arvid ist wieder in der Schule, fühlt sich dort recht wohl, wenn da nicht die Erinnerungen an das Elfenmädchen Brianna wäre. Der Auftrag in Irland liegt bereits ein paar Monate zurück, doch die Erinnerungen sind weiterhin aktuell. Die Schule und sein eigentliches Leben haben ihn im immer gleichen Trott gefangen. So könnte es weitergehen, wenn da nicht die Pflicht in Form der Agency rufen würde. Oder besser gesagt, in Form vom Senioragenten Otto. Otto taucht plötzlich an seiner Schule auf und Arvid soll mir nichts, dir nichts, nach Transylvanien reisen. Bei diesem Namen zuckt er leicht zusammen, denn mit Transylvanien verbindet man Graf Dracula und Vampire. Genau um dieses Thema geht es auch. Aber was wollen die Vampire?
Der Gedanke daran, Burg Bran so umzubauen, wie zu Graf Draculas Zeiten mag nostalgische Hintergründe oder Tourismus im Sinn haben. Ist das aber tatsächlich der Fall? Arvid lernt den der rumänischen Supernaturalagent Radu kennen, der ihn unterstürzen soll. Aber der rumänische Supernaturalagent spricht sich, wie übrigensauch der Vampirrat dagegen aus, die Burg umzubauen oder gar alte Mauern einzureissen. Für Arvid stellt sich die Frage, was verbergen die uralten zugemauerten Gänge in der Burg?

Phantastische Ermittler sind immer wieder gern gesehene Personen in der phantastischen Literatur. Verfolgt man dabei die Sekundärliteratur, wird man zu diesem Thema durchaus auf das Magazin Phase X stossen. Hier werden weitere Beispiele genannt, in deren Reihe sich Arvid selbst gern einreihen kann. Andreas Gößling hält sich nicht lange mit einem Vorspann auf, sondern schickt seine Agenten gleich in den Einsatz. Arvid weiss, dass Graf Dracula kein Vampir war und auch kein Blut getrunken hat. Aber warum dieser Rummel um ihn und seine Burg?
Fazit
Andreas Gößling übte für sein neues Arvid-Abenteuer gute Nachforschungen aus. So finden sich neben seinen Vampiren der "herkömmlichen" Art jede Menge anderer Vampire, die sich doch erheblich von den "normalen" Vampiren unterscheiden. Gleichzeitig setzt der Autor ein paar Ideen neu oder zumindest anders um. Dadurch wird das Buch wieder interessant, hebt sich von anderen Vampirbüchern positiv ab und wird zu einem wichtigen Roman innerhalb der Welt des Herrn Gößling. Persönlich sehe ich in diesem Buch einen Höhepunkt im Schaffen des Autors. Schliesslich sind diese Romane um die Agentur nicht die ersten, die ich von ihm gelesen habe. Der Jüngling als halber Mensch und halber Geist hat so seine Vorzüge, bietet aber sogleich die Möglichkeit, ein bekanntes Thema anders anzugehen.
6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne
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Der Sohn des Alchimisten
Die Dämonenpforte
Die Zwergenverschwörung
Geheimagent auf Elfenjagd
Tzapalil

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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 18. Juni 2013

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