Andreas Gößling: Geheimagent auf Elfenjagd

Geheimagent auf Elfenjagd

Verlag: C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Kinder- und Jugendliteratur
ISBN-13 978-3-570-30698-7

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Der 15-jährige Arvid ist Halbwaise, da sein Vater vor einigen Jahren verstarb. Verschiedentlich wird er von wackeligen Schwarz-Weiß-Visionen heimgesucht, doch dass schiebt man erst einmal auf die Pubertät. Die Anwesenheit eines Bonsai-Ziegenbocks namens Dwinte, der einen abartigen Gestank mit sich bringt, lässt dahingegen schon etwas schlechter erklären. Dennoch, Arvid kommt damit klar. Sein Leben ist nicht besonders Ereignisreich, bis es eines Tages auf eine Klassenfahrt geht. Arvid trifft in dieser Zeit auf ein seltsames Pärchen, einen Mann und eine Frau, die behaupten Agenten zu sein. Damit nicht genug, erzählen sie Arvid hahnebüchenen Unsinn über seinen Vater. Da können sich einem glatt die Haare sträuben. Wer glaubt denn schon so etwas, dass sein Vater ebenfalls ein Agent gewesen sein soll? Eben! Arvid berichtet seiner Mutter von seiner seltsamen Begebenheit. Er staunt nicht schlecht, als seine Mutter ihn kurzerhand mitnimmt und ihn in ein sicheres Versteck bringt. Ein sicheres Versteck bei übersinnlich begabten Wesen? Dort angekommen, klärt sie ihren Sohn auf und er erfährt die Wahrheit über seinen Vater. Ja, die Agenten haben zum Teil Recht. Arvids Vater war ein Geist und Arvid selbst ist somit ein Halbgeist oder Halbmensch, je nachdem aus welcher Richtung man schaut. Die Sache mit dem sicheren Versteck hat sich natürlich erledigt, als die Agenten der Agentur bzw. Agency auftauchen. Arvid soll als Halbling, als Mittler zwischen den Reichen auftreten, denn die Elfen unter der Führung der betörenden Brianna stellen Forderungen, denen man nicht nachgeben will. Damit beginnt für Arvid ein neuer Lebensabschnitt, denn plötzlich sieht er sich in der Rolle eines Agenten der Supernatural Secret Agency.
Fazit
Geheimagent auf Elfenjagd ist ein unterhaltsames Jugendbuch, dass auch Erwachsenen Spass macht. Es ist ganz klar, welchen Hintergrund die Erzählung hat. Ian Flemings James Bond-Romane, die gerade im Cross Cult Verlag in Neuübersetzung erscheinen, sind deutlich als Vorbild auszumachen. Das Buch ist flüssig und leicht geschrieben und lässt sich ebenso lesen. Die geführten Dialoge sind humorvoll geführt. Der Held Arvid kommt sehr sympathisch rüber und für mehr als einen jugendlichen Leser wird er die Vorbildfunktion übernehmen.
6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 18. Juni 2013

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