Virginia Kantra: Wellentraum

Wellentraum

Verlag: Droemer Knaur [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
ISBN-13 978-3-426-50986-9

Preis: 9,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 08. Dezember 2016]
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Magred entstammt der keltischen Mythologie als Selkie, einem Kind des Meeres dass sich gerne von der Strömung treiben lässt. Als solche ist sie eine Unsterbliche. Ihr Verlangen nach Sex, nach dem Verlust ihres Gefährten, lässt sie an Land kommen, wo sie den gutaussehenden Polizisten Caleb Hunter trifft. Nach seiner Scheidung ist er ebenfalls ohne Partnerin und durchaus nicht abgeneigt. Mit ihm verbringt sie eine leidenschaftliche Nacht. Aber sie kann ihn, nach der Rückkehr ins Meer nicht vergessen und ihre Sehnsucht zwingt sie, immer wieder an Land zu kommen und seine Nähe zu suchen. Auch ihn hält eine ungewisse Sehnsucht gefangen und so wartet er immer wieder auf Magred. Das Wasser ist Magreds Element, doch gleichzeitig möchte sie bei Caleb bleiben. Diese Möglichkeit hat sie bald, denn ein Dämon, der die Selkies ausrotten will, lauert ihr an Land auf und nimmt ihr die Möglichkeit, ins Wasser zurückzukehren. Aber ihr Selkiefell ist wichtig, weil sie sonst nicht zurück ins Meer kann. Calebs freundliche und leidenschaftliche Art machen ihn zu einem wunderbaren Freund, der unverbrüchlich an Magreds Seite steht.

Selkies oder auch Meerjungfrauen, sind die letzten Fantasiewesen, die noch nicht in Liebesromanen verbraten wurden. Nach dem Übermass an Vampiren, einem Abstecher zu Werwölfen, Engeln und anderem übersinnlichen Wesen, geht es nun mit Meerjungfrauen weiter. Magred wird sicher auf die Leserinnen sehr überzeugend wirken, wie auch Caleb zu überzeugen weiss. Protagonisten. Er war einige Zeit im Irakkrieg, was man manchmal deutlich zu spüren bekommt. Gleichzeitig geht er in seiner Polizeiarbeit auf. Mit den Macken, vor allem der furchtbaren Erinnerungen, wirkt er glaubwürdig. dies gilt auch für die Umgebung von Caleb. Etwa seine Freundin Regina und deren griesgrämige Mutter Antonia, Calebs Schwester Lucy und seinen Vater, einen Alkoholiker.
Fazit
Virginia Kantras Geschichte besitzt einen ganz eigenen Charme. Sie erzählt die Geschichte der beiden Hauptpersonen aus beiderlei Sicht, was manchmal verwirrt. In der Erzählung geschieht nicht besonders viel. Man merkt schon, dass es ein Einstiegsband ist und dass mögliche Spannung erst in den nächsten Büchern auftreten wird. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, man findet schnell in die Geschichte hinein. Die Handlungsstränge sind zu schnell zu durchschauen und man weiss lange vor den Figuren, wie das Ende des Romans ausgeht. Trotzdem ist die Geschichte unterhaltsam. Virginia Kantra schreibt den Auftakt zu einer Romanserie, von der ich nicht annehme, dass der Verlag sie als Serie herausbringen wird. aber ich kann mich auch irren. Jedenfalls bin ich der Meinung, dass der Roman für anspruchsvolles Lesepublikum zu "seicht" ist. Das liegt vor allem daran, dass Probleme viel zu schnell gelöst werden. Der selten auftretende Gegenspieler wirkte zu keinem Zeitpunkt als wirklicher Gegner, sondern eher als Grund, warum der Roman so verlaufen musste.
3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne

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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 12. Juni 2013

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