Robert Jackson Bennett: Mr. Shivers

Mr. Shivers

Verlag: Piper Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Jugendroman
ISBN-13 978-3-492-26753-3

Preis: 12,95 Euro bei Amazon.de [Stand: 01. Januar 1970]
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Michael Connelly ist ein Rastloser, und er durchquert das Land mit nur einem Ziel: Rache zu üben. Denn dort draußen, zwischen den ratternden Zügen, den Lagern der Landstreicher und der endlosen Prärie verbirgt sich der Mann, der Michaels Tochter ermordet hat. Michael kennt weder den Grund für die Tat, noch weiß er, wohin er sich wenden soll. Aber er wird seine Suche zu Ende führen, und sie wird in Blut enden. Denn niemand kennt den Täter, und doch flüstert jeder seinen Namen: Mr. Shivers (Klappentext)

Die Geschichte beginnt in Amerika während der grossen Depression. Michael Conelly hängt, von Memphis kommend, an einem Zug als blinder Passagier, auch Hobo genannt. Anfang der 1930er Jahre herrscht Not in Amerika, viele Menschen ziehen auf der Suche nach Lohn und Brot durchs Land. Das Ziel der Landflucht ist die Stadt, immer in der Hoffnung, endlich etwas Geld zu verdienen, um die Familie durchzubringen. Der Grund seiner Reise ist der Tod seiner Tochter Molly. Connelly ist ein wortkarger, zurückhaltender Mann. Er will keinen Ärger, will keine Arbeit, er will Rache. Bei einem der heruntergekommenen Lager trifft er auf drei Männer, die ebenfalls nach dem Mann mit den Narben suchen. Mr. Shiver, so der Name des Mannes, den niemand gesehen haben will, ist ein Serienmörder. Die Männer verbindet etwas. Dieses etwas ist das unstillbare Verlangen Unrecht mit Unrecht zu vergelten. Wenn jemand Geschichten über den Mörder erzählt, dann nur hinter vorgehaltener Hand. Alle haben nur ein Ziel, für das sie alles aufgeben, nehmen die größten Strapazen auf sich und sie riskieren des Öfteren auch ihr Leben. Ihre Rache treibt die Männer immer weiter, zumal Mr. Shivers ihnen scheinbar nur einige Tage voraus ist.
Fazit
Ein beklemmender, nachdenklicher Roman mit einer sehr komplexen, intelligenten Geschichte. Allenthalben hängt die Depression nicht nur über dem Kontinent, sondern ist ebenso auf jeder Seite des Buches zu spüren. Die ganze Stimmung des Buches ist düster und beklemmend. Der Autor schafft es mit seinem Stil, den Leser bei der Stange zu halten. Man kann den Horrorroman nicht einfach so beiseitelegen, aber ebensowenig an einem Stück durchlesen. Wenn man ihn dann doch endlich aus der Hand legt, denkt man über den Inhalt nach, weil die Geschichte den Leser nicht loslässt. Die letzte Meldung dazu: Robert Jackson Bennett gewann den Shirley Jackson Award als bester Roman.
9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne

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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 17. Mai 2013

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