Mord in Serie: Die schwarzen Witwen

Die schwarzen Witwen

Verlag: Contendo Media [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Hörbuch
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Preis: 7,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 09. Dezember 2016]
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Nach dem Tod ihres Mannes Norbert, der bei einem Banküberfall ums Leben gekommen ist, hat sich Helga Weiß nach Sylt zurückgezogen, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Zusammen mit ihren Freundinnen Marlies und Eva genießt sie das Leben in Westerland und die gemeinsamen Cafébesuche. Eines Tages gerät ihr Leben aus den Fugen, als Robert Keller dort auftaucht. Der Mörder ihres Mannes ist nach fünfzehn Jahren aus der Haft entlassen worden und will sich auf Sylt ein neues Leben aufbauen. Doch Helga sieht nicht ein, dass der Mörder ihres geliebten Mannes einfach so sein Leben wieder aufnehmen kann. Zusammen mit ihren Freundinnen schmiedet sie einen Plan.

Die dritte Folge der Thrillerserie "Mord in Serie" ist bisher die schwächste Folge. Der Plot von Markus Topf beginnt dabei sehr gut. Helgas Leben erhält abermals einen gravierenden Einschnitt, als sie den Mörder ihres Mannes erkennt. Hier baut sich Spannung auf, da man gespannt ist, was die drei alten Damen planen. Doch was dann kommt, hat leider eher Züge von Thriller-Comedy, denn die drei alten Damen zeigen auf einmal ihr wahres Gesicht. Die Golden Girls auf Ecstasy schoss es mir beim Hören mehr als einmal durch den Kopf. Und an der einen oder anderen Stelle konnte ich mir sogar das Lachen nicht verkneifen. Hier sei vor allem die Folterszene genannt, in der sogar Fernsehagent Jack Bauer vor Neid erblassen würde. Da passt es ins Bild, dass das Ende auch nur bedingt überzeugen kann. Zumindest fehlt hier, wie in den ersten Folgen, der Überraschungseffekt.

Über jede Kritik erhaben sind einmal mehr die Sprecher und die Produktion. Die bekannte Schauspielerin Ursula Monn ist als Helga Weiß eine Bereicherung für das Hörspiel. Ihre beiden Freundinnen werden nicht weniger gut von Katja Brügger (Marlies) und Reinhilt Schneider (Eva) gesprochen. Auch Martin May überzeugt als ehemaliger Häftling Robert Keller. In weiteren Rollen sind unter anderem Wolf Frass, Nana Spier oder Sascha Rotermund zu hören. Auch die Soundkulisse passt perfekt in die Handlung. Egal ob beim gemütlichen Cafébesuch oder im Sturm auf hoher See. Der Sound ist zu jedem Zeitpunkt glaubhaft und authentisch.
Fazit
Schwache Handlung, tolle Produktion. So lässt sich die dritte Folge der Hörspielthriller "Mord in Serie" zusammenfassen. Das Script wird mit zunehmender Dauer übertrieben und unglaubwürdig, rutscht stellenweise sogar ins Lächerliche. Dieses Manko gleichen die Sprecher wieder aus. Trotzdem wäre es wünschenswert, wenn bei den nächsten Folgen wieder mehr Wert auf das Script gelegt wird.
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 16. April 2013

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