Thilo Corzilius: Epicordia

Epicordia

Verlag: Piper Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
ISBN-13 978-3-492-26863-9

Preis: 12,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 08. Dezember 2016]
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Gut ein Jahr ist für die Leser vergangen, gut zwei Jahre sind für Lara McLane vergangen, seit sie beim Schlüsselmacher Tom Truska in die Lehre ging. Hier erhielt sie zum ersten Mal einen Zugang zur magischen Stadt Ravinia. Seither war sie öfter in der stadt und lernte sie kennen. Allerdings gibt es einen Ort, der für sie nicht zugänglich ist. Epicordia, die Stadt des Mondvolkes liegt unterhalb von Ravinia. Erst spät erfährt Lara von der Stadt unter der Stadt und den dort lebenden sonnenempfindlichen Wesen. Eigentlich sind beide Rassen verfeindet, den Ravianern ist es streng verboten, Epicordian zu betreten. Und doch benötigen die Epicordianer Hilfe der Ravinianer. Die begabten Mechaniker sollen unter Tage gehen und helfen, mechanische Tierwesen, die sich in den Tunneln festgesetzt haben, zu entfernen. Ein normales Durchkommen ist schier unmöglich geworben. Francesco Bastiani wendet sich ratlos an Tom Truska und Lara McLane. Lara, Tom und die Nachtwächterin Geneva dürfen mit einer Sondererlaubnis Epicordia betreten. Eine lange Gegnerschaft sorgt natürlich nicht dafür, dass die kleine Abordnung freundlich empfangen wird. Im Gegenteil, sie stossen auf geradezu aggressive Ablehnung und althergebrachte Vorurteile, dass eine Zusammenarbeit unmöglich erscheint. Statt wie von Lara erwartet, in ein Reich der Dunkelheit zu geraten, gelangen sie in eine Höhlenwelt, voller funkelnder Steine mit einem geordneten Ökosystem. Bei ihren Nachforschungen finden sie heraus, hinter den mechanischen Wesen kann nur eine ganz bestimmte Person stecken. Ruben Goldstein, der brillante Handlanger von Robert Winter. Wurden die mechanischen Wesen tatsächlich von ihm hergestellt und wo steckt er?
Fazit
Fragen über Fragen, die im Laufe der Erzählung von nur von Thilo Corzilius beantwortet werden können. Allerdings finden sich genügend Hinweise auf den Tyrannen und sein Vorhaben, dass findige Leser die Lösung erahnen können. Weniger findige Leser müssen sich durch die spannende Geschichte lesen, bis auch sie das überraschende Ende erfahren.
In dem einen Jahr, da Thilo seinen Roman schrieb, sind die Charaktere in ihrer Welt gewachsen, haben sich verändert und sind erwachsener geworden. Es fällt leicht, sich in die Sympathieträger Lara und Tom hineinzuversetzen und neue Abenteuer zu erleben. Der angenehme fliessende Erzählstil sorgt dafür, dass die Leser so lange wie möglich das Buch in der Hand behalten. Die Handlung verläuft weitgehend spannend. Viele neue Figuren treten auf, manche überflüssig, weil nichts weiter mit ihnen geschieht, manche skurill liebenswürdig mit einem eigenen Charme.
Im Vergleich zu Ravinia wird die fantasievolle Geschichte gleich spannend. Von der Anlage wird der Roman gleich besser, weil im Gegensatz zu Ravinia nicht mehr viel erklärt werden muss. Dem Leser werden nur genau die Einzelheiten erklärt, die wichtig und von Bedeutung sind. Anderer Firlefanz kommt nicht zum Tragen. Der Autor verliert sich oft in Beschreibungen und Gedanken, die mich, ich gestehe es ein, manchmal langweilten. Die Geschichte beschäftigt sich viel mit den Beziehungen der Beteiligten untereinander. Dabei ist das Alter von Lara ausschlaggebend, denn nun kann sie als Erwachsene handeln. Ganz allgemein gesehen entwickelten sich die Charaktere weiter.
6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne

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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 28. März 2013

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