Christine Feehan: Gebieterin des Wassers

Gebieterin des Wassers

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Jugendroman
ISBN-13 978-3-453-52834-5

Preis: 8,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 08. Dezember 2016]
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Zurück in Sea Haven, dem Ort, in dem auch die Bücher über die Drakes spielen. Christine Feehan kann sich nicht von ihrem eigenen kleinen Universum trennen und lässt nun die neuen Handlungsträger im alten Ort tätig werden. Auch hier gibt es die Gemeinschaft der Schwestern, die eine kleine verschworene Gruppe bilden. Im Mittelpunkt steht jedoch die junge Frau Rikki, die zwei bemerkenswerte Dinge miteinander verbindet. Auf der einen Seite ist sie eine talentierte Taucherin, auf der anderen Seite ist sie mit der Krankheit Autismus gestraft, die bei ihr minder schwer ausgeprägt ist. Autismus ist eine schwere Erkrankung, die in verschiedenen Ausprägungen auftreten kann. Bei Autisten kommt es zu unterschiedlichen Ritualhandlungen, die sehr gut beschrieben wurden und das Leiden sehr gut darstellen. Rikki wird seit ihrer Jugend von unerklärlichen Brandanschlägen verfolgt und verlor dadurch bereits Eltern und Freunde. Sie findet bei einem Tauchgang einen Mann den sie, trotz ihres Autismus, mit nach Hause nimmt. Dieser Umstand fällt ihr schwer, da sie gewissen Ritualen unterliegt, um sich in der Welt zurechtzufinden. Es kommt, wie es kommen muss. Rikki und Lev, der Bruder von Ilja ist ein ausgebildeter russischer Killer und verliebt in Rikki. Mit Rikkis Hilfe versucht er, den Täter, der hinter den Brandanschlägen steckt, zu finden.
Fazit
Christine Feehan hat beide Personen sehr gut in die Geschichten ihrer Welt Sea Haven, eingebunden. Zwar erfolgt die Annäherung von Rikki und Lev zu schnell. Ich persönlich bin der Meinung, hier hätte Christine Feehan sich etwas mehr Zeit lassen und aus der Erzählung einen spannenden Thriller entwickeln können. Neben der Suche nach dem Brandstifter kämpft Lev mit den Geistern seiner Vergangenheit. Ein Nachteil bei diesem Liebesroman, der Anleihen bei der Phantastik nimmt, Christine Feehan wiederholt sich bei der Beschreibung von Gefühlen öfter. Auch ist in meinen Augen das Buch gegenüber den Drake-Schwestern etwas abgefallen in Stil und Erzählweise. In der ersten Hälfte des Buches gibt es zu viele Wiederholungen. Da hätte ein Baum weniger für sterben müssen, wären die Seiten weggefallen. In der zweiten Hälfte des Buches steigt die Spannung, mehr Personen werden ins Spiel gebracht und die Handlung verlagert sich von Rikkis Haus auch auf die Umgebung.
6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne

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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 12. März 2013

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