Scott Westerfeld: Goliath

Goliath

Verlag: C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
ISBN-13 978-3-570-13994-3

Preis: 19,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 05. Dezember 2016]
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Alek, der legitime Thronerbe von Österreich-Ungarn ist auf der Flucht vor den Feinden in seiner eigenen Familie und den Mördern seiner Eltern. Die Flucht führte ihn und seine Beschützer, Graf Volger und Mechanikermeister Klopp, quer durch Europa. Seine Flucht von zuhause gelang ihm unbemerkt, er blieb verdeckt, bis der neugierige New Yorker Reporter Eddie Malone sein Geheimnis aufdeckte. Hintergrund dessen Schnüffelei war Aleks Beteiligung an der Revolution gegen den Sultan in Konstantinopel. Alek ist weiterhin auf der Leviathan, dem britischen Luftschiff unterwegs. Wenig störend empfunden ist, dass sich Grossbritannien mit seinem Land im Krieg befindet. Auf einer Rettungsmission in Sibirien treffen Alek und seine Freunde auf den genialen Erfinder und Freigeist Dr. Nikola Tesla. Dieser ist der Meinung, eine bahnbrechende Erfindung in seinen Händen zu halten, die den Krieg zwischen den Darwinisten mit ihren Tierschöpfungen und den Mechanisten mit ihren Maschinen ein für alle Mal beenden zu können. Alek ist voll jugendlicher Begeisterung, denn es war gerade die Ermodrung seiner Eltern der Auslöser für den aberwitzigen Krieg, der die halbe Welt betrifft. Die Leviathan soll nun den genialen Erfinder über Japan nach Kalifornien und schliesslich nach New York bringen. Dort wartet dessen Erfindung, der Goliath, auf seinen Erschaffer.
Die Reise mit dem Luftschiff ist nicht ganz ungefährlich, denn es stellt sich heraus, dass Mitglieder der unterschiedlichsten Gruppierungen ihr eigenes Süppchen kochen und überall herumschnüffeln. Letztendlich stellt sich für Alek heraus, nicht alle Freunde und Feinde sind das, was sie zu sein scheinen. Alek hofft jedoch auf seinen direkten Freundeskreis. Der mutige und loyale Schiffskadett Dylan Sharp, die Tierschöpfung Perspikuitiver Loris, die Wissenschaftlerin Dr. Barlow und letztendlich auch Bovril, sind Personen seines engsten Vertrauens und er hofft, bei Ihnen vor Verrat und Überraschungen sicher zu sein. Ausgerechnet der mutige und loyale Schiffskadett Dylan Sharp enttäuscht ihn tief. Nicht nur dass er ihn, seit sie sich kennenlernten, belog, nein, er ist ausserdem eine sie und heisst mit wirklichem Namen Deryn.
Fazit
Scott Westerfeld begeisterte mich mit dem letzten Band seiner Steampunk-Trilogie. Nicht nur die Geschichte und gut ausgearbeitete Handlung, die Unterteilung in Darwinisten und Mechanisten, sondern auch die Umsetzung seiner aberwitzigen Ideen mit atemberaubenden Erfindungen macht aus dem Buch ein Leseerlebnis. Ich bin sicher, Scott Westerfeld wird wieder mit neuen Abenteuern und Büchern glänzen. Vielleicht sogar wieder einen literarischen Ausflug in diese alternativ-historische Welt.
10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 13. Februar 2013

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