Frank Lauenroth: New York Run

New York Run

Verlag: Sportwelt-Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-941297-19-7

Preis: 9,95 Euro bei Amazon.de [Stand: 04. Dezember 2016]
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Brian Harding geht zum zweiten Mal auf die Marathonstrecke. Nachdem er dank der Hilfe seines Freundes Christopher Johnson beim Boston Marathon mitlief, müssen die beiden Freunde diesmal die Strecke in New York zusammen bewältigen. Doch dies nicht freiwillig. Der russische Oligarch Stalin hat die beiden Männer in seiner Gewalt, spritzt ihnen die Substanz, die sie zu Sieger machen soll und schickt sie auf die Strecke. Sein Ziel ist klar: Einer von beiden muss den Marathon gewinnen. Keiner darf stehen bleiben, da andenfalls die Sprengladungen in ihren Schuhen explodieren.

Mit "New York Run" legt der deutsche Thrillerautor seinen zweiten Marathonthriller vor. Beflügelt durch den Erfolg des ersten Teils "Boston Run", schickt er seine Protagonisten zum zweiten Mal auf die 42 Kilometer, diesmal durch New York - und zieht dabei wieder alle Register. Der Roman beginnt äußerst spannend. Frank Lauenroth gelingt es auch, den Spannungspunkt zu halten. Auf der Strecke gibt es jede Menge Action. Ein weiterer Spannungspunkt ist der Oligarch Stalin, dessen Motive lange Zeit im Dunkeln bleiben. Und dann gibt es da noch die Geheimdienste, die sich auf die Jagd machen.

All dies vermischt Frank Lauenroth zu einem kurzweiligen Thriller, der sich durchaus mit internationaler Konkurrenz messen kann. Schwachpunkte: Wenige! Sprachlich wirkt der Roman an machen stellen etwas hölzern, wenn zum Beispiel von lauten Knalls die Rede ist. Hinzu kommt, dass sich der Roman stellenweise wie ein Aufguss des ersten Teils liest. Es geht wieder um die stimulierende Substanz und eine eine Verschwörung. Hier wäre Frank Lauenroth gut beraten gewesen, sein Thema ein wenig zu variieren.

Andererseits hat der Autor auch ein Gespür dafür, den Leser zu fesseln. Sicher sind solche Romane immer Fiktion, aber das Handwerk eines guten Thrillerautors besteht darin, diese Fiktion so zu verpacken, dass sie für die jeweilige Buchlänge zur Wahrheit wird. Und dies erreicht Frank Lauenroth.
Fazit
"New York Run" ist ein wirklich guter Thriller aus deutscher Feder auf internationalem Parkett. Mit seinen Marathonthrillern hat Frank Lauenroth eine spektakuläre Idee gut umgesetzt. Im Gesamtvergleich ist der Roman einen Tick schlechter als "Boston Run", was darin begründet ist, dass der Roman nicht viel Neues bietet. Lesenswert ist er alle mal und Läufer wie Thrillerleser sollten ihn im Regal haben.
8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 08. November 2012

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