Thomas Thiemeyer: Logan und Gwen

Logan und Gwen

Verlag: Droemer Knaur [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Science Fiction
ISBN-13 978-3-426-65325-8

Preis: 16,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 08. Dezember 2016]
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Die angehende Heilerin Gwen ist auf ihre Freundin ziemlich sauer. Juna hat sie verlassen. Nicht etwa wegen einer anderen Frau, was in der Frauengesellschaft von Glanmor durchaus die Regel ist. Nein, Juna ist mit einem Mann gegangen. Weil sie ihn liebt, sagte sie und fernab der geltenden Gesellschaftsregeln will Juna mit ihm in Freiheit und Frieden leben. Als ob das ginge, ist der Mann, der Mönch David, an sich doch der verhasste Feind. Todfeind. Da sie nichts mehr hält, meldet sie sich freiwillig zu einer gefährlichen Mission. Mit ein paar anderen mutigen Kämpferinnen dringt sie in die heruntergekommene Ruinenstadt der Männer ein. Doch ihr Auftrag scheitert. Gewn wird ihrerseits gefangen genommen und als Sklavin auf dem dortigen Markt verkauft. Logan ist als verhasster Feind nicht gerade das, was sich Gwen wünschte. Und dann kommt es, wie es kommen muss, die Gefühle von Hass auf der einen Seite und eher Gleichgültigkeit auf der anderen Seite verwandeln sich wie durch ein Wunder in Liebe.
Fazit
Dystopien liegen gerade im Trend bei Jugendbüchern. Sieht man sich die hiesige Politik an, kann ich das durchaus verstehen. Hinter den Geschichten, die den Untergang der Kulturen beschreiben, steckt bestimmt eine Vorbereitung der Jugend auf die tatsächliche Politik. Thomas Thiemeyer schreibt also seine Geschichte weiter, nicht mehr und nicht weniger als eine ähnliche Geschichte wie Band eins. Meine Frage, die ich an dieser Stelle immer stelle, warum gleich eine Trilogie? Nichts gegen Thomas Thiemeyer, er ist ein hervorragender Zeichner und bewies bereits, dass er schreiben kann. Und ich habe auch nichts dagegen, dass er damit Geld verdient. Aber warum eine Trilogie? Geht es nicht anders? Egal. Die vielen Kapitel, in die der Band unterteilt ist, sorgen dafür, dass Gwen und Logan eigentlich recht spät aufeinandertreffen. Sie wirkten daher etwas langatmig und die Zeit, die die beiden miteinander verbringen ist, seitenmässig gesehen, zu kurz.
Ganz gegen meine Unkerei ist der vorliegende Band auch wieder gut geschrieben, die Spannung baut sich langsam auf und geht Schritt für Schritt auf ein interessantes Ende hin. Möglicherweise wird er uns im dritten Band erklären, dass der Virus seine Kraft verloren hat, der für das Desaster zuständig war und wieder die Normalität Einzug findet.
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 02. Oktober 2012

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