Herbert Rosendorfer: Briefe in die chinesische Vergangenheit

Briefe in die chinesische Vergangenheit

Verlag: dtv [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Science Fiction
ISBN-13 978-3-423-10541-5

Preis: 9,90 Euro bei Amazon.de [Stand: 08. Dezember 2016]
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Mandarin Kao-tai ist Präsident der kaiserlichen Dichterakademie "Neunundzwanzig moosbewachsene Felswände". Sein Freund, der Mandarin Dji-gu, und Mandarin Kao-tai selbst entwerfen eine Zeitreisemaschine. Dies war etwa um etwa 985. Der etwa fünfzigjährige Kao-tai lässt es sich nicht nehmen, die Maschine auszuprobieren und landet eintausend Jahre in der Zukunft. Statt aber am gleichen Ort wieder anzukommen, landet er, die Erdumdrehung sträflich vernachlässigend, an einen fremden Ort, der so gar keine Ähnlichkeit mit China besitzt.
Kao-tai sendet seinem zurückgebliebenen Freund Dji-gu siebenunddreissig Briefe mit Hilfe einer kleineren Zeitmaschine. In diesen Zeugnissen aus der Zukunft beschreibt er Sitten, die er beobachtet. Es stellt sich für ihn bald heraus, dass er in einer Stadt des Landes Ba Yan befindet, deren grösste Stadt Min-chen ist. Seine Erlebnisse, angefangen bei der Polizei und der der entsprechenden Behandlung als Verbrecher, bis hin zu einer Fahrt mit der Strassenbahn kurz Ta-mam genannt, schreibt er alles in seinen Briefen nieder. Vor allem bemängelt er die laute Sprache und die Unhöflichkeit, mit der die Menschen nicht mehr gesegnet sind.
Fazit
In mustergültiger Form nehmen die Briefe in die chinesische Vergangenheit eine der klassischen Funktionen der Utopie wahr.
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 02. Oktober 2012

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