Iny Lorentz: Juliregen

Juliregen

Verlag: Droemer Knaur [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: historischer Roman
ISBN-13 978-3-426-50415-4

Preis: 9,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 08. Dezember 2016]
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Nie traf ein Buchtitel so gut auf die Wirklichkeit wie dieser. Draussen regnet es wie aus Kübeln, ganze Landstriche stehen unter Wasser. Mit der Trilogie Dezembersturm, Aprilgewitter und Juliregen wird der Leser in die Zeit des ausgehenden 19ten Jahrhunderts entführt. Es ist eine spannende Zeit, ebenso wie die Geschichte um Fridolin von Trettin und seine Frau Lore. Berlin 1887. Lore und ihr Mann Fridolin von Trettin genießen das Eheglück mit ihren beiden Kindern und scheinen endlich Ruhe und Frieden in ihrem Leben gefunden zu haben. Zudem soll sich für Lore ein langgehegter Traum erfüllen: Fridolin hat die Möglichkeit, in der Heimat ihrer jungen Freundin Nathalia ein Gut zu übernehmen. Doch in Ostpreußen werden üble Pläne geschmiedet, die das Glück des Paares zerstören sollen. Lore und Nathalia geraten in höchste Gefahr... -- soweit der Klappentext.

Seit den ersten Ereignissen um Lore, hat sich das Rad der Zeit weiter gedreht. Alle beteiligten wurden ruhiger, erwachsener, wenn man so will. Es gibt Kinder, um die man sich sorgt, die Möglichkeit in Ostpreussen einen Hof zu übernehmen, um so zum Beispiel der Komtess Nathalia näher zu sein. Gerade die Nervensäge aus den ersten beiden Romanen überrascht durch ihre Wandlung. Andere Dinge ändern sich dagegen wohl nie. Da ist die Verwandtschaft von Fridolin von Trettin. sie steht dem Glück, in Ostpreussen das Gut zu übernehmen im Weg. Malwine von Trettin und ihr Sohn Ottwald sind aus niederen Rachegelüsten daran interessiert, Lore und ihrem Mann Steine in den Weg zu legen. Sie wollen das Glück der beiden Eheleute zerstören und schmieden Pläne gegen die beiden.
Fazit
Meiner unmassgeblichen Meinung nach ein guter, spannender, unterhaltsamer und teilweise auch witzig geschriebener Roman. Der krönende Abschluss einer Trilogie, deren Vergangenheit nicht so weit von der heutigen Zeit entfernt ist. Gerade die Zeit und die Gesellschaft lässt sich gut nachvollziehen.
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 20. August 2012

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