David Safier: Happy Family

Happy Family

Verlag: Kindler Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Belletristik
ISBN-13 978-3-463-40618-3

Preis: 18,95 Euro bei Amazon.de [Stand: 08. Dezember 2016]
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Familie Wünschmann ist alles andere als eine Musterfamilie. Mama Emmas Buchladen steht kurz vor der Pleite, Papa Frank ist völlig überarbeitet, die pubertierende Fee durchlebt ihren ersten Liebeskummer und Sohn Max wird von dem Mädchen, dass er liebt gemobbt. In dieser Situation kommt Mama Emma mit der tollen Idee, verkleidet zu einer Buchpremiere zu gehen. Die Feier entpuppt sich als Flop und gipfelt in der Tatsache, dass sie von einer Hexe mit einem Fluch belegt werden. Plötzlich sind sie als Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Werwolf in ihren Kostümen gefangen. Es folgt eine irrwitzige Jagd um den Globus, um den Fluch rückgängig zu machen. Dabei müssen sie sich mit Monstern wie Godzilla herumschlagen und Dracula an der Weltherrschaft hindern. Und ganz nebenbei herausfinden, dass sie eine Familie sind, die zusammengehört.

In seinem Roman "Happy Family" wildert David Safier in ganz unterschiedlichen Genres. Die Inhaltsbeschreibung klingt so grotesk, wie sich der ganze Roman liest. Trotzdem kommt man aus dem Lachen nicht heraus. Mühelos gelingt es David Safier den Leser von der erste Seite an für seine Familie Wünschmann zu begeistern. Und gerne begibt man sich auf die Jagd, um zum Beispiel zu erfahren, wer wirklich hinter Google steht. Der Roman sprüht vor skurrilen Einfällen, die mehr als einmal dafür sorgen, dass man herzhaft ins Lachen gerät.

Ein besonderer Kniff sind die unterschiedlichen Erzählperspektiven, bei denen David Safier immer mit einem Ich-Erzähler arbeitet. Dies ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, doch wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, möchte man diese Erzählweise nicht missen. Dadurch hat der Leser permanent das Gefühl komplett auf der Höhe des Geschehens zu sein. Es gelingt David Safier auch sehr gut, in die Haut der einzelnen Figuren zu schlüpfen, wobei Mutter Emma den Großteil der Erzählperspektive einnimmt.

Am Ende drückt der Autor zwar ein wenig auf die Kitsch- und Tränendrüse, doch das fällt angesichts der bis dahin schon mehr als überdrehten Handlung nicht wirklich ins Gewicht. Und macht sich schon gar nicht negativ bemerkbar.
Fazit
"Happy Family" von David Safier ist ein toller Roman. Wer für ein paar Stunden in die Welt der Monster und Mythen eintauchen und seine Familie manchmal auf den Mond schießen möchte, wird hier genau die Lektüre finden, um zu entspannen.
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 17. Juli 2012

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