In seinem Buch "Mythos Rommel" beschreibt Maurice Philip Remy das
Leben Erwin Rommels, des legendären Wüstenfuchses. Das Werk ist natürlich
chronologisch verfasst und basiert auf neusten Erkenntnissen der Forschung um
den Mythos. Die einschneidende Erkenntnis ist, dass der durch Afrika bekannt
gewordenen Sohn eines Lehrers keinesfalls ein Nationalsozialist war, sondern ein
seine Truppe liebender Soldat. Der Leser erfährt alles über den wohl
widersprüchstlichen General Hitlers: Von dessen Erstürmung des Monte Matajur,
was zur Grundlage seines Buches diente, von seinen Frauengeschichten, über die
Eroberung Frankreichs, den Afrikafeldzug, das Intermezzo in Italien bis hin zum
tragischen Freitod. Besonders erwähnenswert sind die vielen, passend gewählten
Illustrationen, die Rommel in typischen Posen oder bei wichtigen Besprechungen
zeigen. Lagepläne der Kriegsschauplätze vermitteln dem Leser einen guten
Eindruck um das Geschehen in der Karriere Rommels. Das Buch ist flüssig verfasst
und der Autor versteht es, Fakten geschickt in die spannende Laufbahn Rommels
einfliessen zu lassen.
Fazit
Die wohl neuste und beste Biografie über den Wüstenfuchs.
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