Der Autor Frank McCourt schildert seine Kindheit in der Sichtweise und Sprache
eines kleinen Jungen, den er ja damals auch war. Die hautnahe Armut, die den
erwachsenen Menschen erschüttern muss, wird in den Augen des Kindes mit einem
einzigartigen Humor abgemildert.
Das irische Ehepaar McCourt lebt zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts in Armut in den Vereinigten Staaten. Kinderreichtum, Stolz und Alkoholismus sind die Mauern um diese Not. Die Flucht aus diesem Elend scheint gekommen, als eine Verwandte aus Irland ihnen Geld für die Heimreise schickt. Doch der kleine Sohn Frank McCourt ist ein präziser Beobachter. Er erkennt schnell, dass eine Toilette weit draußen auf dem Hof weniger vorteilhaft ist, als ein WC am Ende des Flurs. Die Armut ist Frank ständiger Begleiter bei seinen Erzählungen über Irland, dessen stolze Menschen und deren Geisel, den Alkoholismus. "Gott hat den Alkohol erfunden, um den besten aller Menschen, den Iren, an der Weltherrschaft zu hindern", erzählt ihm sein Vater. Arbeit gibt es wenig. Die Menschen sind tiefgläubig und zumindest die Frauen sind für alles dankbar, was ihnen gegeben wird. Frank wächst heran und geht in Limerick zur Schule. Der Glaube zu Gott wird auch in der Schule als wichtiges Lernfach angesehen. Die kleinen Zwischenfälle bei seiner Kommunion sind für den heutigen Leser sehr humorvoll. So wächst der Protagonist heran. Der Tod vieler seiner Geschwister machen immer wieder deutlich, diese Armut bereitet Schmerz und Leid. Hunger und Kälte sind verlässliche Weggefährten für diese Menschen. Trotzdem tragen sie diese Not erhobenen Hauptes, denn sie sind Iren, Gottes auserwähltes Volk. Fazit
Dem Autor ist ein Bestsellerwerk gelungen. Sein Erzählstil durch die Worte eines
kleinen Jungen machen es möglich Leid und Freude friedlich nebeneinander zu
stellen. Der Leser lernt viel über irische Geschichte, deren Menschen und ihre
Gläubigkeit.
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