Thomas Thiemeyer: Der gläserne Fluch

Der gläserne Fluch

Verlag: Loewe [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Jugendroman
ISBN-13 978-3-7855-6577-3

Preis: 9,95 Euro bei Amazon.de [Stand: 08. Dezember 2016]
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Auf dem Gipfel eines Berges in Mali, entdeckt der Völkerkundler Richard Bellheim im Oktober 1893 die seit Jahrhunderten verlassene Stadt der Tellem. Zurück in Berlin hält Bellheim einen Vortrag an der Universität zudem auch Carl Friedrich von Humboldt geladen ist. Doch Bellheim erkennt seinen alten Studienfreund nicht mehr. Bellheims Ehefrau bittet Humboldt nachzuforschen, was ihrem Mann in Afrika passiert ist. Diese Herausforderung kommt Humboldt wie gerufen. Und so macht er sich mit seinem Sohn Oskar, seiner Nichte Charlotte und seiner haitianischen Haushälterin Eliza auf den Weg nach Afrika.

Mit "Der gläserne Fluch" legt Thomas Thiemeyer den dritten Band seiner Weltensucherchroniken vor. Und wie Band 1 und 2 überzeugt auch dieser Roman auf ganzer Linie. Wie kaum ein anderer deutscher Autor hat der Stuttgarter ein Gespür für packende Storys. Vorkenntnisse über die bisherigen Ereignisse sind nicht erforderlich. In kurzen Rückblenden erfährt der Leser alles wichtige wie Oskars Adoption durch Humboldt und seine Gefühle für Charlotte, die mehr sind, als normale Gefühle zwischen Cousin und Cousine. Aber auch für diesen Konflikt hat Thomas Thiemeyer eine tolle Lösung gefunden. Wer die ersten Bände gelesen hat, wird sich über ein Wiedersehen mit dem Reporter Max Pepper freuen, dessen Freundschaft zu seinem Kollegen Harry im Verlauf der Geschichte auf eine harte Probe gestellt wird. Aber auch die neuen Figuren überzeugen. Mit Sir Wilson hat Thiemeyer einen Gegenspieler geschaffen, der Humboldt bis aufs Äußerste fordert. Ein dickes Kompliment muss man auch für den Plot aussprechen, der sowohl junge, als auch ältere Leser von Beginn an fordert und überzeugt. Überaus glaubhaft schafft es Thomas Thiemeyer, die Zeit von Jules Verne in diesen Romanen lebendig werden zu lassen. Die Weltensucher sind klassische Abenteuerromane im besten Sinne des Wortes. Diese Tradition setzt auch "Der gläserne Fluch" fort.

Ein Kompliment kann auch dem Loewe-Verlag für die liebevolle Ausstattung des Buches ausgesprochen werden. Das Hardcover kommt mit Lesebändchen und Prägeschrift daher und wirkt überaus wertvoll. Der Innenteil ist mit einer Landkarte verziert, der das Gesamtbild perfekt abrundet.
Fazit
Wie seine Vorgänger ist auch "Der gläserne Fluch" ein Anwärter für den Titel "Buch des Jahres". Ein spannender Abenteuerromane, der Jules Verne und Indiana Jones vermischt und alle Altersklassen uneingeschränkt begeistern wird.
10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 12. August 2011

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