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Im Jahr 2011 ist es 65 Jahre her, dass die wohl renommierteste und auch im
internationalen Vergleich angesehenste deutsche Wochenzeitung, DIE ZEIT,
gegründet wurde. Ich selbst lese mit großem Gewinn diese Zeitung seit nunmehr 20
Jahren, und schätze vor allem die fundierten Reportagen sehr.
Zum Jubiläum haben nun die ZEIT und wissenmedia einen ansprechenden Band herausgegeben, in dem sie aus dem umfangreichen Schatz von Reportagen der ZEIT von 1946 bis heute insgesamt 52 Texte ausgewählt haben, Reportagen, die auch heute noch den Leser zu fesseln vermögen. Ein vielfältiges Spektrum an Themen wird beleuchtet. In die Themenbereiche Deutschland, Ausland, Wirtschaft und Lebensgeschichten aufgeteilt, sind die ausgewählten Reportagen ein lebendiges Stück Zeitgeschichte seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Herausgeber des Buches, Stefan Willeke, Leiter des heutigen ZEIT-Dossiers, das die gute Tradition fortsetzt, schreibt in seinem Vorwort: " In jeder herausragenden Reportage steckt die Leidenschaft des Extremisten. Er will etwas Unentdecktes erzählen. Erzählte Zeit. Erzählte ZEIT. Darum geht es in diesem Buch." Fazit
Der Rezensent meint: für Texte wie die hier vorliegenden brauchen wir die
Printmedien, deren Existenz durch Internetmedien immer mehr gefährdet ist. Ich
kann mir keine einzige dieser faszinierenden Reportagen im Internet vorstellen.
Und: sie zeigen, welch wichtige Bedeutung DIE ZEIT im Medienspektrum
Deutschlands besitzt. Ich kann sie zur wöchentlichen Lektüre nur empfehlen.
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