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Mit diesem Buch kann und soll man verstehen, was mit dem Prozess der
Globalisierung eigentlich gemeint ist. Der bekannte Ökonom Dani Rodrik ist kein
radikaler Globalisierungskritiker, aber er wirft einen kritischen und
provokativen Blick auf seine Exzesse.
Die neoliberale Globalisierungskehre hat nach Rodrik die letzten die Welt erschütternden Krise erst hervorgebracht. Mit anschaulichen historischen Rückblicken und der verständlichen Präsentation vieler Fakten erhärtet er diese These und zeigt auf, dass freier Welthandel und die unbegrenzte Mobilität von Kapital und Arbeit nicht mit unseren westlich geprägten Vorstellungen von Demokratie und der Souveränität unserer Nationalstaaten vereinbar ist. Rodrik spricht sich für einen Mittelweg aus zwischen radikaler Globalisierungskritik und der herrschenden ökonomischen Lehre und Praxis. Er will die Begrenzung des Freihandels und eine Stärkung der Nationalstaaten. Jedes Land sollte sich auf einem demokratischen Weg für eine eigene Kombination von Marktöffnung, Produkt - und Arbeitsstandards und sozialem Netz entscheiden. Ob so aber die großen, nur global und eben nicht auf der Ebene der einzelnen Staaten zu lösenden Probleme wie Klimawandel, Rohstoffversorgung etc. lösen lassen, vor allen Dingen friedlich und für alle Menschen gerecht, wage ich zu bezweifeln. Fazit
Dennoch kann ich das Buch sowohl als Einstiegslektüre in das Thema, als auch als
kritische Korrektivlektüre für Befürworter und Gegner der Globalisierung nur
empfehlen.
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