Alexander Merow: Bürger 1-564-398B-278843

Bürger 1-564-398B-278843

Verlag: VHEVG Engelsdorfer Verlagsgesellschaft [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Science Fiction
ISBN-13 978-3-86901-839-3

Preis: 12,90 Euro bei Amazon.de [Stand: 05. Dezember 2016]
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Die Welt im Jahr 2028 ist eine zerstörerische Utopie. Eine Welt unter einer Einheitsregierung, unter der Knute eines totalitären Staates leben die Menschen mehr schlecht als recht. Der Held der Erzählungen ist Frank Kohlhaas, der als Bürger unter der Nummer1-564-398B-278843 registriert wurde. Da er sich nicht in das System einfügt, wird er gemassregelt, verknackt und unter neuer Nummer in eine Holozelle gesetzt, wo er monatelang einer Gehrinwäsche ausgesetzt ist. Bei einer Gefangenenverlegung wird er mit dem zweiten Gefangenen befreit und kann in eine kleine Enklave nach Littauen flüchten. Dort wird er mehr und mehr zu einem Widerstandskämpfer und mit seinem Bombenanschlag in Paris zum Helden von Paris. Zwei Jahre später wird ein Freiwilligenheer zusammengestellt um Japan, dass sich von der Weltregierung freisagt, zu unterstützen. Die Weltregierung unter der Führung eines 13köpfigen Rates versucht Japan wieder unter Kontrolle zu bringen, doch gelingt es nicht und nach schweren Kämpfen und starken Verlusten muss die Weltregierung ihre Truppen aus Japan abziehen. Einer der Helden, die für die Freiheit des Inselstaates kämpften, war Frank Kohlhaas.
Fazit
Der Autor Alexander Merow ist mir unbekannt. Ich hatte vor diesen beiden Büchern nichts von ihm gelesen. Er entwickelt eine Welt, deren Ursprünge im 1984 von Eric Blair zu finden sind. Die Erzählung konnte mich jedoch nicht überzeugen. Der Hintergrund wird zwar ausführlich ausgearbeitet. Aber er bleibt recht blass. Zudem sind ständige Wiederholungen nicht dazu angetan, einen Lesefluss zu fördern. Die beschriebenen Personen wirken Schablonenhaft. Als Leser fühlte ich mich eher als Aussenstehender, wurde nicht in die Handlung gezogen. Die Spannung perlte leider an mir ab, wenn denn welche da war. Selbst die gewalttätigen Szenen wirkten eher als eine Beschreibung. Die Fehler im Satz, mit Absätzen mitten im Satz, ein paar Schreibfehler, sind nicht der Grund, warum mir die Bücher nicht gefielen. Es war der Abstand, der mich nicht in die Geschichte eintauchen liess. Ich denke, wenn die Personen persönlicher beschrieben werden, die Wiederholungen wegfallen und die Kriegsszenen nicht einfach nur kurz angeschrieben und schnell abgehandelt werden, könnten seine weiteren Romane besser werden.
3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 03. März 2011

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