Peter Freund: Sinkkâlion - Das Schwert des Schicksals

Sinkkâlion - Das Schwert des Schicksals

Verlag: C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
ISBN-13 978-3-570-13365-1

Preis: 4,90 Euro bei Amazon.de [Stand: 04. Dezember 2016]
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Es war einmal, als der Almenkönig Nelwyn von seinem schrecklichen Halbbruder, dem Tyrannen Rhogarr, verraten wurde. Rhogarr stürzte Nelwyn und seitdem regiert Rhogarr mit eiserner, gnadenloser Hand. Seine Macht streckt sich über das ganze Königreich, doch seine despotischen Wünsche machen an den Grenzen des archaischen Königreichs nicht halt. Das Leben scheint für die Bewohner des Königreiches ist nicht sehr erfreulich. Doch eine Prophezeiung besagt, nur ein mutiger Held mit dem magischen Schwert Sinkkâlion könnte den Usurpator vom Thron zu stossen. Rhogarrs Helferin, die Hexe Sâga, muss ebenfalls getötet und alles Unrecht, das seit Jahrzehnten das Land knechtet, wieder gut gemacht werden. Ausgerechnet den vierzehnjährigen Niko, der von unserer hochtechnisierten Welt stammt, trifft das Schicksal um die Prophezeiung zu erfüllen. Er ist zudem der rechtmässige Sohn Nelwyns. Er lernt auf seinem Besuch in Mysteria seine dort aufgewachsene Schwester Ayani kennen und stürzt sich mit ihr in den Kampf. Dabei wird Kieran, Freund der Geschwister, von der Schwarzmagierin Saga getötet. Zur gleichen Zeit kehrt König Nelwyn nach Mysteria zurück, nur um in einer gemeinen Falle seines Bruders zu fallen. Weil Ayani versuchte, ihren toten Bruder Arawynn ins Leben zurückzuholen, erscheint im Auftrag der Unsichtbaren der Wanderer und bricht die magische Macht des Schwert Sinkkâlion. Scheinbar verschwört sich jetzt alles gegen die beiden Jugendlichen, die ein ganzes Königreich befreien wollen.
Das vorliegende Buch über Mysteria, der Welt hinter den Nebeln, ist ein gelungener Abschluss der Trilogie Mysteria, die nun seit drei Jahren läuft. Konsequent im Aufbau wird die Handlung strikt weitergeführt und gestattet sich nur wenige, kleine Abschweifungen.
Fazit
Auf dem ersten Blick erscheint die Geschichte nach dem üblichen Muster geschrieben. Ein junger Held aus unserer fortschrittlichen und hochtechnisierten Welt rettet ein archaisches, rückständiges Königreich vor einem finsteren Herrscher und seinen gar grausigen Horden. Peter Freund zieht aus dem hin- und herwechseln zwischen den beiden unterschiedlichen Welten viel Spannung. Dadurch erhält die Erzählung eine geschickte Verbindung der beiden Romanebenen. Geschickt streut Peter Freund ein wenig Romantik in die Geschichte. Zudem ergänzt er die Erzählung mit Ideen aus Mythen und Legenden, würzt das Ganze mit unerwarteten Wendungen und Gefahren. Zum Einen nutzt er die bekannte Wirklichkeit um vertraute Verhaltensweisen durch die jugendlichen Figuren an den Tag legen zu lassen, zum Anderen schickt er sie in eine unbekannte Welt, wie ehedem Humboldt, Polo, Livingston, Heddin und andere Forscher auf der Erde unterwegs waren. Die abenteuerliche Erkundung betrifft jedoch nicht nur das fremde Königreich, auch in der hiesigen Welt gilt es, Abenteuer zu bestehen. Beide Welten beeinflussen sich und es fällt nicht schwer, sich das Ende vorzustellen. Das wirkliche Ende ist allerdings überraschend.
6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 03. März 2011

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