Lincoln Child, Douglas Preston: Fever

Fever

Verlag: Droemer Knaur [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-426-19891-9

Preis: 1,52 Euro bei Amazon.de [Stand: 04. Dezember 2016]
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Auf dem Stammsitz seiner Familie wird Special Agent Pendergast mit den Erinnerungen an seine getötete Frau konfrontiert. Während einer Safari in Afrika wurde sie von einem Löwen angegriffen. Mehr durch Zufall betrachtet Pendergast das Jagdgewehr seiner Frau, das seit dem Tag nicht mehr berührt wurde und stellt mit Entsetzen fest, dass man seiner Frau Platzpatronen untergeschoben hat. Damit steht für ihn fest, dass Helen ermordet wurde. Mit Hilfe seines Freundes D'Agosta begibt sich Pendergast nach Afrika, um die damaligen Ereignisse zu rekonstruieren. Schon bald stellt er fest, dass Helen viele Geheimnisse hat. Auch ihre Hochzeit schien nicht aus Liebe passiert zu sein. Pendergast und D'Agosta finden heraus, dass Helen sich auf der Spur eines Künstlers befand, der an einer rätselhaften Fieberkrankheit litt. Pendergast und D'Agosta kommen der Wahrheit immer näher, bis ein Attentat passiert, dass einen der beiden aus den Verkehr zieht.

Der zehnte Roman um Aloysius Pendergast ist gleichzeitig auch der Auftakt zu einer neuen Trilogie innerhalb der Serie, in der es um die dunklen Geheimnisse der Familie Pendergast geht. "Fever - Schatten der Vergangenheit" braucht daher auch einige Zeit, um wirklich in die Gänge zu kommen. Pendergasts und D'Agostas Ermittlungen in Afrika und später in New Orleans ziehen sich ein wenig in die Länge. Ab Mitte des Romans wendet sich dann das Blatt. Der Roman gewinnt an Spannung und eröffnet viele Fragen, auf die man als Leser natürlich eine Antwort haben möchte. Zumal das erfolgreiche Autorenduo auch sehr gekonnt eine Nebenhandlung aufbaut, in der Pendergasts geheimnisvolles Mündel Constance Green eine Rolle spielt. Auch D'Agostas Freundin Laura Hayward spielt in der zweiten Romanhälfte eine wichtige Rolle.

Wie es sich für den Auftakt eines Dreiteilers gehört, werden am Ende nicht alle Fragen beantwortet. Schließlich soll der Spannungsbogen erhalten bleiben. Trotzdem bleibt man als Leser nicht in der Luft hängen, denn die Kernhandlung des Romans wird zu einem durchaus guten Ende gebracht.
Fazit
Trotz des verhaltenen Auftakts ein gewohnt guter Thriller aus der Feder von Douglas Preston und Lincon Child, der es fast zur Höchstwertung schafft. Verantwortlich sind dafür die sympathischen Figuren, der gut durchdachte Plot und vor allem die überaus spannenden letzten 250 Seiten.
9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 13. Februar 2011

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