Romane des amerikanischen Bestsellerautoren Clive Cussler erinnern immer wieder
an James-Bond-Filme. Hat man einen gelesen, hat man alle gelesen und trotzdem
liest man sie immer wieder gerne. "Die Ajima-Verschwörung" ist ein
etwas älterer Roman aus der Dirk-Pitt-Reihe. Pitt arbeitet diesmal als
Meeresbiologe in einer Unterwasserstation, als eine atomare Explosion, die Welt
an den Rand einer Katastrophe bringt. Ein japanisches Geheimkartell strebt nach
weltweiter Macht. Operationsbasis ist die unbekannte Insel Ajima, von der die
Weltherrschaft erfolgen soll. Doch die Japaner haben nicht mit der Rafinesse und
Hartnäckigkeit von Dirk Pitt gerechnet. Realistische Szenarien sind noch nie
Cusslers Stärke gewesen, doch die Story von "Die Ajima-Verschwörung"
ist selbst für seine Verhältnisse ziemlich hahnebüchend. Doch wie immer schafft
Cussler es, eine spannende Story mit wahnwitzigen Verfolgungsjagden, witzigen
Dialogen und mörderischen Duellen zu erzählen. Das ist die große Stärke des
Amerikaners, die er auch in diesem Roman voll ausspielt.
Fazit
"Die Ajima-Verschwörung" ist sicherlich kein Meilenstein des
Thriller-Genres. Und auch von Clive Cussler gibt es bessere Romane ("Akte
Atlantis", "Schockwelle"). Für den Strandurlaub reicht dieses
Buch noch aus.
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