Thomas Finn: Der brennende Berg

Der brennende Berg

Verlag: Ravensburger Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
ISBN-13 978-3-473-35305-7

Preis: 16,95 Euro bei Amazon.de [Stand: 01. Januar 1970]
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Im Dienst des Dogen von Genova bildet Fabio, Paladin vom Orden der Morgenröte, ein paar wenig kriegstaugliche Adlige als Kämpfer aus. Der Stadt Firenze steht eine Schlacht gegen ein angreifendes Goblin-Heer im Auftrag eines der Erzstellare bevor. Die sechs Erzstellare steuern vom Himmel aus die Geschicke der Menschen in Astaria. Durch seine besondere Verbundenheit zur Sternen-Magierin Celeste spürt Fabio, dass seine Gefährtin sich in großer Gefahr befindet. Celeste wird in Zagreb, der Stadt der Goblins, gefangen gehalten. Celeste muss befreit und wie auch im ersten Band von Fabio sicher von einer Stadt in die andere geleitet werden. Hilfe dabei erhält Fabio von Himmelsmechaniker Arcimboldo und der geheimnisvollen Sylvana, mit denen gemeinsam er per Riesenfledermaus nach Zagreb gleitet. Mit Farud, dem Gesandten aus den Reichen des Halbmondes, kündigt sich Unterstützung aus Ländern südlich des Mittelmeeres an. Mit einem Fluggerät aus der Zeit vor dem großen Krieg machen sich die Gefährten zu guter letzt eine Technologie zunutze, die traditionell von Goblins genutzt wird. Nach der entscheidenden Schlacht, mit der Finns Trilogie endet, stellt der Leser atemlos fest, dass zwischen all dem Schlachtenlärm die zarte Beziehung zwischen Fabio und Celeste leider etwas kurz kam.

Thomas Finn führt heldenhafte Kämpfer, feurige Schlachtrösser, sowie trickreich konstruierte Waffen in handfesten Kampfszenen zusammen, die oft viel zu kurz wirken. Die Kämpfe fügen sich kombiniert mit Sternenmystik und Zauberei zu einem spannenden Abenteuer. Sogar gegen die Kräfte des Wetters haben die Helden des "flammenden Bergs" zu kämpfen. Faszinierend fand ich die morbide Stimmung, die der Autor in modrigen Verliesen und finsteren Gemäuern entstehen lässt. Finns junger Held Fabio fühlt sich dem Motto der Paladine verpflichtet, einen Mann stets nach seinen Taten und nicht nach seiner Abstammung zu bewerten. Fabio setzt diese ritterlichen Werte konsequent in der Wahl seiner Kampfegefährten um. Fabio, Arcimboldo, Sylvana und sogar ein Maschinenwesen müssen sich zu ungewöhnlichen Bündnissen zwischen Mensch, Gnom und Maschine zusammen finden, um die Herausforderungen zu bestehen. Finn betrachtet die von ihm geschaffene Fantasy-Welt mit einem sympathischen Augenzwinkern, als er Fabio darüber nachdenken lässt, warum er zwar Goblin-Kinder, aber noch nie Goblin-Frauen gesehen hat.

Band 1: Der letzte Paladin
Fazit
Mit seiner Schilderung von Listen, Ränken und Verrat zieht Thomas Finn alle Register des Fantasy-Autors. Mich haben Riesenfledermäuse, Ornithopter und Flugbarken in der Welt Astarias begeistert. Gemessen am Umfang des Buches hätte ich mir eine Vertiefung der Entwicklung Fabios und seiner Beziehung zu Celeste gewünscht.
7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne
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Der letzte Paladin
Die letzte Flamme
DSA - Das Greifenopfer
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Vorgeschlagen von Helga Buss [Profil]
veröffentlicht am 17. Dezember 2009

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