Jeff Strand: Grabräuber gesucht (keine besonderen Kenntnisse erforderlich)

Grabräuber gesucht (keine besonderen Kenntnisse erforderlich)

Verlag: Otherworld Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Horror
ISBN-13 978-3-8000-9508-7

Preis: 0,81 Euro bei Amazon.de [Stand: 09. Dezember 2016]
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Der Privatdetektiv Andrew Mayhem ist chronisch Pleite. Das ist weder für ihn noch für seine kleine Familie ein tragbarer Grund. Im Gegenteil, seine Frau Helen ist ziemlich erbost darüber, dass er bei seinen ersten Versuchen sich zu profilieren erfolglos ist. Ausserdem soll er sich um die Kinder Theresa und Kyle kümmern, was zu Problemen führt, wenn sie bei einer Observation dabei sind. Denn nicht immer hat Andrew ein Kindermädchen. Da kommt ihm ein Angebot von Jennifer Ashcraft über 500 US$ gerade recht. Die Finanzspritze scheint schnell und einfach verdient zu werden. Man muss nur ein kleines Grab plündern. So kriminell scheint es ja nicht zu sein, da die junge Frau, die den Auftrag vergibt, vorgibt es sei ihr verstorbener Mann. Andrew macht sich mit seinem Freund Roger an die Arbeit und gräbt auf einem privaten Platz den Ehemann aus. Mit einer herben Überraschung. Der Mann ist nicht tot, noch nicht. Der Mann wurde lebendig begraben, regt sich furchtbar auf, um anschliessend an einem Herzinfarkt zu sterben. Die beiden Männer begraben den nun Toten erneut. Für Roger und Andrew wird es jetzt wichtig zu erfahren, was Jennifer wirklich wollte. Die drei werden dabei überfallen. Andrew wacht mit einer Kapuze über den Kopf auf, bekommt hörbar mit, wie seine Auftraggeberin umgebracht wird. Er und Roger sind nun zum Spielball geworden, dabei wissen sie nicht in welchem Spiel. Ab sofort muss sich der Möchtegern-Detektiv mit einem richtigen Deteiktivspiel beschäftigen. Vor allem geht es nicht nur um Geld, sondern um Menschenleben. Der Auftraggeber spasst nicht. Im Gegenteil, Andrew erhält ein Video mit einem bestialisch anmutenden Mord. Es gilt nun, herauszufinden, wer der verrückte Mörder ist.
Fazit
Jeff Strands Roman Grabräuber gesucht ist ein ganz besonderer Thriller. Richard Laymon mit seinem Roman Das Spiel scheint für diesen Roman Pate gestanden zu haben, aber auch Level 9 von David Morrell spielt in diese Richtung. Andrew Mayham ist kein typischer Privatdetektiv. Er ist nicht der einsame Held, oder der ständige Verlierer, der es dennoch schafft, den Fall letztlich zu lösen. Andrew ist ein stressgeplagter Ehemann, der im Prinzip spätpubertär ist. Er hat sich immer noch nicht dazu entschliessen können, einen Beruf auszuüben, der die Familie ernährt. Dadurch wirkt Andrew wie ein Mann von der Strasse. Unauffällig, ein Dutzendgesicht und nichts besonderes. Der Icherzähler versucht sich mit kessen Sprüchen über Wasser zu halten, vorausgesetzt, er ist im Einsatz. Bei seiner Frau Helen kann er damit nicht landen. Der Humor stellt einen besonderen Reiz und Gegensatz zum Thriller dar. Das unterscheidet ihn dann wieder von Richard Laymon und David Morrell. Das Buch ist von Michael Krug hervorragend übersetzt und nimmt den Leser mit auf eine gefährliche Reise. Ein hervorragender Thriller der sich durch seinen Humor deutlich von anderen Romanen absetzt.
8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne

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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 27. November 2009

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