Tommy Krappweis: Mara und der Feuerbringer

Mara und der Feuerbringer

Verlag: Egmont Franz Schneider [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
ISBN-13 978-3-505-12646-8

Preis: 12,95 Euro bei Amazon.de [Stand: 29. September 2016]
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Die vierzehnjährige Mara leidet unter ihren Tagträumen. Diese kommen und gehen, wie sie wollen und nehmen keine Rücksicht auf das Mädchen. Daher wird sie immer wieder zum Ziel gut gemeinten Spottes ihrer Klassenkameraden. Das Mädel, dass eigentlich ganz normal sein will fällt eben immer wieder auf. Dies macht sie zu einem etwas mürrischen Kind. Als sie feststellt, dass sie doch etwas besonderes ist, gefällt ihr diese Rolle gar nicht. Eine Spákona soll sie sein, eine Seherin der alten Germanen. Ihr Auftrag, die Götterdämmerung verhindern. Aus diesem Grund muss sie sich mit dem Asensohn Loki anlegen. (Was mich an Das Spiel des Asen von Ulrich Drees erinnert).
Tommy Krappweis' Heldin nimmt uns gleich mit in eine Handlung, die man so nicht erwartet. Eine megapeinliche Situation. Mama führt Selbstfindungsseminare durch, in aller Öffentlichkeit am Isarufer mit Baum-audienzen, Aura-Kursen und all so etwas. Schreckschrauben sagt sie zu den Teilnehmerinnen. Dabei wäre sie liebend gern zu hause im Bett geblieben anstatt sich Samstags im Park herum zu treiben.
Neben dem Halbbruder von Thor muss sie sich auch mit Siegfried dem Drachentöter beschäftigen. Der wiederrum wird von Professor Weissinger auf seine Aufgabe vorbereitet. Plötzlich ins Thema geworfen? Selber lesen macht schlau. Aber zurück zum Buch. Im Laufe des Abenteuers erhielt sie von Loki ein Geschenk. Mit diesem kann sie in die Zeit eingreifen und sich mit den Personen der Edda und der Siegfriedsaga persönlich treffen und in deren Leben eingreifen.
Fazit
Das Buch bietet neben den inzwischen üblichen Danksagungen des Autors an Familie, Freund, Verlage auch einen Anhang von Professor Simek von der Universität Bonn. Er erklärt in einer Art Lexikon die wichtigsten Begriffe um die germanische Mythologie. Für Jugendliche, die sich mit der Edda und den nordischen Sagen nicht gut auskennen durchaus eine grosse Hilfe.
Das Mädchen ist dem Leser gleich sympathisch. Ihre Art Heldin zu sein, ohne es zu wollen, entspricht nicht ganz den Lesegewohnheiten. Gerade dieser Umstand, eine zweifelnde Heldin zu sein, lässt den Leser länger verweilen und das Buch nicht so schnell aus der Hand legen. Vor allem als sich Mara der Midgardschlange oder dem Lindwurm Fafnir entgegenstellt wird es interessant.
6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 27. November 2009

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