James Patterson: Totenmesse

Totenmesse

Verlag: Goldmann Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-442-46669-6

Preis: aktuell keine Daten vorhanden
Der Tod der First Lady, die an einem allergischen Schock gestorben ist, schockiert ganz Amerika. Zur Trauerfreier in der New Yorker St. Patrick`s Cathedral reisen alle Mächtigen und Wichtigen an. Als die Türen der Kathedrale sich schließen, passiert das Unfassbare: Maskierte stürmen die Kathedrale und nehmen die gesamte Trauergemeinde als Geisel. Einer der Ersten am Ort des Geschehens ist Mike Bennett, Deeskalationsspezialist der New Yorker Polizei. Ihm gelingt es mit den Geiselnehmern Kontakt aufzunehmen. Doch es fällt ihm schwer, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren, denn seine Frau Maeve liegt auf der Krebsstation im Sterben.

Nach Alex Cross und Lindsay Boxer schickt James Patterson einen weiteren Polizisten ins Serienrennen: Mike Bennett. Und der erste Fall beginnt auch äußerst viel versprechend: Der Tod der First Lady und die perfekt durchgeführte Geiselnahme sind tolle Ideen, die einiges versprechen. Leider haben James Patterson und sein Co-Autor Michael Ledwidge auf halber Strecke jedoch die Lust verloren. Anders ist das völlig lustlos heruntergeschrieben und weder spannende noch originelle Ende nicht zu erklären. Auch der familiäre Background seines neuen Protagonisten ist etwas zu viel des Guten, denn Bennett ist Adoptivvater von zehn, natürlich wohlgeratenen, Kindern.

Das alles sorgt dafür, dass der Anfangs wirklich gute Thriller zum Ende hin immer dünner und uninspirierter wird. Insgesamt muss man "Totenmesse" zu den Werken zählen, zu denen James Patterson den Plot entworfen hat und der später von anderer Hand (in diesem Fall von Michael Ledwidge) beendet wurde. Leider ist hier nur eine Mogelpackung herausgekommen, denn der Roman kann nicht halten, was er anfangs verspricht.
Fazit
Der erste Fall von Michael Bennett beginnt sehr spektakulär, kann das Niveau aber nicht halten. Auch die Randgeschichte um den Witwer mit zehn Kindern ist etwas dick aufgetragen. Um an frühere Serienglanzlichter wie die ersten Alex Cross oder Lindsay Boxer Werke heranzureichen, muss sich James Patterson bei Bennetts zweitem Fall erheblich steigern.
5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne5 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 15. September 2009

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