James Patterson: Sündenpakt

Sündenpakt

Verlag: Goldmann Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-442-46959-8

Preis: aktuell keine Daten vorhanden
Am östlichen Ende von Long Island prallen zwei Welten aufeinander: die superreichen Villenbesitzer und die überwiegend arme schwarze Bevölkerung. Auf einem einsamen Parkplatz treffen sich regelmäßig junge Männer beider Hautfarben zum Basketballspielen. Einer von ihnen ist Dante Halleyville, der von einer NBA-Karriere träumt. Ein anderer ist Tom Dunleavy, ein erfolgloser Anwalt. Eines Tages eskaliert das Spiel und ein Freund von Dante, bedroht die weißen Spieler mit einer Waffe. Am nächsten Tag, sind die Männer tot und Dante wird des Mordes angeklagt. Die Verteidigung übernimmt Tom, der nicht nur gegen Rassenhass und korrupte Polizisten, sondern auch gegen einen eiskalten Mörder agieren muss.

"Sündenpakt" ist in vielerlei Hinsicht ein ungewöhnlicher Roman. Zum einen ist das Präsens als Erzählzeit gewöhnungsbedürftig, zum anderen agiert James Patterson durchweg mit einem Ich-Erzähler. Das ist im Grunde nichts besonderes, wenn die Geschichte durchweg aus einer Sicht erzählt wird. Jedoch wechselt James Patterson wie immer die Perspektiven, nur mit der Konsequenz, dass er diesmal alle Perspektiven mit einem Ich-Erzähler ausstattet. Das hat zur Folge, dass man gerade zu Beginn des Romans ein wenig die Orientierung verliert, auch wenn über jedem Kapitel der Name der Figur steht. Hinzu kommt, dass es dem Leser schwer fällt, eine Identifizierung mit einer Figur zu erreichen.

Wie immer erzählt James Patterson im gewohnt knappen Stakkatostil. Aber auch hier haben es Patterson und sein Co-Autor Peter de Jonge etwas übertrieben. Kapitelbreaks nach zwei Seiten innerhalb einer Erzählperspektive stören dann doch, gerade zu Beginn, den Lesefluss.

Wenn man sich an diesen ungewohnten Stil jedoch gewöhnt hat, kann "Sündenpakt" durchaus überzeugen. Vor allem das letzte Drittel, die Verhandlung gegen Dante Halleyville, ist absolut gelungen. Und endlich einmal schafft es James Patterson wieder, dem Roman am Schluss eine völlig unerwartete Wendung zu geben. Ein Finale, wie zu seinen allerbesten Zeiten.
Fazit
Insgesamt ist "Sündenpakt" sicher nicht Pattersons bester Thriller, aber doch ein Werk, in das man mehr als einen Blick werfen sollte. Wer sich an den etwas gewöhnungebedürftigen Erzählstil gewöhnt hat, wird mit einem spannenden und absolut überraschenden Ende belohnt.
8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 14. Juli 2009

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