Uwe Post: Symbiose

Symbiose

Verlag: Atlantis-Verlag, Stolberg [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Science Fiction
ISBN-13 978-3-941258-11-2

Preis: 12,90 Euro bei Amazon.de [Stand: 01. Januar 1970]
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Amsterdam 2.0, 10.03.2134, hundertausende Menschen sind auf den Strassen, um sich die Krönung ihrer Kaiserin anzusehen. Aric will unbedingt alles direkt erleben, und verzichtet auf den Einsatz des WEB3D. Seine Kaiserin Tiga ist eine gar wunderbare Frau und Aric Ekloppos fühlt sich zu ihr hingezogen. Während er sich noch bemüht, einen guten Platz zu ergattern und freie Sicht zu erhalten, wird er von sprechende Spamtauben belästigt. Ein Trinkuin, ein Klonmittelding zwischen Pinguin und Kühlschrank bringt Aric etwas zu trinken. Lange hat er aber nichts davon, denn die wogende Menge trampelt ihn zu Tode. Neben diesem neumodischen Werbeträgern wie auch Infosträusse, sind auch Nicht-Menschliche in den Strassen unterwegs, als ob sie schon immer dazu gehörten. Vyrrocs tragen zum Anlass der Feierlichkeiten Schleifen an den Armen um dann möglichst unauffällig in der Gegend herum zu stehen.
Leop ist Symbioniker der beim Heidelberger Biotools-Institut arbeitet. Er überprüft die Schöpfungsparameter von Neuentwicklungen. Aus der Schöpfung Gottes wurden schon lange Schöpfungen des Menschen, der jede Achtung vor dem Leben verloren hat und alles und jeden an seine Bedürfnisse angepasst. Leop gehört zu diesen Menschen, der für die Symbiontenplanung zuständig ist. Er ist in seine Kollegin Mooha verliebt, wie ein sechzehnjähriger, aber als sie verschwindet, macht er sich nicht nur Sorgen, sondern auf die Suche nach ihr. Seine erste Auskunft: Mooha sei ein subversives Element, eine antipolitische Weltverräterin. Aus irgend einem Grund macht diese Aussage Leop nur neugieriger.
Fazit
Der vorliegende Roman gehört zum gleichen Hintergrund wie seine Storysammlung Zisch Zitro für alle. Er, der Roman, gehört zu der Art Science Fiction, wie ich sie ganz gerne lese. Abgedreht und skurill. Die Charaktere von Uwe Post sind schon seltsam, aber durchaus beachtenswert. Dabei geht Uwe Post ein paar neue Wege. Die Wege führen langsam zu einem Satirefestival.
Ganz zum Ende des Romans war ich mir nicht sicher, einen SF-Roman gelesen zu haben der in einer fernen Zukunft spielt oder einen Roman der nach einem ein Internet-Film geschrieben wurde. Wie auch immer, lesenswert.
8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne8 Sterne

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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 07. Juli 2009

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