James Patterson: Todesschwur

Todesschwur

Verlag: Goldmann Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Krimi
ISBN-13 978-3-442-46430-2

Preis: aktuell keine Daten vorhanden
FBI-Agent Nick Pellisante ist das Unmögliche gelungen: Er hat den Mafiaboss Dominic Cavello festgenommen. Jetzt beginnt in New York der Prozess gegen den Paten. Zu den Geschworenen gehört auch die junge Schauspielerin Andie DeGrasse. Während der Verhandlung spart Cavello nicht mit offenen Drohungen gegen das Gericht. Als nach einem Einbruch bei der Richterin die Geschworenen in einem Motel untergebracht werden, scheint der Prozess nach Plan zu verlaufen. Aber Cavello hat mit dem Profikiller Richrad Nordeschenko ein ein Trumpf im Ärmel. Und schon bald haben Pellisante und DeGrasse ein persönliches Motiv, um sich an Cavello zu rächen.

Für »Todesschwur« hat James Patterson ein weiteres Mal mit Andrew Gross zusammengearbeitet. Herausgekommen ist ein harter, temporeicher Thriller im typischen Stil von James Patterson. Kurze, knappe Titel, viele Perspektivenwechsel. Dazu ein Ich-Erzähler (Nick Pellisante), der viel von seinen eigenen Gefühlen einbringt und dadurch den Leser auf einer sehr persönlichen Ebene anspricht.

Sicher, Romane von James Patterson haben inzwischen einen Fließbandcharakter. Bei drei bis vier Veröffentlichungen im Jahr ist dies wahrscheinlich auch nicht anders zu lösen, zumal die Erfolgsformel dem Autor Recht gibt, denn mit fast schon erschreckender Regelmäßigkeit platzieren sich die Thriller von James Patterson auf dem Spitzenplatz der Bestenliste der New York Times.

Das dieses Rezept nicht immer aufgeht, hat man in letzter Zeit bei einigen Werken feststellen müssen. Bei »Todesschwur« stimmt die Mischung. Der Leser wird von der ersten Seite in die Geschichte gezogen und man kann nach spätestens zwanzig Seiten verstehen, warum Nick Pellisante, den Mafiaboss unbedingt hinter Schloss und Riegel bringen möchte. Dass das Ende ziemlich unglaubwürdig ist, schmälert den Lesespaß nicht. Absolutes Highlight ist sicher die Figur von Richard Nordeschenko. Der ehemalige Tschetschenienkämpfer ist eine der interessantesten Bösewichter, die James Patterson in den letzten Jahren erschaffen hat.
Fazit
»Todesschwur« ist ein typischer Patterson-Thriller: hart, kompromisslos, spannend. Nicht die Höhe Kunst der Kriminalliteratur, aber allerbeste Unterhaltung für ein paar kurzweilige Stunden.
9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne9 Sterne
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Vorgeschlagen von Michael Krause [Profil]
veröffentlicht am 21. Mai 2009

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