Christie Golden, Aaron Rosenberg: Jenseits des dunklen Portals

Jenseits des dunklen Portals

Verlag: Panini [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Science Fiction
ISBN-13 978-3-8332-1791-3

Preis: 9,99 Euro bei Amazon.de [Stand: 27. September 2016]
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World of Warcraft
Das Portal das zwischen den Welten Azeroth und Draenor bestand, wurde nach dem Verrat durch Gul'dan zerstört. Ein Teil der orc'schen Stämme blieb auf Azeroth zurück, fand den Rückweg nicht mehr. Die anderen Orcstämme ziehen sich auf der Welt Draenor zurück. Diejenigen die sich nicht zurückziehen (können) stehen in einem immerwährenden Bürgerkrieg gegeneinander. In dieser verfahrenen Lage taucht plötzlich der Todesritter Teron Blutschatten in Begleitung von Gaz Soulripper auf. Ganz gezielt suchen sie den ehemaligen Orcführer Ner'zhul auf. Dem besonnenen und weisen Orc unterbreiten sie ein verlockendes Angebot. Blutschatten, Soulripper und die anderen Ritter sind in der Lage, das dunkle Portal wieder zu öffnen. Nicht sehr gross, doch eine kleine Armee könnte hindurch gehen und in der Welt der Menschen auftauchen. Diesmal jedoch weniger um, die Welt zu erobern, sondern sich auf die Suche nach ein paar Artefakten zu machen. Die gesuchten alten Werkstücke würden in der Lage sein, im schwarzen Tempel ein magisches Tor zu öffnen, das zu anderen Welten führt. Um den von Teron Blutschatten entwickelten Plan durchzuführen, müssen erst wieder alle Stämme der Orcs zusammengeführt und unter eine Leitung gestellt werden. Ner'zhul hat tatsächlich Erfolg. Die vereinten Orcstämme stehen einem zerrissenen Azeroth gegenüber. Dennoch gelingt es den geeinten östlichen Königreichen, die Orcs zurück zu schlagen. Trotzdem gelingt es Ner'zhul und Teron die magischen Artefakte zu erbeuten. Während die Menschen in einer Feste sitzen und zur Ablenkung ständig von Orcs berannt werden, erkennen sie langsam die Absicht hinter diesen Angriffen.
Fazit
Aaron Rosenberg und Christie Golden sind hervorragende Autoren, die für die unterschiedlichsten Serien die Romane schreiben. Sie sind durchaus in der Lage, die wichtigsten Informationen sachlich und in wenigen Sätzen zusammen zu fassen. Dadurch ermöglichen sie Warcraft-Lesern einen schnellen Einstieg. Dies geht ein wenig auf Kosten von Neulesern. Trotzdem bleibt der Roman lesenswert. Er hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf, führt die Handlung schnell und sicher voran. Wer jedoch ausgearbeitete Hintergründe oder langwierige Charakterstudien erwartet ist hier falsch. Das Buch ist zur schnellen Unterhaltung geschrieben, gleicht damit dem Computerspiel. Der einzige Nachteil für mich ist die Übersetzung. Zu oft werden Originalnamen und übersetzte Namen nebeneinander und durcheinander benutzt. Mick Schnelle macht seinem Namen alle Ehre. Ich hatte tatsächlich den Eindruck, hier wurde auf die Schnelle und ohne Rücksicht übersetzt.
6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne6 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 30. März 2009

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