Sergej Lukianenko: Sternenspiel

Sternenspiel

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Science Fiction
ISBN-13 978-3-453-52411-8

Preis: 15,00 Euro bei Amazon.de [Stand: 25. September 2016]
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Endlich ist es gelungen. Die Anstrengungen der Menschheit sind von Erfolg gekrönt, die Überlichtgeschwindigkeit wurde erfunden und somit wird das Weltall und die fernen Sterne zu einem Nahziel. Natürlich ist die Menschheit nicht allein im Weltall, dies zu glauben wäre sehr vermessen. Die ersten Menschen treffen auf die Konklave, die versucht, den raumfahrenden Völkern einen weiterführenden Weg zu zeigen und sie in die Gemeinschaft aufzunehmen. Den Menschen fällt die Rolle von interstellaren Transporteuren zu, weil sie scheinbar die einzige Spezies im Universum ist, die die Überlichtgeschwindigkeit körperlich verkraftet. So bekommt die niedere menschliche Rasse von der starken Rasse ihren Platz zugewiesen. Andere niedere Rassen kümmern sich um den Dreck, sind flotte Rechner und anderes mehr. Allerdings sind nicht alle mit dieser Organisation nicht einverstanden. Es gibt diverse Widersacher.
Einer der weltraumfahrenden Spediteure ist der Held des Romans mit dem Namen Pjotr Chrumow, russischer Kosmonaut natürlich. Das hat den Vorteil, dass der Autor ein paar satirische Seitenhiebe auf seine Heimat abgeben kann. Die Seitenhiebe wirken mit der Zeit jedoch etwas langweilig. Bleibt also die Handlung als wichtigstes ja ausschlaggebendes Merkmal. Es fängt ganz locker an, als Peter, der russische Pilot für die schöne Deutsche namens Elsa einen Brief zur Erde, Frankfurt, mitnehmen soll. Wenig später bestätigt man ihm ein Startfenster für 17Uhr06 und nach einem kurzen Gesundheitscheck kann es los gehen. Hyxi-43 ist ein stark besuchter Planet und ein Job findet sich daher öfters.
Peter / Pjotr findet an Bord seines Schiffes einen blinden Passagier, einen Alien, mit dem er sich während des Fluges herumschlagen muss. Dummerweise kreuzt erst einmal ein Raumkreuzer der Alari seinen Kurs. Das führt bei ihm zu einem Notsprung, jump genannt. Auf ins Abenteuer.
Fazit
Bislang habe ich Sergej Lukianenko sehr gern gelesen. Entweder beim Wilhelm Heyne Verlag oder auch seine Jugendbücher bei Beltz und Gelberg. Der vorliegende Roman hat einige Schwächen, indem er Passagen enthält, die einem Kaugummi zu Ehre gereichen. Sie ziehen sich. Dann wiederum sprüht er vor Charme und Witz, macht den Lesestoff abwechslungsreich und fesselnd. Der Roman, der erste von zwei Bänden, wird nicht jedem Leser gefallen. Wahrscheinlich werden andere Rezensenten gerade die etwas langatmigen Teile hervorheben, doch sollte man durchaus auch auf den Teil zugehen, der sich unterhaltsamer dem Leser erschliesst.
Der Titel Zvezdy - Cholodnye Igruski heisst etwa Die Sterne sind kalte Spielwaren. (Mein russisch ist nicht so gut).
7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 30. März 2009

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