Brandon Sanderson: Elantris

Elantris

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Fantasy
ISBN-13 978-3-453-52167-4

Preis: 7,95 Euro bei Amazon.de [Stand: 28. September 2016]
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Werfen wir doch zuerst einen Blick auf die von Andreas Hancock gezeichnete Karte. Elantris ist eine Stadt, idyllisch gelegen am Fluss Aredal, der sich südlich vom See Atonoe kommend durchs Land schlängelt. Vorbei an Kondeon, Elantris und Kea, um sich dann im Norden ins Meer zu ergiessen. Im Osten gibt es das grosse Gebirge, südlich von Kondeon und östlich vom See Atonoe liegt die Stadt Kaltii an der grossen Schlucht. Damit lernen wir das fremde Land Opelon in einem schnellen Überblick kennen und erleichtert den Zugang zur Erzählung.
Elantris wird uns vom Schriftsteller Brandon Sanderson als ehemals wunderschöne Stadt beschrieben, in der die gottgleichen Bewohner mit weissen Haaren und silbern glänzernder Haut lebten. Die Stadt schien den Göttern zu gehören und war einzigartig in Opelon. Doch das war einmal. Inzwischen ist die Stadt ein einziges Ruinenfeld und dient als Verbannungsort.
Wer sich in den heruntergekommen Strassen der Ruinenstadt bewegt, ist dazu verdammt, unsterblich dem Verfall beizuwohnen. Auch Prinz Raoden, der Kronprinz von Arelon verfällt dem Fluch Elantris'. Während Raoden in Elantris weilt, nutzen Feinde des Landes die Gunst der Stunde, um des Vaters Königreich anzugreifen. Gleichzeitig tobt in der Stadt ein Ränkespiel nach dem anderen. Auf der einen Seite kämpft Prinzessin Irene, die Braut von Prinz Raoden und offiziell verwitwet um ihre Anerkennung als Herrscherin. Gleichzeitig kämpft der Prediger Hrathen für eine neue Religion, dem Shu-Dereth. Er soll die Stadt Arelon bekehren oder aber für den Untergang der Stadt sorgen.
Fazit
Intrigen und Ränkespiele, Macht und Magie sind die Eckpunkte dieser Fantasy-Erzählung, die den Leser in eine phantasievolle Welt entführen. Neue Ideen sorgen für eine spannende Handlung, die leider in der Vorstellung der Ränkespiele einiges an Längen bereithält. Mehrere Handlungsstränge wechseln sich ab, sorgen für Spannung um erst zum Ende des Romans löst sich alles auf.
Der Roman liest sich flott und hat seine humorigen Einlagen, ohne in den Slapstick abzugleiten. Ein kleiner Nachteil sind die Personen, die die Stadt bevölkern. Alle, ob Hauptdarsteller oder Nebendarsteller, sind ein wenig blass.
Ich bin fast geneigt, ein wenig in Euphorie auszubrechen, wenn ich den Roman bespreche. Ich habe ihn sehr gern gelesen und halte ihn für einen der besten Romane, die in diesem Jahr in Deutschland veröffentlicht wurden.
7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 24. März 2009

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