Peter Gaymann, Andreas Hauffe: Der Weihnachtsmann kann einpacken. Ein Elch packt aus

Der Weihnachtsmann kann einpacken. Ein Elch packt aus

Verlag: Econ Ullstein List Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Belletristik
ISBN-13 978-3-548-60874-7

Preis: 0,47 Euro bei Amazon.de [Stand: 02. Dezember 2016]
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Weihnachten ist das Fest der Liebe. Die einen beschert das Christkind und die anderen der Weihnachtsmann. Letzterer ist bekannt als alles sehender weißbärtiger und gerechter Typ. Er ist zu allen Menschen nett und beschenkt jeden, der es verdient. Er kommt mit dem Schlitten, der von Rentieren gezogen wird zu uns, rutscht durch den Schornstein und kann an mehreren Orten gleichzeitig sein. Schließlich könnte er es sonst nicht schaffen, Milliarden von Menschen zu beschenken. Um diesen, am Nordpol lebenden älteren dicken Mann geht es im zu besprechendem Buch. Die Frage lautet, was macht der Weihnachtsmann eigentlich den Rest des Jahres?

Ein Journalist mit Notizblock, ein Paparazzo mit seinem Fotoapparat und ein Kameramann mit seiner Kamera gehen dieser Frage auf den Grund. Sie hoffen auf Skandale, die sie im Stern, Spiegel und Focus veröffentlichen können. Sie erhoffen sich hier vor allem Ruhm und Ehre beziehungsweise ein finanziell sorgenfreies Leben. Der Journalist hat recherchiert und herausgefunden, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes von einem sprechenden Elch gezogen wird. Die anderen sind etwas skeptisch, aber sie vertrauen ihm. Am kalten sowie schneereichen Heiligen Abend lauern sie dem Elch auf, der vor einem Haus steht und geduldig auf die Rückkehr des Weihnachtsmannes wartet. Die drei haben vorher im Haus den Fahrstuhl so präpariert, dass der Bescherende steckenbleiben würde. So wollten der Journalist, der Paparazzo und der Kameramann Zeit für ein Interview mit dem Elch gewinnen. Sie sprechen den Elch an und nach einigem hin und her erklärt dieser sich zu einem Interview bereit. Er erzählt, woher Rentiere ihren Namen haben und ein warum ein Elch den Schlitten zieht. Der erhoffte Skandal scheint nicht einzutreten. Die drei sind etwas enttäuscht, geben aber nicht auf und laden den Elch zum Aufwärmen in ein Lokal ein. Hier trinkt der Elch eimerweise Glühwein. Der Journalist zückt einen Scheck, um den Elch dazu zubewegen, intime Einzelheiten aus dem Privatleben des Weihnachtsmannes zu berichten. Der Elch lehnt ab. Erst beim dritten Scheck, auf dem nun eine scheinbar angemessene Summe für diese Informationen steht, ist der Elch bereit, interessante Auskünfte zu geben. Am Ende des Gespräches sind der Journalist, der Paparazzo und der Kameramann überglücklich, sie malen sich ihr neues Leben aus. Doch da betritt der Weihnachtsmann den Raum und die Geschichte nimmt einen unerwarteten Lauf an.
Fazit
Das Buch ist spritzig, witzig und mit wunderbaren Illustrationen geschmückt. Ein Buch für die Nachweihnachtszeit und für alle Leser, die wissen möchten, was der Weihnachtsmann das ganze Jahr über so treibt.
10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne10 Sterne
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Vorgeschlagen von Romy Bigalke-Kunert [Profil]
veröffentlicht am 15. Februar 2009

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