Armin Rößler: Andrade

Andrade

Verlag: Ernst Wurdack Verlag [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Science Fiction
ISBN-13 978-3-938065-25-9

Preis: 8,95 Euro bei Amazon.de [Stand: 29. September 2016]
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Die Kotmun erklärten der Galaxis den Krieg. Sternensystem um Sternensystem, Planet um Planet fällt ihnen in die Hände. Aber wer sind sie? Kaum jemand hat Informationen die Verwertbar sind, über Wesen und Herkunft der Fremden Auskunft zu geben. Erbarmungslos kämpfen Menschen gegen die Kotmun, sehen aber keine Möglichkeit, den Krieg zu gewinnen.
Auf dem Planeten Basis-2 herrscht ein weiterer Krieg. Auf dem Mond lebt eine fremde Kraft, die Basis-2 mit psychischen Angriffen erobern will. Die Angriffe werden immer stärker, die Abstände werden geringer. Nur eine kleine Gruppe Telepathen steht dem Angriff entgegen. Die Ment sehen sich noch in der Lage den Angriffen stand zu halten. (Hier findet sich eine Verbindung zum ersten Band der Trilogie) Aber scheinbar nicht mehr lange. Schon denkt man darüber nach, den stärksten aller Ment einzusetzten. Aber Andrade ist geistig nicht stabil. Zwar gelang es ihm schon einmal, dem Wesen Einhalt zu gebieten und in seine Schranken zu weisen. Da Andrade aber auch in der Lage ist, das komplette Sonnensystem zu zerstören, liegt er im Kälteschlaf. Noch.
Dann ist da noch Paul. Er, der den Scherenbaum liebte, liegt seit einiger Zeit im Koma. Als er daraus erwacht, stellt man fest, dass er mit dem Ment Andrade in einer geistigen Verbindung steht. Dies gedenkt man auszunutzen. Doch Paul entwickelt sich nicht, zumindest hier, zu einer Hauptfigur. Ich denke mal, er wird im dritten Teil eine größere Rolle spielen.
Fazit
Das Buch spielt etwa eintausend Jahre nach dem ersten Roman. Wem dieser Zeitsprung zu gross ist, der mag die Kurzgeschichte Barrieren in der Kurzgeschichtensammlung Überschuss lesen. Diese Geschichte liegt zeitlich zwischen den beiden Büchern. Hier kommt auch Luz Andrade zu seinem ersten Auftritt. Mir persönlich hat gefallen, wie Armin Rößler seine Geschichte aufbaut. Auf der einen Seite finden wir die Personen, die mit ihren Gedanken und Gefühlen ausführlich, aber nicht übertrieben dargestellt werden. Auf der anderen Seite hat er eine klare Linie, der er folgt und so die Handlung voran treibt. Aus meiner Sicht könnte er noch mehr schreiben und er sollte sich nicht damit aufhalten, eine Trilogie zu schreiben. Er kann noch so viel dazu sagen, dass man fast eine Serie daraus machen könnte. Aber bitte nur Fast. Lieber ein paar abgeschlossene Kurzgeschichten und Romane in diesem Universum ansiedeln. Sein flüssiger Stil macht es mir leicht, dabei zu bleiben und den Roman am Stück zu lesen. Es gibt Autoren, da lege ich den Roman mindestens fünf mal aus der Hand.
7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne7 Sterne
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 26. Dezember 2008

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