Frank Delaney: Schwert und Harfe

Schwert und Harfe

Verlag: Droemer Knaur [mehr Bücher von diesem Verlag zeigen]
Sparte: Thriller
ISBN-13 978-3-426-63165-2

Preis: aktuell keine Daten vorhanden
Mit dem falschen Titel Schwert und Harfe erweckte der Roman auf dem ersten Blick einen ebenso falschen Eindruck. Ich ging davon aus, ein Buch in der Hand zu halten, die sich an Diana Gabaldon, Julianne Lee und andere anlehnen.
Es beginnt alles mit einem Geschichtenerzähler, der bleich, hungrig und müde in einem irischen Hof Einkehr findet. Geschichtenerzähler sind in den 1950er Jahren gerne gesehene Menschen, deren Anwesenheit aber immer öfter nicht gewünscht wird. Trotzdem darf er im Haus der Familie O'Mara bleiben, wird vom Hausherrn freudig begrüsst und darf seine Geschichten erzählen. Den Beginn von Irland und seine Geschichte. Gerade der neunjährige Junge Ronan ist begeistert vom alten Mann und hängt förmlich an seinen Lippen.
Aber nach drei Tagen hat Mutter Allison die Nase voll und wirft den Mann aus dem Haus. Irgend etwas an seiner Erzählung rührte an einem dunklen Familiengeheimnis. Bevor davon mehr ans Licht kommt, muss der Geschichtenerzähler gehen.
Jahre später, Ronan ist inzwischen erwachsen, macht er sich auf die Suche nach dem alten Mann. Irgendwo muss der Geschichtenerzähler doch abgeblieben sein. Der behütete Landmann kommt irgendwann in die Stadt und muss feststellen, dass er nichts vom wahren Leben kennt. Das wird ihm besonders deutlich vor Augen geführt, als er Yvonne und ihre Freundin kennen lernt. Die beiden Mädchen erkennen in ihm das 'Landei'.
Fazit
Eine Familiengeschichte wird von Frank Delaney geschrieben, wo man fast meinen könnte, er schreibt aus seinem eigenen Leben. Deutlich wird jedoch, der Wahl-Amerikaner liebt seine alte Heimat, wo er viele Jahre als Korrespondent in Dublin arbeitete. Trotz aller politischen Probleme, die das Land hatte und zum Teil noch hat, zeichnet er ein überaus positives Bild.
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Vorgeschlagen von erik schreiber [Profil]
veröffentlicht am 23. Dezember 2008

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